{"id":21577,"date":"2022-07-17T09:14:00","date_gmt":"2022-07-17T07:14:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stiftung-junge-frauen-im-sueden-sterben-durch-fruehe-schwangerschaften\/"},"modified":"2022-07-18T11:17:20","modified_gmt":"2022-07-18T09:17:20","slug":"stiftung-junge-frauen-im-sueden-sterben-durch-fruehe-schwangerschaften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stiftung-junge-frauen-im-sueden-sterben-durch-fruehe-schwangerschaften\/","title":{"rendered":"Stiftung: Junge Frauen im S\u00fcden sterben durch fr\u00fche Schwangerschaften"},"content":{"rendered":"<p>Bremen\/Hannover (epd). Die Deutsche Stiftung Weltbev\u00f6lkerung hat auf die schwierige Situation von jungen Frauen im globalen S\u00fcden aufmerksam gemacht. Die h\u00e4ufigste Todesursache f\u00fcr Frauen zwischen 15 und 19 Jahren seien Komplikationen aufgrund von zu fr\u00fchen Schwangerschaften, sagte die stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Angela B\u00e4hr dem Bremer Weserkurier (Sonntag). Durch die Corona-Pandemie habe sich die Lage zugespitzt, weil in vielen L\u00e4ndern die Schulen lange geschlossen gewesen seien. \u00abDie M\u00e4dchen waren in dieser Zeit weniger gesch\u00fctzt. Wir beobachten beispielsweise eine Zunahme von Fr\u00fchverheiratungen und Teenagerschwangerschaften in \u00c4thiopien, Kenia und Uganda.\u00bb<\/p>\n<p>\nNoch immer seien viele M\u00e4dchen nicht aufgekl\u00e4rt und ihnen fehle der Zugang zu modernen Verh\u00fctungsmitteln, sagte B\u00e4hr. Oft w\u00fcrden sie nicht gefragt, ob sie sexuell aktiv werden wollen. \u00abSie werden Opfer von sexualisierter Gewalt innerhalb der Gro\u00dffamilie, von Nachbarn, Bekannten oder Sugardaddys.\u00bb Auch religi\u00f6se Gr\u00fcnde und Enthaltsamkeit als Verh\u00fctungsmethode spielten eine Rolle.<\/p>\n<p>\nDie Stiftung Weltbev\u00f6lkerung und andere Hilfsorganisationen versuchten, mit den Regierungen oder den Zivilgesellschaften vor Ort Aufkl\u00e4rungsarbeit zu leisten. \u00abAber fl\u00e4chendeckend ist das nicht zu leisten. Dazu fehlt es an Personal, an Geld und an einer nationalen, progressiven Jugendpolitik\u00bb, beklagte die Expertin. Auch f\u00fcr die Geundheitsversorgung und f\u00fcr Verh\u00fctungsmittel sei zu wenig Geld vorhanden. \u00abEs gibt aber auch zu wenig M\u00f6glichkeiten f\u00fcr junge M\u00fctter, ihre Schulausbildung fortzusetzen.\u00bb<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/stiftung-junge-frauen-im-sueden-sterben-durch-fruehe-schwangerschaften\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung: Junge Frauen im S\u00fcden sterben durch fr\u00fche Schwangerschaften<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen\/Hannover (epd). Die Deutsche Stiftung Weltbev\u00f6lkerung hat auf die schwierige Situation von jungen Frauen im globalen S\u00fcden aufmerksam gemacht. Die h\u00e4ufigste Todesursache f\u00fcr Frauen zwischen 15 und 19 Jahren seien Komplikationen aufgrund von zu fr\u00fchen Schwangerschaften, sagte die stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Angela B\u00e4hr dem Bremer Weserkurier (Sonntag). 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