{"id":2100,"date":"2015-05-15T11:09:00","date_gmt":"2015-05-15T09:09:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/menschenrechtler-eu-soll-sich-in-asiatisches-fluechtlingsdrama-einmischen\/"},"modified":"2015-05-15T11:09:00","modified_gmt":"2015-05-15T09:09:00","slug":"menschenrechtler-eu-soll-sich-in-asiatisches-fluechtlingsdrama-einmischen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/menschenrechtler-eu-soll-sich-in-asiatisches-fluechtlingsdrama-einmischen\/","title":{"rendered":"Menschenrechtler: EU soll sich in asiatisches Fl\u00fcchtlingsdrama einmischen"},"content":{"rendered":"<p>G\u00f6ttingen (epd). Die Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker hat mehr internationalen Druck auf die Staaten S\u00fcdostasiens gefordert, um das Fl\u00fcchtlingsdrama vor den K\u00fcsten Indonesiens und Thailands zu beenden.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Union m\u00fcsse ein gr\u00f6\u00dferes Engagement bei der L\u00f6sung der Krise entwickeln, sagte der Asien-Experte der Gesellschaft, Ulrich Delius, am Sonnabend in G\u00f6ttingen. \u00abW\u00e4hrend die US-Regierung und die Vereinten Nationen ihren Druck auf die Region massiv versch\u00e4rfen und eine Aufnahme der Boatpeople fordern, warten wir noch immer auf eine deutliche Stellungnahme der EU.\u00bb<\/p>\n<p>Europa d\u00fcrfe zu den Ursachen der Fluchtbewegung nicht schweigen, sagte Delius. Die meisten Bootsfl\u00fcchtlinge seien muslimische Rohingya, die im buddhistisch dominierten Myanmar nicht als ethnische Minderheit anerkannt werden. Sie seien Gewalt, Verfolgung und Unterdr\u00fcckung ausgesetzt.<\/p>\n<p>Hilfsorganisationen sch\u00e4tzen, dass derzeit noch mindestens 6.000 Menschen hilflos auf dem Meer treiben. Zuletzt hatten Malaysia, Indonesien und Thailand Boote mit jeweils Hunderten Fl\u00fcchtlingen an Bord abgewiesen oder zur\u00fcck aufs offene Meer geschleppt. Zugleich nahmen sie in den vergangenen Wochen aber bis zu 3.000 Fl\u00fcchtlinge auf. Diese waren von ihren Schleppern ihrem Schicksal \u00fcberlassen worden und an K\u00fcsten gestrandet oder in Seenot geraten.<\/p>\n<p>Delius zufolge haben US-Au\u00dfenminister John Kerry und UN-Generalsekret\u00e4r Ban Ki Moon in Telefonaten die Au\u00dfenminister, Premierminister und Staatspr\u00e4sidenten Thailands, Malaysias und Indonesiens zu Hilfen f\u00fcr die Rohingya-Boatpeople gedr\u00e4ngt. Nachdr\u00fccklich h\u00e4tten sie eine regionale L\u00f6sung gefordert.<\/p>\n<p>Thailands Premierminister Payut Chan-o-cha habe daraufhin mehr Druck der internationalen Staatengemeinschaft auf Myanmar verlangt, sagte Delius. Auch der malaysische Premierminister Najib Razak habe angek\u00fcndigt, sein Land werde bei der Regierung Myanmars vorstellig werden, um eine L\u00f6sung der Probleme anzumahnen.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>G\u00f6ttingen (epd). Die Gesellschaft f\u00fcr bedrohte V\u00f6lker hat mehr internationalen Druck auf die Staaten S\u00fcdostasiens gefordert, um das Fl\u00fcchtlingsdrama vor den K\u00fcsten Indonesiens und Thailands zu beenden. 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