{"id":17778,"date":"2021-06-15T07:43:00","date_gmt":"2021-06-15T05:43:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-krankenkassen-sparen-auf-kosten-behinderter-kinder\/"},"modified":"2021-06-16T11:17:27","modified_gmt":"2021-06-16T09:17:27","slug":"diakonie-krankenkassen-sparen-auf-kosten-behinderter-kinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-krankenkassen-sparen-auf-kosten-behinderter-kinder\/","title":{"rendered":"Diakonie: Krankenkassen sparen auf Kosten behinderter Kinder"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg (epd). Der Oldenburger Diakonie-Vorstand Thomas Feld hat den Krankenkassen in Niedersachsen vorgeworfen, Geld auf Kosten von Familien mit behinderten Kindern einsparen zu wollen. \u00abBei uns verfestigt sich dieser Eindruck immer mehr\u00bb, sagte er am Dienstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Feld rief die Kassen auf, den Antragsweg f\u00fcr Hilfsmittel zu vereinfachen und gro\u00dfz\u00fcgiger zu genehmigen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Als Beispiel verwies er auf spezielle Schuheinlagen f\u00fcr behinderte Kinder. \u00abEs ist doch klar, dass Kinderf\u00fc\u00dfe wachsen und darum h\u00e4ufiger neue Einlagen ben\u00f6tigt werden\u00bb, sagte Feld. Dennoch m\u00fcssten f\u00fcr solche Hilfsmittel jedes Mal wieder zahlreiche Formulare ausgef\u00fcllt werden wie bei einem Erstantrag. Ein anderes Beispiel seien Kopf-Orthesen &#8211; medizinische Schutzhelme, die oft hilfreich f\u00fcr Kinder seien, die Kopf-Deformierungen etwa nach einer Zangengeburt h\u00e4tten. Auch hier seien die Antragswegen viel zu kompliziert.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Au\u00dferdem mache die Diakonie die Erfahrung, dass Antr\u00e4ge auf Hilfsmittel von den Kassen immer h\u00e4ufiger erst einmal abgelehnt w\u00fcrden, sagte Feld. Dabei sei es oft wichtig, dass die Kinder die Hilfsmittel schnell erhielten, damit sich ihre Entwicklung nicht verz\u00f6gere. Zwar w\u00fcrden nach einem Widerspruch oder gar einer Klage in der Regel alle Antr\u00e4ge bewilligt &#8211; doch beschreite nur etwa ein Drittel der betroffenen Eltern den Klageweg.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">\u00abDas Leben von Familien mit behinderten Kindern ist schon anstrengend genug\u00bb, betonte Feld. Das beginne mit dummen Spr\u00fcchen anderer Eltern auf dem Spielplatz, ob denn ein behindertes Kind heute \u00fcberhaupt noch n\u00f6tig sei, und es ende noch lange nicht bei den Antr\u00e4gen f\u00fcr Hilfsmittel. \u00abWenn wir die Inklusion wirklich ernsthaft wollen, dann m\u00fcssen diese Kinder auch unkompliziert und z\u00fcgig die notwendigen Hilfsmittel erhalten\u00bb, unterstrich der Diakonievorstand. \u00abEin Taktieren seitens der Krankenkassen ist schlicht verzichtbar.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/diakonie-krankenkassen-sparen-auf-kosten-behinderter-kinder\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diakonie: Krankenkassen sparen auf Kosten behinderter Kinder<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). 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