{"id":2309,"date":"2015-06-18T16:17:00","date_gmt":"2015-06-18T14:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/projekt-energiesparkids-im-westersteder-kindergarten\/"},"modified":"2015-06-18T16:17:00","modified_gmt":"2015-06-18T14:17:00","slug":"projekt-energiesparkids-im-westersteder-kindergarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/projekt-energiesparkids-im-westersteder-kindergarten\/","title":{"rendered":"Projekt \u201eEnergiesparkids\u201c im Westersteder Kindergarten"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch finde das Projekt genial\u201c, sagte Andrea Feyen, Klimaschutzmanagerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Sie besuchte am 17. Juni einen Aktionstag zum Projekt Energiesparkids im Johannes-Kindergarten Halsbeck in Westerstede. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens durchgef\u00fchrt. <\/p>\n<p>30 f\u00fcnf- und sechsj\u00e4hrige Kinder der evangelischen KiTa wurden in kleinen Gruppen von Manuel Schiffer und Annika Schipper vom RUZ Schortens sowie der Erzieherin Erika Kahlen zu Spielen und kleinen Experimenten angeleitet. Den Kindern das Thema Energiesparen n\u00e4herzubringen, bedeutet, so fr\u00fch wie m\u00f6glich umweltschonendes Verhalten einzu\u00fcben. <\/p>\n<p>Durch Fahrradfahren eine kleine Eisenbahn in Bewegung zu bringen, gefielen Nele, Sam, Patrick und den anderen M\u00e4dchen und Jungen besonders gut. Sie traten langsam, dann fuhr die kleine Lok im Schneckentempo und bei schnellem Strampeln nat\u00fcrlich schneller. \u201eSchneller war gut\u201c, lachte Hannes, dem es nicht schnell genug gehen konnte.<\/p>\n<p>In jeder Woche wurde ein Energiesheriff ausgew\u00e4hlt, aktuell erledigt Silan t\u00e4glich die Aufgaben des Energiesheriffs: \u201eWenn die Heizung an ist, m\u00fcssen die Fenster und T\u00fcren geschlossen sein\u201c, z\u00e4hlte der Junge auf. Auch tropfendes oder laufendes Wasser abzustellen oder Licht auszuschalten, geh\u00f6ren zu seinen Aufgaben. <\/p>\n<p>Alle F\u00fcnf- und Sechsj\u00e4hrigen haben einen Energiesparpass, den sie mit nach Hause nehmen, wenn ihre Kindergartenzeit vorbei ist. Ausgesprochen wichtig ist es, dass Silan und die anderen Kinder ihre Erfahrungen mit nach Hause nehmen. \u201eDie Eltern sind nat\u00fcrlich mit einbezogen\u201c, betont KiTa-Leiterin Kirsten Adomeit und Klimaschutzmanagerin Andrea Feyen hofft: \u201eIm g\u00fcnstigsten Fall sind die Kinder zu Hause auch Energiesheriff.\u201c Der Wunsch nach Multiplikatoren sei eine Erg\u00e4nzung. <\/p>\n<p>Bei vier gro\u00dfen Handpuppen, die sich untereinander unterhielten, ging es um den Energiefresser und was der gerne mag. Ein kleines Holzhaus war mit Solarplatten belegt, bei Sonneneinwirkung erlebten die Kinder, dass Sonne eine Kraftquelle ist, die eine kleine Holzblume zum Drehen brachte. <\/p>\n<p>Viele kleine Lerneinheiten gingen diesem Aktionstag voraus. Seit Herbst 2014 besch\u00e4ftigen sich die Vorschulkinder unter Anleitung ihrer Erzieherin Erika Kahlen mit dem Thema Energie. <\/p>\n<p>Die Vorbereitungszeit und Planung zwischen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg und dem Umweltzentrum Schortens begann einige Zeit vorher. Das EnergiesparKids-Projekt des \u201eRUZ\u201c l\u00e4uft seit 2007. Seit 2014 wird es in weiterentwickelter Form mit der oldenburgischen Kirche