{"id":22410,"date":"2022-10-11T13:02:00","date_gmt":"2022-10-11T11:02:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/genug-zum-leben-trotz-klimawandel\/"},"modified":"2022-10-14T23:17:24","modified_gmt":"2022-10-14T21:17:24","slug":"genug-zum-leben-trotz-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/genug-zum-leben-trotz-klimawandel\/","title":{"rendered":"Genug zum Leben trotz Klimawandel"},"content":{"rendered":"<p>Perspektiven entdecken trotz Klimawandel und den damit einhergehenden Schwierigkeiten; Klimaschutz aktiv leben; und erkennen, welche Herausforderungen schon jetzt f\u00fcr andere, weniger reiche L\u00e4nder bestehen, das geh\u00f6rte zu den Zielen des Hoffnungstages, zu dem mehr als 370 Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Einladung der \u201eejo\u201c (Evangelische Jungend im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) am vergangenen Samstag, 8. Oktober, jetzt in Schortens \/ Landkreis Friesland zusammenkamen. Thema der Veranstaltung: \u201eGenug zum Leben trotz Klimawandel\u201c.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bangladesch: Grundwasser versalzt zusehends<\/strong><br \/>\nIn Workshops lernten die Konfirmandinnen und Konfirmanden die Region Charlathimara in Bangladesch kennen. Dort lebte man bisher von Fischfang und Reisanbau. Im Zuge des Klimawandels gibt es dort aber immer mehr Wirbelst\u00fcrme, die nicht nur H\u00e4user zerst\u00f6ren, sondern auch das Meer aufw\u00fchlen, Wasser ins Hinterland treiben und damit ganze Existenzen zugrunde richten. Das Salzwasser macht den Anbau so wie er bisher war, unm\u00f6glich. Auf den \u00c4ckern gedeiht kaum noch etwas, das Grundwasser versalzt zusehends. Pflanzen verdorren, es fehlt Trinkwasser, Fischer k\u00f6nnen nicht mehr so oft aufs Meer hinaus \u2013 es fehlt also an allen Ecken und Enden.&nbsp;<\/p>\n<p>Die Jugendlichen aus Friesland und Wilhelmshaven lernten konkret eine Familie kennen und welche neuen Perspektiven sie durch die Zusammenarbeit mit einer Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerks \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c haben: salzresistentes Saatgut, das Anlegen eines Wassertanks und der Bau von Hochbeeten, zum Beispiel. Um in der gesamten Region zu helfen, wird viel Geld ben\u00f6tigt. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p><strong>&#8220;Hoffnungstag&#8221; statt &#8220;Hungermarsch&#8221;<\/strong><br \/>\nTraditionell sammeln Konfirmanden Spenden, um das Thema \u201eTeilen\u201c deutlich werden zu lassen. In fr\u00fcheren Jahren gab es in Friesland und Wilhelmshaven den \u201eHungermarsch\u201c, der dann zum \u201eHoffnungsmarsch\u201c wurde. \u201eSolche Begriffe wollen wir aber aus verschiedensten Gr\u00fcnden nicht mehr aufnehmen. Au\u00dferdem ist so ein Spendenlauf nichts Besonderes mehr, viele Einrichtungen veranstalten mittlerweile solche L\u00e4ufe. Deshalb haben wir schon vor zwei Jahren ein Konzept f\u00fcr den Hoffnungstag entwickelt, konnten wegen Corona aber nicht zum Zuge kommen\u201c, berichtete Herko Zobel, Leitender Kreisjugenddiakon.&nbsp;<\/p>\n<p>Umso gr\u00f6\u00dfer war die Freude, dass es jetzt endlich m\u00f6glich war, den Hoffnungstag, den Zobel gemeinsam mit den Diakoninnen und Diakonen, mit Pastorinnen und Pastoren sowie vielen Ehrenamtlichen vorbereitet hatte, zu begehen. Im Anschluss werden die Jugendlichen jetzt in ihrem pers\u00f6nlichen Umfeld Spenden sammeln.&nbsp;<\/p>\n<p>Um das Thema greifbar werden zu lassen, wurden an vielen Stationen Aktivit\u00e4ten angeboten. So entstand zum Beispiel ein Banner mit Zukunftsw\u00fcnschen, in einer Actionbound gab\u2018s Quizfragen zu dem Projekt in Bangladesch, ein \u00f6kologischer Handabdruck zeigte, was man pers\u00f6nlich f\u00fcr mehr Klimaschutz tun kann, im Upcycling ging es um M\u00fcllvermeidung, der statt in der Tonne f\u00fcr die Fertigung von neuen Dingen genutzt wird und an einer Station konnte man sogar verschiedene Getreideformen kennenlernen und erfahren, wie m\u00fchsam die Verarbeitung in vielen armen L\u00e4ndern noch immer ist.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kirche macht ganz einfach Spa\u00df<\/strong><br \/>\nDie vielf\u00e4ltigen Angebote hatten allerdings noch einen weiteren Hintergrund: \u201eKirche ist nicht nur ernst und theoretisch, Kirche macht ganz einfach Spa\u00df \u2013 das wollen wir vermitteln\u201c, sagte Janek Reinhold, Vorsitzender des Kreisjugendkonvents. Dar\u00fcber hinaus hatte es die Gruppen in den vergangenen Jahren als enorme Einschr\u00e4nkung erlebt, sich nur virtuell oder in ganz kleinem Kreis zu begegnen. Es sei aber extrem wichtig, auch eine emotionale Ebene zu schaffen, auf der Jugendliche erkennen k\u00f6nnten, dass sie als Konfirmand und Konfirmandin Teil einer gro\u00dfen Gemeinschaft seien, sagte Zobel.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von Annette Kellin.<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/aus-den-kirchenkreisen\/artikel\/genug-zum-leben-trotz-klimawandel-1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Genug zum Leben trotz Klimawandel<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Perspektiven entdecken trotz Klimawandel und den damit einhergehenden Schwierigkeiten; Klimaschutz aktiv leben; und erkennen, welche Herausforderungen schon jetzt f\u00fcr andere, weniger reiche L\u00e4nder bestehen, das geh\u00f6rte zu den Zielen des Hoffnungstages, zu dem mehr als 370 Konfirmandinnen und Konfirmanden auf Einladung der \u201eejo\u201c (Evangelische Jungend im Kirchenkreis Friesland-Wilhelmshaven) am vergangenen Samstag, 8. 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