{"id":21706,"date":"2022-08-01T09:54:00","date_gmt":"2022-08-01T07:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-foerdert-forschungen-zur-eiszeit-mit-16-millionen-euro\/"},"modified":"2022-08-02T11:17:21","modified_gmt":"2022-08-02T09:17:21","slug":"niedersachsen-foerdert-forschungen-zur-eiszeit-mit-16-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-foerdert-forschungen-zur-eiszeit-mit-16-millionen-euro\/","title":{"rendered":"Niedersachsen f\u00f6rdert Forschungen zur Eiszeit mit 1,6 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mit 1,6 Millionen Euro f\u00f6rdern das Land Niedersachsen und die Volkswagen-Stiftung ein interdisziplin\u00e4res Forschungsprojekt zur Eiszeit. Im Mittelpunkt stehen dabei die \u00e4ltesten erhaltenen h\u00f6lzernen Jagdwaffen der Menschheit, die in Sch\u00f6ningen bei Helmstedt und Lehringen bei Verden gefunden wurden, wie das Landesdenkmalamt am Montag in Hannover mitteilte. Auch die \u00abEinhornh\u00f6hle\u00bb in Scharzfeld im S\u00fcdwestharz wird in die Forschungen einbezogen.<\/p>\n<p>\nDiese international bedeutenden Fundstellen in Niedersachsen seien zugleich hervorragende Archive, die Einblicke in die Klima- und Umweltbedingungen verschiedener Zeitfenster w\u00e4hrend der letzten 300.000 Jahre erm\u00f6glichten, erl\u00e4uterten die Denkmalsch\u00fctzer. Forscherinnen und Forscher h\u00e4tten sich jetzt zu einem Verbund zusammengeschlossen, um diese Quellen mit modernsten Methoden zu erschlie\u00dfen und zu analysieren.<\/p>\n<p>\nDazu sollen hochaufl\u00f6sende geophysikalische Messungen, Bohrungen und Ausgrabungen an verschiedenen Fundstellen ausgef\u00fchrt werden, um das Alter der geologischen Strukturen zu bestimmen. Unter anderem mithilfe von Pollen und Resten von M\u00fcckenlarven k\u00f6nnten so die damaligen Umweltbedingungen rekonstruiert werden, hie\u00df es. Die F\u00f6rderung flie\u00dft f\u00fcr drei Jahre.<\/p>\n<p>\nDie Daten sollen zu einem besseren Verst\u00e4ndnis des nat\u00fcrlichen Klimawandels insbesondere w\u00e4hrend fr\u00fcherer Warmzeiten beitragen und kl\u00e4ren, wann und wie der fr\u00fche Mensch in Norddeutschland \u00fcberleben konnte. Beteiligt sind Wissenschaftler der Universit\u00e4ten Braunschweig, G\u00f6ttingen, Hannover und L\u00fcneburg sowie aus dem Institut fu r historische Ku stenforschung in Wilhelmshaven, dem Leibniz Institut f\u00fcr Angewandte Geophysik und dem Landesdenkmalamt in Hannover.<\/p>\n<p>\nIn Sch\u00f6ningen waren zwischen 1994 und 1998 neun h\u00f6lzerne Wurfspeere und eine Holzlanze aus der Altsteinzeit gefunden worden, die nach Angaben von Forschern rund 400.000 Jahre alt sind. Bereits 1948 war in Lehringen das Skelett eines Waldelefanten zusammen mit einer Eibenholzlanze aus der Zeit der Neandertaler entdeckt worden. In der \u00abEinhornh\u00f6hle\u00bb wurde im vergangenen Sommer ein mehr als 50.000 Jahre alter verzierter Knochen gefunden, der nach Angaben von Arch\u00e4ologen einen entscheidenden Baustein zum Verst\u00e4ndnis der kulturellen F\u00e4higkeiten des Neandertalers liefert.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/niedersachsen-foerdert-forschungen-zur-eiszeit-mit-16-millionen-euro\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niedersachsen f\u00f6rdert Forschungen zur Eiszeit mit 1,6 Millionen Euro<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Mit 1,6 Millionen Euro f\u00f6rdern das Land Niedersachsen und die Volkswagen-Stiftung ein interdisziplin\u00e4res Forschungsprojekt zur Eiszeit. 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