fortgef\u00fchrt. Bisher haben sich 13 Kinderg\u00e4rten der oldenburgischen Kirche beteiligt. Bis mindestens zum Sommer 2016 besteht f\u00fcr weitere KiTas die M\u00f6glichkeit. Sich an dem Projekt zu beteiligen, dessen Kosten die oldenburgische Kirche tr\u00e4gt <\/p>\n<p>Die Fortbildung und Vorbereitung der Erzieherinnen beginnt jeweils vor der Arbeit mit den Kindern. Weiterhin unterst\u00fctzt eine extra entwickelte Materialkiste und eine ausf\u00fchrliche Projektmappe mit umfangreichen Beispielen und M\u00f6glichkeiten das Projekt langfristig. <\/p>\n<p>KiTa-Leiterin Kirsten Adomeit war bei der Anfrage zu einer Teilnahme am Projekt Energiesparkids im Johannes-Kindergarten sofort begeistert und f\u00fchlt sich positiv best\u00e4tigt. Sie zeigte auf viele kleine Klebepunkte an Lichtschaltern, am Drucker und allen elektrischen Ger\u00e4ten, die aufmerksam machen sollen, dass hier Stromverbrauch durch richtiges Verhalten gemindert werden kann. <\/p>\n<p>Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg setzt sich f\u00fcr die Bewahrung der Sch\u00f6pfung und den Klimaschutz ein. Das im Mai 2012 von der oldenburgischen Synode verabschiedete Integrierte Klimaschutzkonzept sieht vor, den CO2-Aussto\u00df kirchlicher Einrichtungen bis sp\u00e4testens zum Jahr 2020 um 25 Prozent gegen\u00fcber 2008 zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen die Klimaschutzmanagerinnen Andrea Feyen und Claudia St\u00fcwe auch auf Umweltbildung in kirchlichen Kinderg\u00e4rten.<\/p>\n<p>\u201eDies ist Bildungsarbeit, uns geht es darum, Nutzerverhalten zu \u00e4ndern\u201c, erl\u00e4uterte Andrea Feyen. \u201eDenn Kinder sollten so fr\u00fch wie m\u00f6glich mit dem Thema Energiesparen in Kontakt kommen und umweltschonendes Verhalten ein\u00fcben.\u201c Sie zieht eine positive Bilanz und w\u00fcnscht sich, dass sich weitere Kinderg\u00e4rten oder Kindertagesst\u00e4tten der Kirchenkreise zu dem Projekt anmelden. <\/p>\n<p>Nach sehr positiver Resonanz und erfolgreicher Umsetzung im ersten Jahr wird das Projekt \u201eEnergiesparkids\u201c im n\u00e4chsten Kindergartenjahr in die zweite Runde gehen. Interessierte Einrichtungen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg k\u00f6nnen sich um eine Teilnahme bewerben bei den Klimaschutzmanagerinnen der oldenburgischen Kirche Andrea Feyen und Claudia St\u00fcwe. Tel.: 04421\/77449-2673 und -4 sowie per E-Mail unter: umwelt@kirche-oldenburg.de&nbsp; <\/p>\n<p><span style=\"font-style: italic\">Ein Beitrag von B\u00e4rbel Romey.<br \/><\/span><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eIch finde das Projekt genial\u201c, sagte Andrea Feyen, Klimaschutzmanagerin der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Sie besuchte am 17. Juni einen Aktionstag zum Projekt Energiesparkids im Johannes-Kindergarten Halsbeck in Westerstede. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens durchgef\u00fchrt. 30 f\u00fcnf- und sechsj\u00e4hrige Kinder der evangelischen KiTa wurden in kleinen Gruppen von Manuel Schiffer und Annika Schipper vom RUZ Schortens sowie der Erzieherin Erika Kahlen zu Spielen und kleinen Experimenten angeleitet. Den Kindern das Thema Energiesparen n\u00e4herzubringen, bedeutet, so fr\u00fch wie m\u00f6glich umweltschonendes Verhalten einzu\u00fcben. 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