{"id":19350,"date":"2021-11-18T19:52:00","date_gmt":"2021-11-18T18:52:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ein-tag-der-freude\/"},"modified":"2021-11-18T22:17:21","modified_gmt":"2021-11-18T21:17:21","slug":"ein-tag-der-freude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ein-tag-der-freude\/","title":{"rendered":"\u201eEin Tag der Freude\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem festlichen Gottesdienst in der Oldenburger St. Lamberti-Kirche ist am Donnerstagnachmittag, 18. November, Frank L\u00fctjel\u00fcschen offiziell von Bischof Thomas Adomeit in das Amt des juristischen Oberkirchenrates der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg eingef\u00fchrt worden. Mitten in schweren Zeiten mit zunehmenden Sorgen um die Gesundheit aufgrund steigender Corona-Zahlen sei es ein \u201eTag der Freude\u201c, einen neuen Oberkirchenrat f\u00fcr die oldenburgische Kirche einf\u00fchren zu k\u00f6nnen, sagte Adomeit in seiner Einf\u00fchrungsrede. Mit Frank L\u00fctjel\u00fcschen habe die Kirche \u201eGl\u00fcck gehabt\u201c. Es habe sich mit ihm ein Kandidat mit Zweitem juristischen Examen und der Bef\u00e4higung zum Richteramt beworben, der auch Erfahrung aus dem Finanzbereich mitbringe. Zudem sei er Oldenburger und kenne Land und Leute, Kultur und Mentalit\u00e4t.&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDar\u00fcber hinaus sei Frank L\u00fctjel\u00fcschen ein Fachmann f\u00fcr Insolvenzrecht und Sanierung. \u201eWir nehmen dabei mehr den Sanierungsteil in Anspruch\u201c, erg\u00e4nzte Adomeit, denn \u201ebei der Sanierung von Unternehmen muss man die Mitarbeitenden mitnehmen \u2013 verhandeln, \u00fcberzeugen, glaubw\u00fcrdig sein. Als Kirche brauchen wir Menschen, die ihre Werte authentisch einbringen \u2013 nur dann sind sie, nur dann ist die Kirche glaubw\u00fcrdig. Das ist unser gr\u00f6\u00dftes Kapital auf dem Weg in die Zukunft.\u201c Das Geld werde weniger, die Ressourcen knapper und die Herausforderungen eher gr\u00f6\u00dfer: \u201eKommunikation, Digitalisierung, Mobilit\u00e4t, Glaubensdiversit\u00e4t.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAls Mitarbeitende im Garten Gottes geh\u00f6re es zum Leitbild aller Christinnen und Christen, daf\u00fcr zu sorgen, dass dieser Garten Frucht bringe, sagte Bischof Adomeit in seiner anschlie\u00dfenden Predigt. Das k\u00f6nne hei\u00dfen, \u201evielleicht auch da noch f\u00fcr andere eintreten, wo es aussichtslos erscheint, vielleicht auch dort zu werben, wo uns niemand zuh\u00f6ren will. Vielleicht auch dort zu d\u00fcngen, wo unser Kleinglaube keine Chance auf Wachstum sieht.\u201c Konkret hei\u00dfe es \u201edranzubleiben\u201c an den Fragen von Klimaschutz, an den Fragen von Frieden und Gerechtigkeit und an den Menschen, deren Not wir manchmal zu sehr ausblenden. \u201eJesu Geschwister sind auch unsere Geschwister.\u201c Dar\u00fcber hinaus d\u00fcrfe die Hoffnung nicht aufgeben werden, \u201edass da etwas wachsen kann. Dass es Hoffnung gibt in tiefster Dunkelheit.\u201c \u201eEin solches angstfreies, hoffnungsvolles Tun w\u00fcnsche ich mir in unserer Kirche, in unseren Gemeinden\u201c, betonte Adomeit. Und einen solchen Umgang w\u00fcnsche er sich von allen in ihrem pers\u00f6nlichen Bereich und auch f\u00fcr die Gesellschaft in dieser Zeit, die so anders sei, \u201eals wir uns das jemals vorgestellt haben.