{"id":2205,"date":"2015-05-27T14:41:00","date_gmt":"2015-05-27T12:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/roma-fordern-rahmenvereinbarung-mit-land-niedersachsen\/"},"modified":"2015-05-27T14:41:00","modified_gmt":"2015-05-27T12:41:00","slug":"roma-fordern-rahmenvereinbarung-mit-land-niedersachsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/roma-fordern-rahmenvereinbarung-mit-land-niedersachsen\/","title":{"rendered":"Roma fordern Rahmenvereinbarung mit Land Niedersachsen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Vertreter der Roma haben an das Land Niedersachsen appelliert, eine Rahmenvereinbarung mit den Verb\u00e4nden der Sinti und Roma zu schlie\u00dfen. Sie \u00fcbergaben eine Erkl\u00e4rung mit einem entsprechenden Appell an Landtagspr\u00e4sident Bernd Busemann (CDU), wie der Landtag am Mittwoch in Hannover mitteilte. In der Vereinbarung soll es um den Schutz der Minderheitenrechte und um die F\u00f6rderung der sozialen und kulturellen Teilhabe gehen.<\/p>\n<p>\u00abWir wollen Zugang zu Bildung, Besch\u00e4ftigung, Gesundheitsf\u00fcrsorge und Wohnraum\u00bb, sagte der Vorsitzende des nieders\u00e4chsischen Vereins \u00abRomane Aglonipe\u00bb, Djevdet Berisa. Diese Rechte habe die Europ\u00e4ische Kommission in einer Rahmenrechtsvereinbarung zum Schutz nationaler Minderheiten vorgegeben.<\/p>\n<p>Busemann leitete die Erkl\u00e4rung an die Abgeordneten des Parlaments weiter. Es sei ein wichtiges Zeichen, dass Roma und Sinti in eigenen Verb\u00e4nden Tagungen und Jugendfreizeiten organisierten oder Bildungsangebote machten, sagte er: \u00abDas tr\u00e4gt dazu bei, Minderheitengruppen offen und ohne Vorurteil zu begegnen.\u00bb<\/p>\n<p>Das Sozialministerium in Hannover hatte im April berichtet, die rot-gr\u00fcne Landesregierung plane eine Rahmenvereinbarung mit den Sinti und Roma nach dem Vorbild von Baden-W\u00fcrttemberg. Dabei gehe es unter anderem um eine wissenschaftliche Untersuchung dar\u00fcber, wie diese Minderheit diskriminiert worden sei. W\u00e4hrend der NS-Zeit wurden in Deutschland nach Angaben des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma rund 500.000 Menschen als \u00abZigeuner\u00bb ermordet.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg hatte 2013 als erstes Bundesland einen Staatsvertrag mit dem Verband Deutscher Sinti und Roma abgeschlossen. Niedersachsen spreche statt eines Staatsvertrags lieber von einer Rahmenvereinbarung oder einem Rahmenplan, hie\u00df es. Die Initiative in Niedersachsen ging von den Gr\u00fcnen aus. Sinti und Roma seien heute die gr\u00f6\u00dfte Minderheit in Europa, erkl\u00e4rten sie. N\u00f6tig sei eine Auseinandersetzung mit \u00abAntiziganismus\u00bb. Sinti und Roma seien auch heute noch vielf\u00e4ltigen Diskriminierungen ausgesetzt.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Vertreter der Roma haben an das Land Niedersachsen appelliert, eine Rahmenvereinbarung mit den Verb\u00e4nden der Sinti und Roma zu schlie\u00dfen. Sie \u00fcbergaben eine Erkl\u00e4rung mit einem entsprechenden Appell an Landtagspr\u00e4sident Bernd Busemann (CDU), wie der Landtag am Mittwoch in Hannover mitteilte. 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