{"id":22030,"date":"2022-08-31T11:53:00","date_gmt":"2022-08-31T09:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/meldestelle-verzeichnet-131-antisemitische-vorfaelle-in-niedersachsen\/"},"modified":"2022-09-01T23:17:30","modified_gmt":"2022-09-01T21:17:30","slug":"meldestelle-verzeichnet-131-antisemitische-vorfaelle-in-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/meldestelle-verzeichnet-131-antisemitische-vorfaelle-in-niedersachsen\/","title":{"rendered":"Meldestelle verzeichnet 131 antisemitische Vorf\u00e4lle in Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen (RIAS Niedersachsen) hat im Jahr 2021 insgesamt 131 antisemitische Vorf\u00e4lle aufgenommen. Darunter seien zwei k\u00f6rperliche Angriffe, elf Bedrohungen und 21 Sachbesch\u00e4digungen an j\u00fcdischem Eigentum oder Erinnerungsorten an die Schoa, teilte die Amadeu Antonio Stiftung als Tr\u00e4gerin der RIAS Niedersachsen am Mittwoch mit.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">\u00abDie Zahlen von RIAS Niedersachsen sind einmal mehr Beweis daf\u00fcr, dass J\u00fcdinnen und Juden in Deutschland antisemitische Gewalt insbesondere w\u00e4hrend der Corona-Pandemie erleiden mussten. Das muss alarmieren\u00bb, sagte Tahera Ameer, Vorst\u00e4ndin der Stiftung, laut Mitteilung vom Mittwoch. Rund die H\u00e4lfte aller antisemitischen Artikulationen seien dem sogenannten Post-Schoa-Antisemitismus zuzurechnen, der sich etwa in einer T\u00e4ter-Opfer-Umkehr oder in Formen der Schoa-Relativierung \u00e4u\u00dfere.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In 30 Prozent der F\u00e4lle seien Stereotypen des israelbezogenen Antisemitismus verwendet worden, 27 Prozent der F\u00e4lle entfielen auf das sogenannte antisemitische Othering (von engl. \u00abother\u00bb = andersartig). Dabei werden J\u00fcdinnen und Juden als fremd oder nicht dazugeh\u00f6rig beschrieben.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Fast ein Drittel aller antisemitischen Vorf\u00e4lle des Vorjahres hatte laut RIAS einen direkten Bezug zur Corona-Pandemie. Die staatlichen Ma\u00dfnahmen und die Proteste dagegen h\u00e4tten Gelegenheiten geboten, Antisemitismus offener zu artikulieren. Weitere 21 Vorf\u00e4lle standen den Angaben zufolge in Verbindung zur Eskalation des arabisch-israelischen Konflikts. Im Mai 2021, als es vermehrt zu anti-israelischen Demonstrationen kam, seien mit 32 die meisten F\u00e4lle registriert worden.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/meldestelle-verzeichnet-131-antisemitische-vorfaelle-in-niedersachsen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Meldestelle verzeichnet 131 antisemitische Vorf\u00e4lle in Niedersachsen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Niedersachsen (RIAS Niedersachsen) hat im Jahr 2021 insgesamt 131 antisemitische Vorf\u00e4lle aufgenommen. 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