{"id":20296,"date":"2022-03-01T20:21:00","date_gmt":"2022-03-01T19:21:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/erste-retrospektive-zu-gehoerlosem-barockmaler-heimbach\/"},"modified":"2022-03-02T10:17:52","modified_gmt":"2022-03-02T09:17:52","slug":"erste-retrospektive-zu-gehoerlosem-barockmaler-heimbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/erste-retrospektive-zu-gehoerlosem-barockmaler-heimbach\/","title":{"rendered":"Erste Retrospektive zu geh\u00f6rlosem Barockmaler Heimbach"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg (epd). Das Landesmuseum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg plant die eigenen Angaben zufolge weltweit erste Retrospektive zum Barockmaler Wolfgang Heimbach. Der geh\u00f6rlose K\u00fcnstler (etwa 1613-1679) z\u00e4hlt zu den bedeutendsten norddeutschen Malern des 17. Jahrhunderts, wie das Haus am Dienstag mitteilte. Trotz seiner bemerkenswerten k\u00fcnstlerischen Laufbahn sei wenig \u00fcber ihn bekannt, sein Werk sei vergessen. Die Ausstellung ist vom 21. Mai bis zum 28. August unter dem Titel \u00abWolfgang Heimbach &#8211; Ungeh\u00f6rt\u00bb in Oldenburg zu sehen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Zu Heimbachs Auftraggebern z\u00e4hlten nach Angaben des Museums die italienische Adelsdynastie der Medici, F\u00fcrst Piccolomini und Papst Innozenz X. Der aus Ovelg\u00f6nne stammende Maler lebte in Neapel, Rom und Florenz, bevor er f\u00fcr den Grafen von Oldenburg, den d\u00e4nischen K\u00f6nig und schlie\u00dflich den F\u00fcrstbischof von M\u00fcnster t\u00e4tig war. \u00abDoch nicht nur die namhaften Auftraggeber verleihen der Malerei Heimbachs eine europ\u00e4ische Dimension: In seinen Werken verschmelzen Einfl\u00fcsse der niederl\u00e4ndischen Barockmalerei mit denen Italiens und des Caravaggismus auf hohem Niveau\u00bb, erl\u00e4uterte Museumssprecherin Julia Ditsch.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Mit der Ausstellung will das Landesmuseum untersuchen, wie die Geh\u00f6rlosigkeit Heimbachs sein k\u00fcnstlerisches Schaffen pr\u00e4gte. \u00abZur damaligen Zeit waren die Erwerbsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen mit Behinderung gering\u00bb, erkl\u00e4rte Ditsch. \u00abDie gesellschaftliche Ausgrenzung f\u00fchrte nicht selten zu einem Leben in Armut, mangelhaftem Zugang zu Bildung oder zum fr\u00fchen Tod der Betroffenen.\u00bb Heimbachs k\u00fcnstlerischer Erfolg sei ein bemerkenswertes Beispiel f\u00fcr die \u00dcberwindung k\u00f6rperlicher Schw\u00e4chen und gesellschaftlich auferlegter Stigmata.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Ausstellung \u00abUngeh\u00f6rt\u00bb versammelt laut Landesmuseum 50 Gem\u00e4lde aus allen Schaffensphasen des K\u00fcnstlers. Sie bilde damit erstmals einen Querschnitt durch das Gesamtwerk des K\u00fcnstlers. Gem\u00e4lde aus dem Bestand des Museums werden erg\u00e4nzt durch Leihgaben aus dem In- und Ausland. Neben detailreichen Kleinformaten sollen Alltagsszenen, Herrscherbildnisse sowie seltene Historienbilder und Stillleben zu sehen sein.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/erste-retrospektive-zu-gehoerlosem-barockmaler-heimbach\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Erste Retrospektive zu geh\u00f6rlosem Barockmaler Heimbach<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg (epd). Das Landesmuseum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte in Oldenburg plant die eigenen Angaben zufolge weltweit erste Retrospektive zum Barockmaler Wolfgang Heimbach. Der geh\u00f6rlose K\u00fcnstler (etwa 1613-1679) z\u00e4hlt zu den bedeutendsten norddeutschen Malern des 17. 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