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nIn den vergangenen 18 Tagen an der Spitze des Dezernats Recht und Betriebswirtschaft im Oberkirchenrat, habe Frank L\u00fctjel\u00fcschen in kurzer Zeit einen ersten Einblick in seinen interessanten und vielseitigen Arbeitsplatz erhalten, sagte die Pr\u00e4sidentin der oldenburgischen Synode, Sabine Bl\u00fctchen, in ihrem Gru\u00dfwort. \u201eGerade in Zeiten r\u00fcckl\u00e4ufiger Einnahmen einen Finanzfachmann zu haben, der mit frischem Blick von au\u00dfen manches von dem, was schon immer so gemacht wurde, in Frage stellt und neue Impulse setzt, wird unserer Kirche gut tun.\u201c In den kommenden zwei Tagen werde er bei der digitalen Synode erleben, welche tats\u00e4chlichen Herausforderungen k\u00fcnftig auch im Bereich Recht auf ihn warte. Neben juristischen Fragestellungen, Personalverantwortung und vielen Sitzungen werde er zudem immer wieder mal Andachten und biblische Besinnungen halten m\u00fcssen, sagte Bl\u00fctchen. Dieses k\u00f6nne Juristen ins Schwitzen bringen, berichtete die Synodenpr\u00e4sidentin aus eigener Erfahrung. Darum \u00fcberreichte sie als thematische Anregungen Frank L\u00fctjel\u00fcschen ein Buch mit dem Titel: \u201e111 Bibeltexte, die man kennen sollte.\u201c &nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n<strong>Zur Person von Frank L\u00fctjel\u00fcschen<\/strong><br \/>\nFrank L\u00fctjel\u00fcschen (52) stammt geb\u00fcrtig aus Oldenburg. Seit dem 1. November dieses Jahres ist er juristisches Mitglied im Oberkirchenrat der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg. Er war im Mai 2021 im Rahmen der 3. Tagung der 49. Synode der oldenburgischen Kirche gew\u00e4hlt worden.&nbsp;<\/p>\n<p>Zuvor war L\u00fctjel\u00fcschen seit 2009 bei der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) schwerpunktm\u00e4\u00dfig f\u00fcr die Sanierung gro\u00dfer Kreditengagements zust\u00e4ndig, seit 2016 als stellvertretender Leiter der Gruppe Forderungsmanagement. Von 2009 bis 2016 war er bei der LzO im Bereich Recht und Sonderkredite mit Schwerpunkt Restrukturierung t\u00e4tig. In den Jahren 2017 bis 2018 war er nebenberuflich Lehrbeauftragter f\u00fcr das Fach Bankrecht an der Jade Hochschule.<\/p>\n<p>Bis 2009 war Frank L\u00fctjel\u00fcschen als Prokurist in mehreren F\u00fchrungspositionen bei der Sparkasse Bremen t\u00e4tig. Dort fing er 1999 als Volljurist in der Rechtsabteilung an. 1991 arbeitete er als Sozialversicherungsfachangestellter bei der AOK Oldenburg. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Frank L\u00fctjel\u00fcschen hat von 1991 bis 1996 Rechtswissenschaften an der Universit\u00e4t Osnabr\u00fcck mit Abschluss Erste Juristische Staatspr\u00fcfung studiert und seine Ausbildung nach einem Rechtsreferendariat von 1996 bis 1998 am Oberlandesgericht Oldenburg mit der Zweiten Juristischen Staatspr\u00fcfung abgeschlossen. Als Teil seines Rechtsreferendariats arbeitete er in einer Rechtsanwaltskanzlei in Virginia (USA). Nach dem Abitur hat er von 1987 bis 1990 eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten bei der AOK Oldenburg absolviert.<\/p>\n<p>L\u00fctjel\u00fcschen ist verheiratet und hat zwei erwachsene T\u00f6chter.&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/ein-tag-der-freude\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEin Tag der Freude\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem festlichen Gottesdienst in der Oldenburger St. Lamberti-Kirche ist am Donnerstagnachmittag, 18. November, Frank L\u00fctjel\u00fcschen offiziell von Bischof Thomas Adomeit in das Amt des juristischen Oberkirchenrates der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg eingef\u00fchrt worden. 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