{"id":22534,"date":"2022-11-01T07:51:00","date_gmt":"2022-11-01T06:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/experten-erheblich-weniger-seehunde-im-wattenmeer\/"},"modified":"2022-11-02T10:17:25","modified_gmt":"2022-11-02T09:17:25","slug":"experten-erheblich-weniger-seehunde-im-wattenmeer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/experten-erheblich-weniger-seehunde-im-wattenmeer\/","title":{"rendered":"Experten: Erheblich weniger Seehunde im Wattenmeer\u00a0"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Wilhelmshaven (epd). Die Zahl der Seehunde in der Nordsee ist erheblich zur\u00fcckgegangen. Insgesamt z\u00e4hlten Expertinnen und Experten in diesem Jahr im Wattenmeer zwischen den Niederlanden, Deutschland und D\u00e4nemark 23.652 Seehunde, wie das Wattenmeer-Sekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven am Dienstag mitteilte. Weniger Tiere seien nur vor 2011 gez\u00e4hlt worden. Die Ursache f\u00fcr den R\u00fcckgang sei noch unklar.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Im Vergleich zum Vorjahr seien zw\u00f6lf Prozent weniger Robben erfasst worden, berichtete Kristine Meise vom Wattenmeer-Sekretariat.&nbsp;Bei den Jungtieren habe es sogar einen R\u00fcckgang um 22 Prozent gegeben. Die Tiere werden j\u00e4hrlich w\u00e4hrend der Fortpflanzungszeit im Juni und der Zeit des Fellwechsels im August von Flugzeugen aus gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Im Juni wurden dabei laut Meise 8.514 Jungtiere im gesamten Wattenmeer gesichtet. Im Jahr zuvor seien es noch 10.903 gewesen. In Niedersachsen und Hamburg sank die Zahl der Jungtiere um 17 Prozent.&nbsp;In Schleswig-Holstein brach sie um ein Viertel ein. Auf der Insel Helgoland wurde nur ein einziges Jungtier gesichtet. D\u00e4nemark meldete&nbsp;18 Prozent weniger Tiere, in den Niederlanden waren es sogar 22 Prozent.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In Niedersachsen und Hamburg sank die Zahl aller Seehunde deutlich auf 4.822. Das seien 42 Prozent weniger als im Vorjahr, hie\u00df es. Dem Hauptautor des Z\u00e4hlberichts, Anders Galatius, zufolge ist nach Jahren des Zuwachses inzwischen m\u00f6glicherweise eine Grenze erreicht, ab der das Wattenmeer nicht noch mehr Robben ern\u00e4hren kann. Nach einer gewissen Zeit k\u00f6nnte sich diese Entwicklung auch auf die Zahl der fortpflanzungsf\u00e4higen Weibchen auswirken, was wiederum zu weniger Geburten f\u00fchren k\u00f6nne. \u00abDie diesj\u00e4hrigen Z\u00e4hlungen stehen im Einklang mit einer solchen Entwicklung, liegen aber deutlich unterhalb der Zahlen, die wir in einem solchen Szenario erwarten w\u00fcrden\u00bb, unterstrich Galatius.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Seehunde sind neben den Kegelrobben die gr\u00f6\u00dften Meeresr\u00e4uber im Wattenmeer. Das Wattenmeer selbst gilt als das gr\u00f6\u00dfte Gezeitengebiet der Welt, in dem nat\u00fcrliche Prozesse ungest\u00f6rt ablaufen k\u00f6nnen. Es erstreckt sich \u00fcber 500 Kilometer entlang der K\u00fcsten D\u00e4nemarks, Deutschlands und der Niederlande. Aufgrund seiner weltweit einzigartigen geologischen und \u00f6kologischen Werte zeichnete die Unesco 2009 das Wattenmeer als Weltnaturerbe aus.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/experten-erheblich-weniger-seehunde-im-wattenmeer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Experten: Erheblich weniger Seehunde im Wattenmeer\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelmshaven (epd). Die Zahl der Seehunde in der Nordsee ist erheblich zur\u00fcckgegangen. Insgesamt z\u00e4hlten Expertinnen und Experten in diesem Jahr im Wattenmeer zwischen den Niederlanden, Deutschland und D\u00e4nemark 23.652 Seehunde, wie das Wattenmeer-Sekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven am Dienstag mitteilte. Weniger Tiere seien nur vor 2011 gez\u00e4hlt worden. 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