{"id":20650,"date":"2022-04-03T07:56:00","date_gmt":"2022-04-03T05:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/patientenschuetzer-fordert-mehr-schutzmassnahmen-fuer-pflegeheime\/"},"modified":"2022-04-04T11:17:21","modified_gmt":"2022-04-04T09:17:21","slug":"patientenschuetzer-fordert-mehr-schutzmassnahmen-fuer-pflegeheime","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/patientenschuetzer-fordert-mehr-schutzmassnahmen-fuer-pflegeheime\/","title":{"rendered":"Patientensch\u00fctzer fordert mehr Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Pflegeheime"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Noch immer gelingt es aus Sicht der Deutschen Stiftung Patientenschutz mit Blick auf die Corona-Lage nicht, Pflegeheimbewohner wirklich zu sch\u00fctzen, \u00abobwohl das m\u00f6glich w\u00e4re\u00bb. \u00abDas ist auch zwei Jahre nach Beginn der Pandemie die Achillesferse der Schutzma\u00dfnahmen in der Gesundheits- und Pflegepolitik\u00bb, kritisierte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Eugen Brysch, im Gespr\u00e4ch mit der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Samstag).<\/p>\n<p>\n\u00abEin gro\u00dfer Fehler ist, Ketteninfektionen einfach durch die Einrichtungen laufen zu lassen. Das endet viel zu oft t\u00f6dlich, selbst bei geboosterten Bewohnern\u00bb, warnte Brysch. Das Problem sei, dass die Heime nahezu ausgelastet sein m\u00fcssten, damit sie sich finanziell tr\u00fcgen. Daher sei es unm\u00f6glich, Infizierte und Nichtinfizierte voneinander zu trennen: \u00abDas ist der blinde Fleck des Robert-Koch-Institutes und des Bundesgesundheitsministeriums. Hier braucht es Ausweichquartiere und zus\u00e4tzliches, externes Personal. Doch bis heute gibt es nirgendwo medizinisch-pflegerische Taskforces, um das zu leisten.\u00bb<\/p>\n<p>\nEs werde auch viel zu wenig getan, um zu verhindern, dass das Virus in eine Einrichtung komme. \u00abEin konsequentes Testregime f\u00fcr Mitarbeiter w\u00e4re sehr effizient.\u00bb Davon wollten die Landesregierungen nichts wissen. Vielmehr werde das Impfen immer als der einzige Weg aus der Pandemie verkauft. Brysch: \u00abDabei zeigt sich bereits seit vielen Wochen, dass Impfen bei Omikron eben nicht ausreicht und die Hochrisikogruppe trotzdem hart trifft.\u00bb<\/p>\n<p>\n\u00abT\u00e4glich sterben Hunderte, mehr als tausend Menschen jede Woche\u00bb, mahnte der Patientensch\u00fctzer. \u00abMein verheerender Eindruck: Wir haben uns an die schrecklichen Zahlen gew\u00f6hnt.\u00bb Unfassbar sei, dass selbst Angeh\u00f6rige von vulnerablen Personen bei den extrem hohen Inzidenzen keinen Anspruch auf einen PCR-Test bei einer roten Risikomeldung in der Corona-Warn-App h\u00e4tten. \u00abWahnsinn ist aber, infizierte Menschen mit milden Symptomen politisch zum Dienst aufzufordern. Dann m\u00fcssen sich Arbeitnehmer rechtfertigen, wenn sie daheim bleiben.\u00bb<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/patientenschuetzer-fordert-mehr-schutzmassnahmen-fuer-pflegeheime\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Patientensch\u00fctzer fordert mehr Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr Pflegeheime<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). 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