{"id":22180,"date":"2022-09-14T10:51:00","date_gmt":"2022-09-14T08:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/grundwasserspiegel-in-einigen-regionen-dramatisch-gesunken\/"},"modified":"2022-09-15T11:17:56","modified_gmt":"2022-09-15T09:17:56","slug":"grundwasserspiegel-in-einigen-regionen-dramatisch-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/grundwasserspiegel-in-einigen-regionen-dramatisch-gesunken\/","title":{"rendered":"Grundwasserspiegel in einigen Regionen dramatisch gesunken"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Norden (epd). Der Grundwasserspiegel im Osten und S\u00fcdosten Niedersachsens ist Fachleuten zufolge im vergangenen so stark Jahr abgesunken, dass regional \u00abausgesprochen angespannte Verh\u00e4ltnisse\u00bb herrschten. Besonders betroffen sei die Region der Stader und L\u00fcneburger Geest, hei\u00dft es im am Mittwoch ver\u00f6ffentlichen neuen Jahresbericht des Nieders\u00e4chsischen Landesbetriebs f\u00fcr Wasserwirtschaft, K\u00fcsten- und Naturschutz (NLWKN) mit Sitz in der ostfriesischen Stadt Norden. Im Nordwesten des Landes l\u00e4gen die Grundwasserst\u00e4nde dagegen auf einem \u00abetwa durchschnittlichen Niveau\u00bb.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Seit mehr als zehn Jahren seien die Auswirkungen des Klimawandels in Niedersachsen deutlich zu beobachten, sagte Grundwasser-Experte Gunter Wried. Dennoch seien im Landesdurchschnitt und im langj\u00e4hrigen Mittel keine gravierenden Ver\u00e4nderungen zu erwarten. Konkrete Vorhersagen \u00fcber die n\u00e4chsten Jahre seien jedoch nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Eine Ursache f\u00fcr den niedrigen Grundwasserstand sei die intensive Bew\u00e4sserung von Feldern, die sich im Osten und S\u00fcdosten konzentriere, sagte Wriedt. Laut nieders\u00e4chsischem Wasserversorgungskonzept sei mit einem deutlich steigendem Bedarf an Grundwasser f\u00fcr die Feldberegnung zu rechnen: Bis 2050 werde der Verbrauch um 136 Prozent von 254 Millionen Kubikmeter pro Jahr (Stand 2015) auf etwa 600 Millionen Kubikmeter pro Jahr ansteigen. Kurzfristig sei bis 2030 eine Bedarfssteigerung von 54 Prozent zu erwarten. F\u00fcr die \u00f6ffentliche Wasserversorgung gingen die Fachleute von einem Mehrbedarf um neun Prozent bis 2050 aus. Das bedeute 815 Millionen Kubikmeter pro Jahr statt der bisher j\u00e4hrlichen 747 Millionen Kubikmeter Grundwasser. Dabei w\u00fcrden f\u00fcr die industriellen Entnahmen keine wesentlichen \u00c4nderungen angenommen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Weitere Ursachen liegen laut Wriedt in den regionalen hydrologischen Gegebenheiten und Witterungsverh\u00e4ltnissen. So gebe es ein deutliches Niederschlagsgef\u00e4lle von Nordwest nach S\u00fcdost mit zunehmend trockenen Witterungsverh\u00e4ltnissen. Zudem befinde sich in den \u00f6stlichen Landesteilen das Grundwasser in tieferen und nur gering durchl\u00e4ssigen Erdschichten.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/grundwasserspiegel-in-einigen-regionen-dramatisch-gesunken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grundwasserspiegel in einigen Regionen dramatisch gesunken<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Norden (epd). 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