{"id":19670,"date":"2021-12-17T12:50:31","date_gmt":"2021-12-17T11:50:31","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/advent-und-weihnachten-sind-zeiten-der-hoffnung\/"},"modified":"2021-12-17T22:17:51","modified_gmt":"2021-12-17T21:17:51","slug":"advent-und-weihnachten-sind-zeiten-der-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/advent-und-weihnachten-sind-zeiten-der-hoffnung\/","title":{"rendered":"Advent und Weihnachten sind Zeiten der Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p>In seinem Weihnachtsgru\u00df ruft der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit angesichts der andauernden Belastungen in der Corona-Pandemie dazu auf, nicht die Hoffnung zu verlieren. Die Zeit vor Weihnachten sei eine Zeit der Erwartung, so Adomeit in seinem Weihnachtsgru\u00df zu 4. Advent. \u201eIch glaube, dass wir gerade jetzt die Adventszeit und Weihnachten brauchen. Es gibt kein Leben ohne Hoffnung und Erwartung.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>Der Weihnachtsgru\u00df wurde in Kooperation mit dem Oldenburger Lokalsender oeins als Video-Botschaft in der evangelischen Kirche St. Petri in Westerstede aufgezeichnet.&nbsp;<\/p>\n<div class=\"youtube-embed-wrapper\" style=\"height:0;overflow:hidden;padding-bottom:56.25%;padding-top:30px\"><\/div>\n<h4>&nbsp;<\/h4>\n<p><strong>Weihnachtsgru\u00df zum 4. Advent&nbsp;<br \/>\nvon Bischof Thomas Adomeit, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg<\/strong><\/p>\n<p><strong>In Erwartung<\/strong><br \/>\nHaben wir nicht gerade erst die erste Kerze am Adventskranz angez\u00fcndet? Und nun steht Weihnachten schon bald vor der T\u00fcr, ist nahe herbeigekommen. Die Zeit des Wartens n\u00e4hert sich rasant ihrem Ende. Mit Blick auf das bevorstehende Weihnachtsfest freue ich mich auf die alte Geschichte aus Bethlehem, den Stall, die Krippe mit dem Kind, den Gesang der Engel, die staunenden Hirten, Maria und Josef. Mit Weihnachten ergreift mich eine Stimmung, eine Spannung, die ich kaum in Worte fassen kann.<\/p>\n<p>Wie wird es bei Ihnen an Weihnachten zugehen? Haben Sie feste Rituale, einen Ablauf, auf den sich alle einstellen und auch freuen k\u00f6nnen? Bei uns wird es wahrscheinlich wieder so sein, dass wir nach den Gottesdiensten gemeinsam essen. Danach wird meistens ein Lied gesungen und die Weihnachtsgeschichte erz\u00e4hlt. Und dann fangen wir an, die Geschenke auszupacken. Dies tun wir nicht alle gleichzeitig, sondern manchmal w\u00fcrfeln wir, manchmal geht\u2019s von Jung nach Alt, oder \u2013 seitdem die Kinder gro\u00df sind \u2013 freundlicherweise auch mal von Alt nach Jung: Es wird angefangen, P\u00e4ckchen f\u00fcr P\u00e4ckchen auszupacken. Die anderen warten \u2013 manchmal ungeduldig. Die Spannung, die Vorfreude ist sp\u00fcrbar \u2013 eine sch\u00f6ne Bescherung.<\/p>\n<p>Eigentlich ist das die Fortsetzung der Adventszeit: Kerze f\u00fcr Kerze wird angez\u00fcndet, Woche f\u00fcr Woche wird es heller auf dem Adventskranz. Man z\u00fcndet nicht alle vier Kerzen am ersten Advent an, genauso wie man nicht alle T\u00fcrchen des Adventskalenders am ersten Tag \u00f6ffnet. Das Warten, die Vorfreude sind Teil der Vorbereitung auf Weihnachten. Der Advent bringt uns schrittweise vom Dunkel zum Licht. Weihnachten braucht die Erwartung, sonst gelingt das Fest nicht.<\/p>\n<p>Seit mehr als 20 Monaten besch\u00e4ftigt uns die Corona-Pandemie, zurzeit wieder mehr. Die Zahlen sind erschreckend. Wir hatten gehofft und geglaubt, dass wir das Schlimmste \u00fcberwunden h\u00e4tten. Und nun? Ich sp\u00fcre bei vielen Menschen gro\u00dfe Verunsicherung. Auch wenn es f\u00fcr die Begegnungen im Familienkreis an Weihnachten Erleichterungen gibt: K\u00f6nnen wir uns angesichts dr\u00e4ngender Fragen auf den Advent einlassen und unser Herz weit f\u00fcr Gottes Ankunft \u00f6ffnen? \u201eMacht hoch die T\u00fcr, die Tor macht weit\u201c, so beginnt das bekannteste Adventslied und spricht von offenen Herzenst\u00fcren.<\/p>\n<p>Ich glaube, dass wir gerade jetzt die Adventszeit und Weihnachten brauchen. Es gibt kein Leben ohne Hoffnung und Erwartung. Wer auf nichts mehr hoffen kann, der oder die hat nichts mehr zu erwarten. Erwarten und hoffen hei\u00dft, es ist noch etwas offen, es steht noch etwas aus, es kommt noch etwas, es muss nicht bleiben, wie es ist\u2026 Wir erwarten die Ankunft von Jesus Christus, dessen Geburt wir zu Weihnachten feiern. Wir erinnern uns daran, dass Gott in die Welt gekommen ist. Er hat die Menschen damals ver\u00e4ndert und er kann Menschen heute ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Der Lichtschein der Zukunft Gottes kommt in die Dunkelheiten unseres Lebens. Die Kerzen, die wir in der Adventszeit anz\u00fcnden, wollen Symbol sein f\u00fcr den, der als Kind in der Krippe im Stall von Bethlehem liegt und der sp\u00e4ter von sich sagen konnte: \u201eIch bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.\u201c (Johannes 8,12)&nbsp;<\/p>\n<p>Das ist die Zusage, auf die wir unsere Hoffnung setzen. Mit dieser Hoffnung, mit dieser Zuversicht wird unser Leben heller.&nbsp;<\/p>\n<p>Kommen Sie gut durch diese besondere Zeit!<\/p>\n<p>Ihr<\/p>\n<p>Thomas Adomeit<br \/>\nBischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/weihnachtsgruss-von-bischof-thomas-adomeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Advent und Weihnachten sind Zeiten der Hoffnung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In seinem Weihnachtsgru\u00df ruft der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit angesichts der andauernden Belastungen in der Corona-Pandemie dazu auf, nicht die Hoffnung zu verlieren. Die Zeit vor Weihnachten sei eine Zeit der Erwartung, so Adomeit in seinem Weihnachtsgru\u00df zu 4. Advent. \u201eIch glaube, dass wir gerade jetzt die Adventszeit und Weihnachten brauchen. Es gibt kein Leben ohne Hoffnung und Erwartung.\u201c&nbsp; Der Weihnachtsgru\u00df wurde in Kooperation mit dem Oldenburger Lokalsender oeins als Video-Botschaft in der evangelischen Kirche St. Petri in Westerstede aufgezeichnet.&nbsp; &nbsp; Weihnachtsgru\u00df zum 4. 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