{"id":21068,"date":"2022-05-19T08:07:00","date_gmt":"2022-05-19T06:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchen-in-niedersachsen-und-bremen-verurteilen-krieg-in-der-ukraine-synoden-und-bischoefe-rufen-zu-frieden-auf\/"},"modified":"2022-05-20T11:18:42","modified_gmt":"2022-05-20T09:18:42","slug":"kirchen-in-niedersachsen-und-bremen-verurteilen-krieg-in-der-ukraine-synoden-und-bischoefe-rufen-zu-frieden-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchen-in-niedersachsen-und-bremen-verurteilen-krieg-in-der-ukraine-synoden-und-bischoefe-rufen-zu-frieden-auf\/","title":{"rendered":"Kirchen in Niedersachsen und Bremen verurteilen Krieg in der Ukraine  &#8211; Synoden und Bisch\u00f6fe rufen zu Frieden auf &#8211;"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover\/Bremen (epd). Die Kirchenparlamente der hannoverschen, bremischen und oldenburgischen Kirche haben am Donnerstag klare Zeichen f\u00fcr den Frieden und gegen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gesetzt. So verabschiedete das hannoversche Kirchenparlament einstimmig ein \u00abWort der Landessynode zum Krieg in der Ukraine\u00bb. Der bremische Kirchentag positionierte sich ebenfalls einm\u00fctig in einer \u00abErkl\u00e4rung zum Frieden\u00bb. Bischof Thomas Adomeit kritisierte vor der in Rastede tagenden Synode der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg die russische Aggression als \u00abmenschenverachtenden Angriffskrieg auf die Ukraine\u00bb.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In der hannoverschen Erkl\u00e4rung hei\u00dft es w\u00f6rtlich: \u00abWir sind entsetzt \u00fcber die damit einhergehenden Kriegsverbrechen.\u00bb Zugleich betont das Kirchenparlament seinen Willen, sich f\u00fcr den Frieden einzusetzen: \u00abWir stellen uns an die Seite der ukrainischen Bev\u00f6lkerung und derer in Russland, die sich f\u00fcr den Frieden einsetzen.\u00bb Die Synode nehme ein sehr vielf\u00e4ltiges Engagement in der Kirche f\u00fcr Gefl\u00fcchtete aus der Ukraine wahr. \u00abWir denken dar\u00fcber hinaus an die Menschen im globalen S\u00fcden, die ebenfalls unter den Folgen des Krieges leiden.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Unterdessen verteidigte der hannoversche Landesbischof Ralf Meister die uneinheitliche Positionierung der evangelischen Kirche zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. \u00abEs ist in den evangelischen Stimmen kein einwandfreier Weg und kein klares Richtig oder Falsch zu erkennen\u00bb, sagte er vor der Synode. Eine eindeutige Haltung zur Waffenlieferung k\u00f6nne es angesichts eines unaufl\u00f6sbaren Dilemmas, das der Krieg mit sich bringe, nicht geben. Meister betonte, dass Waffengewalt nur als \u00abUltima Ratio\u00bb eingesetzt werden d\u00fcrfe, um noch gr\u00f6\u00dfere Gewalt zu verhindern.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Auch der oldenburgische Bischof Adomeit sagte, \u00abin der Zerrissenheit zwischen dem Recht auf Selbstverteidigung der Ukraine und der Frage der Waffenlieferungen dorthin werden wir Schuld auf uns laden\u00bb. Es sei schwer auszuhalten, dass es keine allein richtige Entscheidung gebe, \u00abdenn es gibt keinen gerechten Krieg\u00bb. Die Kirche stehe an der Seite der Opfer. \u00abUnd wir stehen an der Seite all derer, die sich um den Frieden bem\u00fchen &#8211; auch in Belarus und Russland.\u00bb Adomeit ist auch Ratsvorsitzender der Konf\u00f6deration evangelischer Kirchen in Niedersachsen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Delegierten des bremischen Kirchenparlamentes warnten, der Krieg drohe die Ern\u00e4hrungskrise in vielen \u00e4rmeren L\u00e4ndern der Welt zu vergr\u00f6\u00dfern. Auch angesichts milit\u00e4rischer Gewalt d\u00fcrften zivile Ma\u00dfnahmen zur Verringerung von Gewalt und zum Abbau von Not nicht vernachl\u00e4ssigt werden. Zudem dankte die Synode allen, die sich f\u00fcr Gefl\u00fcchtete und mit Hilfsg\u00fctern f\u00fcr die Ukraine engagieren. Gemeinden und Einrichtungen wurden aufgerufen, der Feindschaft und dem Hass entgegenzuwirken. Sie sollten \u00abR\u00e4ume erm\u00f6glichen, in denen \u00c4ngste und Sorgen zur Sprache kommen k\u00f6nnen und Begegnungen erm\u00f6glicht werden\u00bb.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/kirchen-in-niedersachsen-und-bremen-verurteilen-krieg-in-der-ukraine-synoden-und-bischoefe-rufen-zu-frieden-auf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchen in Niedersachsen und Bremen verurteilen Krieg in der Ukraine  &#8211; Synoden und Bisch\u00f6fe rufen zu Frieden auf &#8211;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Bremen (epd). Die Kirchenparlamente der hannoverschen, bremischen und oldenburgischen Kirche haben am Donnerstag klare Zeichen f\u00fcr den Frieden und gegen den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine gesetzt. So verabschiedete das hannoversche Kirchenparlament einstimmig ein \u00abWort der Landessynode zum Krieg in der Ukraine\u00bb. 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