{"id":19463,"date":"2021-11-25T08:03:00","date_gmt":"2021-11-25T07:03:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/landwirte-buessen-33-prozent-bei-erloesen-ein\/"},"modified":"2021-11-26T10:17:21","modified_gmt":"2021-11-26T09:17:21","slug":"landwirte-buessen-33-prozent-bei-erloesen-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/landwirte-buessen-33-prozent-bei-erloesen-ein\/","title":{"rendered":"Landwirte b\u00fc\u00dfen 33 Prozent bei Erl\u00f6sen ein"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg (epd). Die Folgen der Corona-Pandemie und der Exportstopps aufgrund der Afrikanischen Schweinepest sowie steigende Kosten haben in Niedersachsen f\u00fcr erhebliche wirtschaftliche Einbu\u00dfen bei den Landwirten gesorgt. Die Unternehmensergebnisse seien im vergangenem Jahr im Durchschnitt um rund 33 Prozent zur\u00fcckgegangen, sagte der Pr\u00e4sident der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Gerhard Schwetje, am Donnerstag in Oldenburg. Eine Besserung der Lage sei vorerst nicht in Sicht.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Zahlreiche b\u00e4uerliche Unternehmen h\u00e4tten Eigenkapital eingeb\u00fc\u00dft und seien mit Krediten hoch belastet. \u00abDer finanzielle Druck ist in vielen Betrieben entsprechend hoch\u00bb, warnte der Kammerpr\u00e4sident. Zugleich w\u00fcrden aus Politik und Gesellschaft heraus stetig wachsende Anforderungen zum Schutz des Klimas und der Umwelt sowie von Arten, Gew\u00e4ssern und Tieren formuliert. Die zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr diese neuen Aufgaben zu erwirtschaften, sei momentan kaum m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Etliche Familien \u00fcberlegten, ganz oder teilweise aus der Landwirtschaft auszusteigen, um alternative Einkommensquellen zu erschlie\u00dfen und weitere Verm\u00f6gensverluste zu verhindern, sagte Schwetje. Vor allem bei den Fleischproduzenten \u00fcbersteigen nach seinen Angaben derzeit die Kosten f\u00fcr die Produktion deutlich die Erl\u00f6se. Auch f\u00fcr Energie, D\u00fcngemittel und Saatgut m\u00fcssten die Betriebe immer mehr zahlen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Lediglich der Ackerbau profitiere derzeit von wachsender Nachfrage und steigenden Preisen bei Getreide und Raps. Au\u00dferdem hofften die Milchbauern angesichts steigender Weltmarktpreise etwa bei Milchpulver und Butter auf ein besseres Jahr 2022.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Landwirtschaftskammer hat ihrem Sprecher Wolfgang Ehrecke zufolge die Zahlen von 850 landwirtschaftliche Betrieben ausgewertet, die in einem Testbetriebsnetz registriert sind. In ganz Niedersachsen gibt es noch rund 37.000 Bauernh\u00f6fe.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/landwirte-buessen-33-prozent-bei-erloesen-ein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Landwirte b\u00fc\u00dfen 33 Prozent bei Erl\u00f6sen ein<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). 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