{"id":2149,"date":"2015-05-25T10:04:00","date_gmt":"2015-05-25T08:04:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/bundesweit-einmaliges-haus-der-religionen-feiert-zehnjaehriges-bestehen\/"},"modified":"2015-05-25T10:04:00","modified_gmt":"2015-05-25T08:04:00","slug":"bundesweit-einmaliges-haus-der-religionen-feiert-zehnjaehriges-bestehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/bundesweit-einmaliges-haus-der-religionen-feiert-zehnjaehriges-bestehen\/","title":{"rendered":"Bundesweit einmaliges \u00abHaus der Religionen\u00bb feiert zehnj\u00e4hriges Bestehen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Das bundesweit einzigartige \u00abHaus der Religionen\u00bb in Hannover feiert am Dienstag (26. Mai) sein zehnj\u00e4hriges Bestehen. Die Bedeutung des Hauses sei im Laufe der Jahres stetig gewachsen, sagte der Vorsitzende des Tr\u00e4gervereins, Professor Wolfgang Reinbold: \u00abJe kulturell vielf\u00e4ltiger eine Stadt wird, desto wichtiger wird eine Kraft, die den interreligi\u00f6sen Dialog f\u00fchren kann.\u00bb Die Einrichtung ist eine gemeinsame Initiative von Christen, Juden, Muslimen, Hindus, Buddhisten und Angeh\u00f6rigen der Bahai-Religion. Zu den Partnern geh\u00f6rt auch der Humanistische Verband Niedersachsen.<\/p>\n<p>Dass Haus wolle Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammenbringen, betonte der evangelische Theologe Reinbold. Viele Menschen lebten heute vor allem in ihren jeweiligen Milieus.<br \/>Entscheidend sei deshalb, dass sich Religionen und Kulturen gegenseitig kennenlernten: \u00abWir wollen Zeichen setzen gegen diejenigen, die unsere Gesellschaft auseinanderbringen wollen.\u00bb Als Beispiel nannte Reinbold ein multireligi\u00f6ses Friedensgebet mit rund 1.000 Teilnehmern im Januar in der evangelischen Marktkirche, das sich gegen die islamfeindliche Bewegung \u00abPegida\u00bb richtete.<\/p>\n<p>\u00abReligionen k\u00f6nnen ganz viel tun f\u00fcr das Gemeinwesen\u00bb, unterstrich Reinbold. Sie verf\u00fcgten in ihren Traditionen \u00fcber ein gro\u00dfes friedensstiftendes Potenzial. \u00abDas kann man sichtbar machen, indem man kooperiert.\u00bb<\/p>\n<p>Die Religionsgemeinschaften arbeiten in Hannover bereits seit Anfang der 1990er Jahre intensiv zusammen. Hintergrund waren damals der Irak-Krieg und fremdenfeindlichen Anschl\u00e4ge in Deutschland. Zum evangelischen Kirchentag 2005 fand der Kreis der Initiatoren ein festes Domizil im Athanasius-Kirchenzentrum. 2008 gr\u00fcndete sich ein Tr\u00e4gerverein. 2009 entstand ein offizieller \u00abRat der Religionen\u00bb. Finanziert wird das Zentrum \u00fcberwiegend von der Stadt und den Kirchen, da die kleineren Religionsgemeinschaften zum gro\u00dfen Teil vom Ehrenamt leben.<\/p>\n<p>Inzwischen besch\u00e4ftigt das \u00abHaus der Religionen\u00bb drei hauptamtliche Kr\u00e4fte. Es bietet Vortr\u00e4ge, Diskussionen, Feiern, Ausstellungen, F\u00fchrungen oder Exkursionen an. Vor allem die Anfragen aus Schulen stiegen st\u00e4ndig und seien inzwischen kaum noch zu bew\u00e4ltigen, sagte Reinbold. Aber auch Verwaltungsprofis oder Fachleute aus dem Gesundheitswesen suchten zunehmend Rat im \u00abHaus der Religionen\u00bb.<\/p>\n<p>\u00abWir sind der \u00dcberzeugung, dass jede deutsche Gro\u00dfstadt ein solches Modell braucht\u00bb, betonte Reinbold. Allerdings sei es bis dahin noch ein weiter Weg. \u00abDer interreligi\u00f6se Dialog ist ein gro\u00dfes Thema in Feiertagsreden. Aber wenn wir auf die institutionelle Kraft schauen, die dahinter steckt, merken wir, dass das noch ein ganz zartes Pfl\u00e4nzchen ist.\u00bb<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Das bundesweit einzigartige \u00abHaus der Religionen\u00bb in Hannover feiert am Dienstag (26. Mai) sein zehnj\u00e4hriges Bestehen. Die Bedeutung des Hauses sei im Laufe der Jahres stetig gewachsen, sagte der Vorsitzende des Tr\u00e4gervereins, Professor Wolfgang Reinbold: \u00abJe kulturell vielf\u00e4ltiger eine Stadt wird, desto wichtiger wird eine Kraft, die den interreligi\u00f6sen Dialog f\u00fchren kann.\u00bb Die Einrichtung ist eine gemeinsame Initiative von Christen, Juden, Muslimen, Hindus, Buddhisten und Angeh\u00f6rigen der Bahai-Religion. 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