{"id":21996,"date":"2022-08-26T12:30:00","date_gmt":"2022-08-26T10:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ein-sommer-der-den-namen-verdient-hat\/"},"modified":"2022-08-26T23:17:33","modified_gmt":"2022-08-26T21:17:33","slug":"ein-sommer-der-den-namen-verdient-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ein-sommer-der-den-namen-verdient-hat\/","title":{"rendered":"\u201eEin Sommer, der den Namen verdient hat\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eDas war mal ein Sommer, der den Namen verdient hat, keine Probleme mit abgesoffenen Zelten &#8211; wunderbar. Und das hat man auch an der gesamten Stimmung gesp\u00fcrt\u201c, erz\u00e4hlt Nadja. Die anderen Teamer stimmen ihr zu als es um eine kurze Bilanz zur Saison von \u201eKirche Unterwegs\u201c geht.&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nNadja kennt sich aus, die 30-j\u00e4hrige Soldatin aus Schortens geh\u00f6rt zum Kreis der langj\u00e4hrigen Teamer bei \u201eKirche Unterwegs\u201c, sie kennt fast alle Unw\u00e4gbarkeiten, die auf den Campingpl\u00e4tzen vorkommen k\u00f6nnen \u2013 einschlie\u00dflich Dauerregen, Starkregen-Ereignisse, Einschr\u00e4nkungen und Auflagen durch Corona.&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDiesmal sei die Stimmung au\u00dfergew\u00f6hnlich gut gewesen, meint sie und viele der anderen Teamer stimmen zu. Das mag am guten Wetter liegen, aber auch daran, dass man von Corona so gut wie nichts mehr gesp\u00fcrt habe &nbsp;&#8211; \u201eMan f\u00fchlte sich viel freier\u201c, sagt Nadja.&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nEs ist eine fr\u00f6hliche Runde, die an einem der letzten Tage der diesj\u00e4hrigen Aktion von \u201eKirche Unterwegs\u201c am Rande eines Kindervormittags vor dem gro\u00dfen Kirchenzelt zusammen sitzt. Gerade noch haben sie mit etlichen Kindern gesungen, Bewegungsspiele veranstaltet, bei einer Rallye nach einem Schatz gesucht. Vor allem die j\u00fcngeren sind jetzt aufgeregt, weil sie nach ihrer Meinung gefragt werden und weil Fotos geschossen werden. Die J\u00fcngeren, das sind M\u00e4dchen und Jungen zwischen acht und zw\u00f6lf Jahren. Sie sind in diesem Sommer auf dem Campingplatz in Schillig \/ Landkreis Friesland ganz ungeplant in die Rolle des Nachwuchses hineingewachsen.&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAmelie, Melina, Johanna, Florian, Joy und Elina sind Kinder von Dauercampern in Schillig. Sie sind seit vielen Jahren bei fast allen Aktionen von \u201eKirche Unterwegs\u201c dabei und begannen in diesem Jahr immer \u00f6fter, einfach mal mit anzupacken. \u201eMan hat gesehen, wie viel Spa\u00df ihnen das gemacht hat und sie haben immer wieder gezeigt, dass man sich auf sie verlassen kann. Da dr\u00e4ngte sich der Gedanke auf, dass sie im Grunde auch schon Teamer sind\u201c, erz\u00e4hlt Diakon Volker Pickrun, der in der Oldenburgischen Kirche im Bereich Kirche und Tourismus das Projekt \u201eKirche Unterwegs\u201c verantwortet. Diese Entwicklung sei dann gezielt gef\u00f6rdert worden. Die Gruppe der J\u00fcngsten hat an einem Tag bereits ein komplettes Abendprogramm erstellt: Begr\u00fc\u00dfung inklusive Sprechen vor gro\u00dfem Publikum, ein selbst erdachtes Puppenspiel vorstellen, gemeinsames Singen und Spielen, das alles habe sehr gut geklappt, lobt Pickrun. Dass sie alle entsprechende T-Shirts mit Aufdruck erhalten haben und damit das gleiche Outfit wie die bereits ausgebildeten Teamer haben, macht sie nun besonders stolz.