{"id":21519,"date":"2022-07-09T09:19:00","date_gmt":"2022-07-09T07:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/telefonseelsorge-angst-vor-armut-waechst\/"},"modified":"2022-07-11T11:17:28","modified_gmt":"2022-07-11T09:17:28","slug":"telefonseelsorge-angst-vor-armut-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/telefonseelsorge-angst-vor-armut-waechst\/","title":{"rendered":"Telefonseelsorge: Angst vor Armut w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover\/Bad Bederkesa (epd). Angesichts steigender Preise, der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs sind \u00c4ngste immer h\u00e4ufiger das Thema in Gespr\u00e4chen mit der Telefonseelsorge. Zu Beginn des Angriffskriegs h\u00e4tten die Menschen noch \u00fcber das Geschehen in der Ukraine gesprochen, derzeit ginge es h\u00e4ufiger um die Folgen, sagte der Beauftragte f\u00fcr Telefonseelsorge der hannoverschen Landeskirche, Daniel Tietjen dem Evangelischen Pressedienst (epd). Im Mittelpunkt der Gespr\u00e4che st\u00fcnden nun auch finanzielle Sorgen, wie die Angst, die Gasrechnung nicht mehr bezahlen zu k\u00f6nnen oder nicht zu wissen, wie man den Einkauf finanzieren soll.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Anteil der Gespr\u00e4che zum Thema \u00c4ngste habe sowohl in den Telefon-Angeboten (von 15 Prozent im Januar auf 18 Prozent im Juni) als auch in den Gespr\u00e4chen per Chat (von 24 Prozent im Januar auf 28 Prozent im Juni) zugenommen, sagte Tietjen. H\u00e4ufig helfe den Menschen bereits ein anonymes Gespr\u00e4ch, in dem es nicht um konkrete Ratschl\u00e4ge gehe. \u00abEs ist mitunter ja nicht so leicht, \u00fcber seine Sorgen zu sprechen oder auszusprechen, dass man kein Geld mehr hat, um die Dinge zu bezahlen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Manchmal gelinge es auch, im Gespr\u00e4ch herauszufinden, ob es eher diffuse \u00c4ngste sind oder ein konkreter Anlass f\u00fcr die Sorgen vorliege, betonte Tietjen, der auch die Telefonseelsorge Elbe-Weser mit Sitz im nieders\u00e4chsischen Bad Bederkesa leitet. \u00abDann kann man \u00fcberlegen, ob und wie die Betroffenen die Sachen angehen und ver\u00e4ndern m\u00f6chten.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Ein hilfreicher Gedanke in diesen Zeiten sei es, die Informationsflut zu reduzieren. \u00abAuch wenn heute zu jeder Uhrzeit ein Nachrichten-Update verf\u00fcgbar ist, kann ich nur empfehlen, diese bewusster anzugehen\u00bb, sagte Tietjen. Auch Bewegung wie Spazierengehen k\u00f6nne helfen, um den Kopf freizubekommen und sich nicht den ganzen Tag mit m\u00f6glichen Sorgen zu besch\u00e4ftigen. Soziale Kontakte und der Austausch seien ebenfalls wichtig.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Zum bundesweiten Telefonseelsorge-Netzwerk geh\u00f6ren insgesamt 104 Stationen mit mehr als 7.700 Ehrenamtlichen. In der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers gibt es insgesamt sechs Telefonseelsorgestellen mit mehr als 400 Ehrenamtlichen.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/telefonseelsorge-angst-vor-armut-waechst\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Telefonseelsorge: Angst vor Armut w\u00e4chst<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Bad Bederkesa (epd). 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