{"id":22976,"date":"2022-12-24T00:01:00","date_gmt":"2022-12-23T23:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/weihnachten-gibt-hoffnung\/"},"modified":"2022-12-24T10:17:26","modified_gmt":"2022-12-24T09:17:26","slug":"weihnachten-gibt-hoffnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/weihnachten-gibt-hoffnung\/","title":{"rendered":"Weihnachten gibt Hoffnung"},"content":{"rendered":"<p>Gott sei f\u00fcr alle Mensch geworden und in Jesus auf die Erde gekommen, um die Welt zu retten, so der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit in seiner diesj\u00e4hrigen Weihnachtsbotschaft. Trotz aller Krisen k\u00f6nne das Weihnachtsfest Hoffnung geben. Oft habe er in den vergangenen Wochen eine gro\u00dfe Sehnsucht gesp\u00fcrt nach Geborgenheit, Ermutigung, Hoffnung und besonders nach Frieden, schreibt Adomeit. Weihnachten gebe Hoffnung auf eine friedlichere Welt \u201ein der Ukraine und \u00fcberall dort, wo sich Menschen gegenseitig Gewalt antun\u201c.<\/p>\n<p>Er w\u00fcnsche sich, dass sich die Menschen von der Friedensbotschaft Gottes st\u00e4rken lie\u00dfen, erg\u00e4nzt der Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. \u201eEr ist Mensch geworden, damit er uns nahe sein kann. Daran erinnern wir uns jedes Jahr, wenn wir die Kerzen am Tannenbaum leuchten lassen, wenn wir einander beschenken, wenn wir mit der Familie und mit Freundinnen und Freunden an einem gedeckten Tisch Platz nehmen.\u201c<\/p>\n<p><strong><em>Im Folgenden finden Sie den vollen Wortlaut der Weihnachtsbotschaft von Bischof Thomas Adomeit, Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg<\/em><\/strong><\/p>\n<h4>Hoffen auf das Christkind<\/h4>\n<p>Ein Stall, mit W\u00e4nden aus d\u00fcnnen Brettern, dar\u00fcber ein d\u00fcrftiges Strohdach, so wird es in Bethlehem damals ausgesehen haben. Drinnen sind Maria und Josef, vor ihnen steht die Krippe mit dem neugeborenen Kind, auch von Ochs und Esel lesen wir in einigen Bibelstellen. Romantisch, wie es manchmal dargestellt ist, ging es ganz sicher nicht zu bei der Geburt des Jesus-Kindes, sondern kalt und feucht. Und die Sorgen der Eltern um ihr Kind waren regelrecht greifbar.&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn ich in den Nachrichten die zerst\u00f6rten H\u00e4user in der Ukraine sehe, dann denke ich an den zugigen Stall in Bethlehem. Wenn ich von den Protesten Tausender Menschen im Iran gegen das Regime h\u00f6re, dann denke ich auch an das jud\u00e4ische Volk vor 2.000 Jahren, das durch hohe Steuern und einen diktatorisch regierenden Kaiser geknechtet war.&nbsp;<\/p>\n<p>Und wie sieht es bei uns aus \u2013 auch im Blick auf die f\u00fcr viele angespannte Situation mit stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten? \u00dcberall ist sie sp\u00fcrbar, die Sorge im Herzen, wie das wohl alles weitergeht. Oft habe ich in den letzten Wochen eine gro\u00dfe Sehnsucht gesp\u00fcrt, nach Geborgenheit, Ermutigung, Hoffnung \u2013 und in diesem Jahr besonders nach: Frieden. Ja, es stimmt: Die Welt droht aus den Fugen zu geraten. Genau wie damals vor mehr als 2.000 Jahren.&nbsp;<\/p>\n<p>Und dann kam Gott auf die Erde, er wurde Mensch. Hirten haben sie zuerst geh\u00f6rt, diese gute Botschaft. Pl\u00f6tzlich wurde es hell auf den Feldern vor Bethlehem und Gottes Engel sprach: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht! Siehe, ich verk\u00fcndige euch gro\u00dfe Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren.\u201c Diese Nachricht hat die Herzen der Hirten ber\u00fchrt und darum haben sie sich auf den Weg gemacht, Gott zu suchen. Irgendwann sind sie angekommen im Stall, haben sie gefunden: Maria und Josef und das Kind in der Krippe. Sie haben Gott gefunden. Damit hat sich nicht ihre Lebenssituation ge\u00e4ndert, wohl aber ihre Lebenshaltung. Fr\u00f6hlich ziehen sie wieder weiter und verk\u00fcnden \u00fcberall, was sie gesehen haben und wie das Jesus-Kind sie ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n<p>Jede und jeden von uns bewegt vermutlich anderes, wenn wir zur Krippe kommen.&nbsp;<\/p>\n<p>Aber vielleicht finden wir ja alle dasselbe: Gottes Sohn, das Jesus-Kind. Und hoffentlich k\u00f6nnen auch wir dem Engel glauben, dass Gott f\u00fcr uns alle Mensch geworden ist \u2013 auch f\u00fcr Sie und mich. Er kam auf die Erde, um die Welt zu retten. So finden wir vielleicht auch noch Hoffnung auf eine friedlichere Welt. Auf Frieden in der Ukraine und \u00fcberall dort, wo sich Menschen gegenseitig Gewalt antun.&nbsp;<\/p>\n<p>Darum ist mein Wunsch f\u00fcr das Weihnachtsfest in diesem Jahr: Lassen wir uns st\u00e4rken von der Botschaft Gottes. Er ist Mensch geworden, damit er uns nahe sein kann. Daran erinnern wir uns jedes Jahr, wenn wir die Kerzen am Tannenbaum leuchten lassen, wenn wir einander beschenken, wenn wir mit der Familie und mit Freundinnen und Freunden an einem gedeckten Tisch Platz nehmen. Darum lasst uns wie die Hirten fr\u00f6hlich unsere Wege ziehen, weil wir wissen, er, der Heiland geht mit.<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche Ihnen eine friedvolle Weihnachtszeit.&nbsp;<\/p>\n<p>Ihr Thomas Adomeit, Bischof<br \/>\nEvangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg &nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/default-9f06f35bc5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weihnachten gibt Hoffnung<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gott sei f\u00fcr alle Mensch geworden und in Jesus auf die Erde gekommen, um die Welt zu retten, so der Oldenburger Bischof Thomas Adomeit in seiner diesj\u00e4hrigen Weihnachtsbotschaft. 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