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n\u201eKirche Unterwegs\u201c \u00fcbt eine eigenartige Faszination aus. Ulli und Lucas waren vor kurzem mit ihrer sieben Monate alten Tochter Hanna in Schillig \u2013 zum Urlaub. Dann entdeckten sie das Zelt von \u201eKirche Unterwegs\u201c. Ulli war fr\u00fcher oft als Teamerin dabei, jetzt ist sie in Elternzeit, ihr Mann schreibt gerade an seiner Doktorarbeit in Physik, beide k\u00f6nnen sich ihre Zeit also frei einteilen. \u201eWir haben uns spontan entschieden und sind nach dem Urlaub wieder hier: Ulli als Teamerin, ich, um Hanna zu betreuen\u201c, erz\u00e4hlt Lucas. Die Faszination kennt auch Laura aus Frankfurt. Die 29-J\u00e4hrige, die in der Firmenberatung arbeitet, kommt jedes Jahr zur\u00fcck und engagiert sich im Urlaub f\u00fcr \u201eKirche Unterwegs\u201c. Alex ist ganz neu dabei, Nadja hatte ihn geworben und der 23-J\u00e4hrige Finanzfachmann ist begeistert. Er will im kommenden Jahr wieder dabei sein \u2013 \u201eHoffentlich klappt das mit dem Urlaub in &nbsp;dem Zeitraum\u201c, sagt er. &nbsp;&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nUnd dennoch ist die Personalknappheit immer wieder ein Problem bei \u201eKirche Unterwegs\u201c. Corona habe in diesem Jahr so gut wie keine Einschr\u00e4nkungen mehr zur Folge gehabt, erz\u00e4hlt Pickrun. Doch aufgrund der Einschr\u00e4nkungen der vergangenen Jahre hapere es bei der Ausbildung von Nachwuchsteamern. \u201eUnd viele der langj\u00e4hrigen Mitarbeiter f\u00fchlen sich durch die letzten Jahre so ausgelaugt, dass sie abgewinkt haben: wir brauchen selber dringend Urlaub ohne Verantwortung, habe ich oft geh\u00f6rt\u201c, sagt Pickrun. Doch gerade sie w\u00fcrden dringend ben\u00f6tigt: \u201eWenn die \u00e4lteren Teamer wegbrechen, dann fehlt die Teamleitung. F\u00fcr diese Position ist ganz einfach langj\u00e4hrige Erfahrung n\u00f6tig.\u201c&nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nIn diesem Jahr gab es auch nicht ganz so viele Besucher im Kirchenzelt und auf der angrenzenden Wiese. \u201eDas Wetter war so sonnig, mag sein, dass viele Familien mehr Ausfl\u00fcge geplant haben, \u00f6fter am Stand waren oder Eltern auch einfach Bef\u00fcrchtungen hatten, wenn sich die Kinder oder sie selber l\u00e4ngere Zeit in der direkten Sonne aufhalten.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n<strong>Zum Hintergrund: &nbsp;<\/strong><br \/>\n\u201eKirche Unterwegs\u201c ist ein Projekt der Evangelisch-Oldenburgischen Kirche. W\u00e4hrend der nieders\u00e4chsischen Sommerferien werden auf Campingpl\u00e4tzen entlang der K\u00fcste regelm\u00e4\u00dfig unterschiedliche Programme f\u00fcr Kinder und Erwachsene angeboten. Daf\u00fcr werden auf den Pl\u00e4tzen Camps eingerichtet: Wohnwagen f\u00fcr die ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie ein Verpflegungszelt und ein gro\u00dfes Kirchenzelt. In diesem Jahr beschr\u00e4nkte sich das Angebot auf die Campingpl\u00e4tze in Hooksiel und in Schillig (in fr\u00fcheren Jahren war \u201eKirche Unterwegs\u201c auch in Dangast und in Falkensteinsee), Grund daf\u00fcr ist Personalmangel. &nbsp;<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n<em>Ein Beitrag von Annette Kellin<\/em><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/ein-sommer-der-den-namen-verdient-hat\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eEin Sommer, der den Namen verdient hat\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDas war mal ein Sommer, der den Namen verdient hat, keine Probleme mit abgesoffenen Zelten &#8211; wunderbar. Und das hat man auch an der gesamten Stimmung gesp\u00fcrt\u201c, erz\u00e4hlt Nadja. 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