{"id":17636,"date":"2021-05-26T10:56:00","date_gmt":"2021-05-26T08:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gewerkschaft-beklagt-weiterhin-druck-auf-schlachthofbeschaeftigte\/"},"modified":"2021-05-27T11:17:21","modified_gmt":"2021-05-27T09:17:21","slug":"gewerkschaft-beklagt-weiterhin-druck-auf-schlachthofbeschaeftigte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/gewerkschaft-beklagt-weiterhin-druck-auf-schlachthofbeschaeftigte\/","title":{"rendered":"Gewerkschaft beklagt weiterhin Druck auf Schlachthofbesch\u00e4ftigte"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg\/Essen (epd). Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten&nbsp;(NGG) sieht nach dem seit Jahresbeginn geltenden gesetzlichen Verbot von Werksvertr\u00e4gen in Schlachth\u00f6fen nur zum Teil Verbesserungen. \u00abDie deutschen Konzerne k\u00f6nnen sich jetzt nicht mehr rausreden und auf ihre Subunternehmen verweisen, wenn es zu Fehlverhalten gegen\u00fcber den Besch\u00e4ftigten kommt\u00bb, sagte der Vize-Chef Freddy Adjan den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Mittwoch). Allerdings arbeiteten manche Unternehmen weiterhin mit \u00abEinsch\u00fcchterung und massivem Druck\u00bb.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">\u00abDa gibt es Vorarbeiter, die fr\u00fcher bei dubiosen Fremdfirmen ihr Unwesen getrieben haben\u00bb, berichtete Adjan. \u00abDie treten nicht pl\u00f6tzlich weniger aggressiv oder verantwortungsbewusster auf, nur weil sie jetzt direkt bei den Schlachth\u00f6fen angestellt sind.\u00bb Zudem forderte er von Gro\u00dfbetrieben wie etwa T\u00f6nnies und Wiesenhof einen branchenweiten Tarifvertrag mit seiner Gewerkschaft abzuschlie\u00dfen, da sich f\u00fcr viele Besch\u00e4ftigte die Bezahlung nicht sp\u00fcrbar verbessert habe. \u00abEinige Besch\u00e4ftigte haben heute sogar weniger Geld in der Tasche, weil sie heute nicht mehr 14 oder 15 Stunden am Tag arbeiten\u00bb, betonte er. Die Kontrolle der Arbeitszeiten funktioniere.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Nach den gro\u00dfen Corona-Ausbr\u00fcchen unter Schlachthof-Mitarbeitern hatte die Bundesregierung ein Verbot sogenannter Werkvertr\u00e4ge auf den Weg gebracht. Es soll Strukturen unterbinden, die es den gro\u00dfen Unternehmen der Fleischindustrie erm\u00f6glichen, die Verantwortung f\u00fcr ausbeuterische Arbeitsbedingungen und die unw\u00fcrdige Unterbringung ausl\u00e4ndischer Arbeiter auf Subunternehmen abzuschieben. Zum 1. Januar waren Werkvertr\u00e4ge in Schlachth\u00f6fen verboten worden, bis 1. April galt noch eine entsprechende \u00dcbergangsfrist f\u00fcr Leiharbeit. Auf der Grundlage eines Tarifvertrages ist es m\u00f6glich, Auftragsspitzen in der Fleischverarbeitung durch Leiharbeiter aufzufangen.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/gewerkschaft-beklagt-weiterhin-druck-auf-schlachthofbeschaeftigte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gewerkschaft beklagt weiterhin Druck auf Schlachthofbesch\u00e4ftigte<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg\/Essen (epd). Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten&nbsp;(NGG) sieht nach dem seit Jahresbeginn geltenden gesetzlichen Verbot von Werksvertr\u00e4gen in Schlachth\u00f6fen nur zum Teil Verbesserungen. \u00abDie deutschen Konzerne k\u00f6nnen sich jetzt nicht mehr rausreden und auf ihre Subunternehmen verweisen, wenn es zu Fehlverhalten gegen\u00fcber den Besch\u00e4ftigten kommt\u00bb, sagte der Vize-Chef Freddy Adjan den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Mittwoch). 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