{"id":21457,"date":"2022-07-03T08:31:00","date_gmt":"2022-07-03T06:31:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wirtschaftsweiser-daempft-erwartung-an-krisentreffen\/"},"modified":"2022-07-04T11:17:20","modified_gmt":"2022-07-04T09:17:20","slug":"wirtschaftsweiser-daempft-erwartung-an-krisentreffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wirtschaftsweiser-daempft-erwartung-an-krisentreffen\/","title":{"rendered":"Wirtschaftsweiser d\u00e4mpft Erwartung an Krisentreffen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Berlin\/Braunschweig (epd). Vor dem Krisentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Arbeitgebern und Gewerkschaften am Montag warnt der Wirtschaftsweise Achim Truger vor zu hohen Erwartungen an das Treffen. Es gebe die Tarifautonomie \u00abund die konzertierte Aktion kann Tarifverhandlungen nicht ersetzen\u00bb, sagte der \u00d6konom den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe (Online Sonntag). Zugleich appellierte er an die Gespr\u00e4chspartner der Runde, ihrer eigenen Verantwortung bei der weiteren Entwicklung der Preis gerecht zu werden: \u00abSich in der aktuellen Lage und angesichts der hohen Inflation zusammenzusetzen, ist sinnvoll. Alle drei Seiten tragen Verantwortung f\u00fcr die Inflationsentwicklung.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Truger rief die Ampel-Koalition zu weiteren Entlastungen f\u00fcr die B\u00fcrger auf. \u00abDie Regierung kann durch weitere Entlastungspakete, die die realen Einkommen stabilisieren, Druck aus den Tarifverhandlungen nehmen\u00bb, sagte der Wirtschaftswissenschaftler. Den Gewerkschaften riet er, \u00abkeine \u00fcbertriebenen Lohnforderungen zu stellen, damit es nicht zu einer Preis-Lohnspirale kommt\u00bb.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Eine solche zeichne sich allerdings bislang auch nicht ab, sagte er und forderte von der Arbeitgeberseite, die Tarifbindung zu st\u00e4rken. \u00abUnd sie sollte sich daf\u00fcr einsetzen, dass die aktuelle Inflation nicht zum Anlass genommen wird, Preiserh\u00f6hungen f\u00fcr Gewinnsteigerungen zu nutzen, also eine Gewinn-Preis-Spirale verhindern.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Bundeskanzler und weitere Vertreter der Bundesregierung wollen am Montag mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverb\u00e4nden in einer sogenannten konzertierten Aktion \u00fcber m\u00f6gliche Reaktionen auf die hohe Inflationsrate beraten. Vor gut einer Woche hatte der Kanzler eine steuerfreie Einmalzahlung der Arbeitgeber ins Gespr\u00e4ch gebracht, wof\u00fcr die Gewerkschaften auf einen Teil der Lohnforderungen verzichten k\u00f6nnten.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Reaktionen auf Scholz&#8217; Idee fallen unterschiedlich aus, auch innerhalb der Ampel-Koalition. Der fr\u00fchere ver.di-Chef Frank Bsirske, der in der gr\u00fcnen Bundestagsfraktion f\u00fcr die Arbeitsmarktpolitik zust\u00e4ndig ist, sieht in der konzertierten Aktion aber \u00abeine Chance, um die wirtschaftliche Situation der Besch\u00e4ftigten und die Konjunktur zu stabilisieren\u00bb.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/wirtschaftsweiser-daempft-erwartung-an-krisentreffen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wirtschaftsweiser d\u00e4mpft Erwartung an Krisentreffen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin\/Braunschweig (epd). Vor dem Krisentreffen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) mit Arbeitgebern und Gewerkschaften am Montag warnt der Wirtschaftsweise Achim Truger vor zu hohen Erwartungen an das Treffen. 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