{"id":21963,"date":"2022-08-19T08:28:00","date_gmt":"2022-08-19T06:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/enste-fordert-ausweitung-von-praeventionsprogramm-gegen-antisemitismus\/"},"modified":"2022-08-22T11:18:13","modified_gmt":"2022-08-22T09:18:13","slug":"enste-fordert-ausweitung-von-praeventionsprogramm-gegen-antisemitismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/enste-fordert-ausweitung-von-praeventionsprogramm-gegen-antisemitismus\/","title":{"rendered":"Enste fordert Ausweitung von Pr\u00e4ventionsprogramm gegen Antisemitismus"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Angesichts einer Zunahme antisemitischer Vorf\u00e4lle in Niedersachsen hat der Landesbeauftragte f\u00fcr den Schutz j\u00fcdischen Lebens, Franz Rainer Enste, wirksamere Pr\u00e4ventionsarbeit gefordert. Es reiche nicht, \u00abimmer wieder oberfl\u00e4chliche Betroffenheits- und Emp\u00f6rungsrituale zu pflegen\u00bb, sagte Enste am Freitag in Hannover.&nbsp;Vielmehr m\u00fcsse es darum gehen, m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig dem Entstehen gef\u00e4hrlicher Vorurteile und durch Intoleranz gepr\u00e4gter Einstellungsmuster entgegenzutreten. Laut dem j\u00fcngsten Jahresbericht des Beauftragten lag die Zahl der Verfahren im Zusammenhang mit Antisemitismus 2021 bei \u00fcber 250 gegen\u00fcber 180 Verfahren im Vorjahr.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Enste lobte, dass das Justizministerium ein von der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena erarbeitetes Pr\u00e4ventionsprogramm gestartet habe. Das \u00abProgramm zur F\u00f6rderung von Akzeptanz, Respekt, Toleranz und Sozialer Kompetenz\u00bb (PARTS) er\u00f6ffne Lehrkr\u00e4ften und Sozialarbeitern neue M\u00f6glichkeiten, bei Grundschulkindern Vorurteilen gegen\u00fcber anderer Nationalit\u00e4ten und Kulturen vorzubeugen und tolerante Einstellungen zu st\u00e4rken. Unter allen bestehenden F\u00f6rderprogrammen sei es \u00abgeradezu ein Juwel\u00bb, hob Enste hervor.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">er Landesbeauftragte forderte eine Verstetigung des Programms, das derzeit nur als Modellprojekt umgesetzt werde. Da gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus keine punktuellen, sondern andauernde Probleme seien, bed\u00fcrfe es ihrer dauerhaften Bek\u00e4mpfung, betonte er: \u00abAus dem Nebeneinander und der zeitlichen Begrenztheit verschiedener Aktionen und Programme m\u00fcssen Institutionen und Initiativen werden, die tatkr\u00e4ftig und verl\u00e4sslich arbeiteten, damit sie nachhaltig Wirkung entfalten k\u00f6nnen.\u00bb Zudem regte Enste eine Ausweitung des Pr\u00e4ventionsprogramms PARTS auf den fr\u00fchkindlichen Bereich und das Jugendalter an.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/enste-fordert-ausweitung-von-praeventionsprogramm-gegen-antisemitismus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Enste fordert Ausweitung von Pr\u00e4ventionsprogramm gegen Antisemitismus<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Angesichts einer Zunahme antisemitischer Vorf\u00e4lle in Niedersachsen hat der Landesbeauftragte f\u00fcr den Schutz j\u00fcdischen Lebens, Franz Rainer Enste, wirksamere Pr\u00e4ventionsarbeit gefordert. Es reiche nicht, \u00abimmer wieder oberfl\u00e4chliche Betroffenheits- und Emp\u00f6rungsrituale zu pflegen\u00bb, sagte Enste am Freitag in Hannover.&nbsp;Vielmehr m\u00fcsse es darum gehen, m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig dem Entstehen gef\u00e4hrlicher Vorurteile und durch Intoleranz gepr\u00e4gter Einstellungsmuster entgegenzutreten. Laut dem j\u00fcngsten Jahresbericht des Beauftragten lag die Zahl der Verfahren im Zusammenhang mit Antisemitismus 2021 bei \u00fcber 250 gegen\u00fcber 180 Verfahren im Vorjahr. &nbsp; Enste lobte, dass das Justizministerium ein von der Friedrich-Schiller-Universit\u00e4t Jena erarbeitetes Pr\u00e4ventionsprogramm gestartet habe. 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