{"id":19730,"date":"2021-12-24T23:59:00","date_gmt":"2021-12-24T22:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/eine-botschaft-der-solidaritaet-unter-uns-menschen\/"},"modified":"2021-12-25T10:17:25","modified_gmt":"2021-12-25T09:17:25","slug":"eine-botschaft-der-solidaritaet-unter-uns-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/eine-botschaft-der-solidaritaet-unter-uns-menschen\/","title":{"rendered":"\u201eEine Botschaft der Solidarit\u00e4t unter uns Menschen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Botschaft von Weihnachten sei \u201eeine Botschaft der Solidarit\u00e4t unter uns Menschen\u201c, sagte der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit in seiner Predigt am Heiligen Abend. Er forderte die Menschen auf, sich \u201ebesonnen und gerecht\u201c f\u00fcr den gesellschaftlichen Zusammenhalt und globale Gerechtigkeit einzusetzen, betonte der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg in der Christnacht in der Oldenburger St. Lamberti-Kirche. Dazu geh\u00f6re auch eine weltweite Solidarit\u00e4t bei Impfaktionen.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDie Botschaft von Weihnachten sei \u201eeine Botschaft von Gottes N\u00e4he und seiner Liebe zu uns \u2013 und eine Botschaft der Solidarit\u00e4t unter uns Menschen.\u201c Als Kind in der Krippe sei Gott zu Menschen in die Welt gekommen, die am Rand stehen und die sonst nicht wahrgenommen werden. \u201eIhnen wendet er sich zu: zuerst den Hirten auf dem Felde dann sp\u00e4ter vor allem den M\u00fchseligen und Beladenen.\u201c Aber es sei schon an Heiligabend wichtig, \u00fcber die Krippe hinauszuschauen. In ihr habe begonnen, was die Welt ver\u00e4ndert habe. \u201eHoffen und helfen wir, dass Gott vollenden wird, was in der Krippe begonnen hat.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDer Blick zum N\u00e4chsten sei \u00fcber die biblische Botschaft hinaus sogar in unserem eigenen Interesse, wenn man die weltweite Pandemielage betrachte, sagte Adomeit. \u201eSo lange wir der Meinung sind, wir k\u00f6nnten diese Pandemie innerhalb unserer Grenzen oder innerhalb unseres Horizontes in den Griff bekommen, werden wir den kommenden Wellen neue Namen geben m\u00fcssen \u2013 das Alphabet wird nicht ausreichen.\u201c Darum seien weltweite Impfaktionen n\u00f6tig.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAber auch \u00fcber die Pandemie hinaus seien wir in die Welt gestellt. \u201eWir d\u00fcrfen den Blick zum nahen und fernen N\u00e4chsten nicht ausblenden, wenn wir auf Fluchtursachen schauen, auf kriegerische Auseinandersetzungen, auf Klimaver\u00e4nderungen, die in ihren Auswirkungen bei uns ankommen\u201c, betonte Adomeit. Mit Blick etwa auf die katastrophale Situation in Afghanistan, an der polnisch-belarussischen Grenze und nach wie vor in den Fl\u00fcchtlingslagern Griechenlands d\u00fcrfen die Menschen hinter den politischen und humanit\u00e4ren Krisen nicht vergessen werden, mahnte der Oldenburger Bischof. \u201eIhr Schicksal m\u00fcssen wir immer und immer wieder auf die Tagesordnung setzen und nicht nachlassen \u2013 in Solidarit\u00e4t.\u201c Denn die heilsame Gnade Gottes sei allen Menschen erschienen.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nGerechtigkeit sei die wichtigste Bedingung, unter der ein Leben im friedlichen Miteinander der Menschen und im Einklang mit Gottes Sch\u00f6pfung gelingen k\u00f6nne. \u201eGerechtigkeit zwischen Nord und S\u00fcd, arm und reich, Gro\u00df und Klein, Jung und Alt, bunt oder blass. Vor Gott sind alle Menschen unendlich wertvoll \u2013 und damit sind sie alle gleich wichtig. Oder weihnachtlich formuliert: Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.\u201c&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAdomeit unterstrich, dass es an allen Menschen sei, die hoffnungsvolle Botschaft von Weihnachten Wirklichkeit werden zu lassen: \u201eIch kann darauf warten, dass Gott seine Verhei\u00dfungen erf\u00fcllt und endlich seine Herrschaft aufrichtet. Ich kann aber auch hingehen und anfangen, das Reich Gottes zu bauen in dieser Welt: in meiner Familie, an meinem Wohnort, in unserem Land &#8211; ja, auch weltweit.\u201c Es k\u00f6nne \u201ewahrlich Weihnachten werden, wenn wir bereit sind, die Welt zu einem noch besseren Ort zu machen \u2013 in Haltung und Tun.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDen Wortlaut der Predigt finden Sie <a href=\"\/\/file?uid=130371\">hier.<\/a><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/eine-botschaft-der-solidaritaet-unter-uns-menschen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEine Botschaft der Solidarit\u00e4t unter uns Menschen\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Botschaft von Weihnachten sei \u201eeine Botschaft der Solidarit\u00e4t unter uns Menschen\u201c, sagte der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit in seiner Predigt am Heiligen Abend. 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