{"id":22230,"date":"2022-09-25T08:34:00","date_gmt":"2022-09-25T06:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/immer-mehr-aeltere-menschen-armutsgefaehrdet-frauen-besonders-betroffen\/"},"modified":"2022-09-26T11:17:32","modified_gmt":"2022-09-26T09:17:32","slug":"immer-mehr-aeltere-menschen-armutsgefaehrdet-frauen-besonders-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/immer-mehr-aeltere-menschen-armutsgefaehrdet-frauen-besonders-betroffen\/","title":{"rendered":"Immer mehr \u00e4ltere Menschen armutsgef\u00e4hrdet &#8211; Frauen besonders betroffen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Braunschweig\/Berlin (epd). Das Armutsrisiko im Alter hat deutlich zugenommen. Die sogenannte Armutsgef\u00e4hrdungsquote ist bei den \u00dcber-65-J\u00e4hrigen von 2018 auf 2021 von 14,7 Prozent auf 17,4 Prozent gestiegen, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegen. Demnach ist etwa jeder sechste \u00dcber-65-J\u00e4hrige in Deutschland von Armut bedroht. Zuerst hatten die Funke-Zeitungen (Sonntag) dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Den Zahlen des Bundesamtes zufolge sind vor allem \u00e4ltere Frauen deutlich h\u00e4ufiger betroffen als noch vor vier Jahren. Im Jahr 2021 lag die Armutsgef\u00e4hrdungsquote bei Frauen \u00fcber 65 Jahren bei 19,3 Prozent. Drei Jahre zuvor lag sie noch bei 16,4 Prozent. Bei den \u00fcber 65-j\u00e4hrigen M\u00e4nnern stieg die Armutsgef\u00e4hrdungsquote im selben Zeitraum von 12,7 auf 15,1 Prozent an.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">F\u00fcr alle Altersklassen zusammen ist die Armutsgef\u00e4hrdungsquote dagegen deutlich moderater angestiegen: von 15,5 Prozent im Jahr 2018 auf 16,6 Prozent im Jahr 2021. Als armutsgef\u00e4hrdet gelten in der EU Menschen, die \u00fcber weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verf\u00fcgen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Linksfraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch forderte schnelle Hilfen seitens der Bundesregierung. Im Winter drohe eine Altersarmutslawine \u00fcber Deutschland zu rollen, erkl\u00e4rte er. \u00abDie Grundrente reicht nicht, sie sollte zu einer armutsfesten, solidarischen Mindestrente von 1.200 Euro wie etwa in den Niederlanden ausgebaut werden.\u00bb Zudem brauche es h\u00f6here und pr\u00e4zise Direktzahlungen und Preisdeckel f\u00fcr Strom und Gas.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Pr\u00e4sidentin des Sozialverbandes VdK, Verena Bentele, forderte einen Freibetrag in der Grundsicherung in H\u00f6he von 224,50 Euro auf Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. \u00abAuch Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner sind h\u00e4ufig von Armut betroffen. Wer aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nicht bis zur Regelaltersgrenze arbeiten kann, darf nicht mit hohen Abschl\u00e4gen auf die Rente bestraft werden\u00bb, sagte Bentele den Funke-Zeitungen.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/immer-mehr-aeltere-menschen-armutsgefaehrdet-frauen-besonders-betroffen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Immer mehr \u00e4ltere Menschen armutsgef\u00e4hrdet &#8211; Frauen besonders betroffen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Braunschweig\/Berlin (epd). Das Armutsrisiko im Alter hat deutlich zugenommen. Die sogenannte Armutsgef\u00e4hrdungsquote ist bei den \u00dcber-65-J\u00e4hrigen von 2018 auf 2021 von 14,7 Prozent auf 17,4 Prozent gestiegen, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervorgeht, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegen. 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