{"id":22081,"date":"2022-09-03T08:54:00","date_gmt":"2022-09-03T06:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/nicht-alle-kinder-aus-der-ukraine-haben-bislang-einen-schulplatz\/"},"modified":"2022-09-05T11:17:26","modified_gmt":"2022-09-05T09:17:26","slug":"nicht-alle-kinder-aus-der-ukraine-haben-bislang-einen-schulplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/nicht-alle-kinder-aus-der-ukraine-haben-bislang-einen-schulplatz\/","title":{"rendered":"Nicht alle Kinder aus der Ukraine haben bislang einen Schulplatz"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover\/Bremen (epd). Die vielen aus der Ukraine geflohenen Kinder und Jugendlichen stellen zumindest einige L\u00e4nder zum Schuljahresbeginn vor Probleme. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den zust\u00e4ndigen Ministerien ergab, konnten mindestens in drei L\u00e4ndern noch nicht alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler untergebracht werden. Bremen und Niedersachsen meistern zwar bislang die Herausforderungen, registrieren aber auch gestiegene Anforderungen an das Lehrpersonal.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Nach Angaben der Kultusministerkonferenz sind bis Ende vergangener Woche mehr als 163.000 Ukrainer an allgemein- oder berufsbildenden Schulen aufgenommen worden, die meisten in den bev\u00f6lkerungsreichsten Bundesl\u00e4ndern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg. Zugleich waren bis Mitte August mehr als 350.000 unter 18-j\u00e4hrige Kriegsfl\u00fcchtlinge aus der Ukraine im Ausl\u00e4nderzentralregister gemeldet. Selbst wenn von ihnen viele weiter- oder zur\u00fcckgereist sind, d\u00fcrfte es eine L\u00fccke zu den Sch\u00fclerzahlen geben.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Offen r\u00e4umen das aber nur wenige L\u00e4nder ein. In Nordrhein-Westfalen, wo schon Anfang August die Schule wieder begonnen hatte, sind etwa rund 32.800 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus der Ukraine an einer Bildungseinrichtung untergebracht. Mehr als 2.100 Kindern und Jugendlichen habe aber noch kein Schulplatz zugewiesen werden k\u00f6nnen, hie\u00df es aus dem Schulministerium.&nbsp;Zus\u00e4tzlich rund 900 Kinder und Jugendliche warteten noch auf ein Beratungsgespr\u00e4ch.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In Niedersachsen besuchen nach Angaben des Kultusministeriums zurzeit 16.200 ukrainische Kinder und Jugendliche die Schulen &#8211; in Bremen rechnen die Beh\u00f6rden mit rund 3.000. In Sachsen sind nach Auskunft des dortigen Kultusministeriums von rund 10.000 gemeldeten Sch\u00fclern 9.000 zugewiesen. In Th\u00fcringen hie\u00df es, dass bis zu 2.600 Kinder und Jugendliche aus der Ukraine schulpflichtig seien, bei denen die teils komplizierten Verfahren noch nicht abgeschlossen seien.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Aus Hamburg hie\u00df es, viele Schulen h\u00e4tten keine freien Pl\u00e4tze mehr, sodass nicht immer ein Schulplatz in unmittelbarer N\u00e4he des Wohnorts angeboten werden k\u00f6nne. In Berlin, wo Betroffene zumindest vor den Sommerferien ebenfalls von Problemen bei der Vermittlung eines Schulplatzes berichteten, hat die Senatsverwaltung nach eigenen Angaben keine Daten zu fehlenden Schulpl\u00e4tzen. Sie verwies auf die Bezirks\u00e4mter und sprach von einer \u00ablogistischen Herausforderung\u00bb, der sich Schulen, \u00c4mter und Verwaltung \u00abgut und solidarisch\u00bb gestellt h\u00e4tten.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Andere Bundesl\u00e4nder verneinen die Frage, ob es Wartelisten f\u00fcr ukrainische Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gibt, darunter Rheinland-Pfalz, Hessen und Schleswig-Holstein. Das nieders\u00e4chsische Kultusministerium erkl\u00e4rte, die Unterbringung ukrainischer Kinder und Jugendlicher gestalte sich nach bisherigen Erfahrungen \u00abweitgehend unproblematisch und ger\u00e4uschlos\u00bb. Andere Ministerien weichen der Frage aus, indem sie auf die Schulpflicht verweisen, die auch f\u00fcr gefl\u00fcchtete Kinder und Jugendliche sp\u00e4testens nach einer gewissen \u00dcbergangszeit gilt. Brandenburg lie\u00df die Fragen unbeantwortet.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In vielen Bundesl\u00e4ndern kommen ukrainische Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zun\u00e4chst in spezielle Klassen und bekommen insbesondere Sprachunterricht. Gr\u00f6\u00dftes Problem f\u00fcr die Schulen ist nach Darstellung vieler Bundesl\u00e4nder die Gewinnung von zus\u00e4tzlichem Personal, das oftmals ohnehin schon knapp war. Aus Bayern hie\u00df es, es gebe eine gro\u00dfe Solidarit\u00e4t, die dazu f\u00fchre, dass Stammlehrkr\u00e4fte ihre Teilzeit aufstocken und auch Pensionisten Stunden geben.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/nicht-alle-kinder-aus-der-ukraine-haben-bislang-einen-schulplatz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nicht alle Kinder aus der Ukraine haben bislang einen Schulplatz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Bremen (epd). Die vielen aus der Ukraine geflohenen Kinder und Jugendlichen stellen zumindest einige L\u00e4nder zum Schuljahresbeginn vor Probleme. Wie eine Umfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) unter den zust\u00e4ndigen Ministerien ergab, konnten mindestens in drei L\u00e4ndern noch nicht alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler untergebracht werden. 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