{"id":23377,"date":"2023-02-15T08:29:00","date_gmt":"2023-02-15T07:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/forscher-untersuchen-zusammenleben-von-woelfen-und-menschen\/"},"modified":"2023-02-16T10:17:24","modified_gmt":"2023-02-16T09:17:24","slug":"forscher-untersuchen-zusammenleben-von-woelfen-und-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/forscher-untersuchen-zusammenleben-von-woelfen-und-menschen\/","title":{"rendered":"Forscher untersuchen Zusammenleben von W\u00f6lfen und Menschen"},"content":{"rendered":"<p>Norden (epd). Ein neues europaweites Forschungsprojekt besch\u00e4ftigt sich mit der Koexistenz von Menschen und W\u00f6lfen in urbanen R\u00e4umen. An dem Vorhaben beteiligen sich 18 Partner in neun Staaten, wie der Nieders\u00e4chsische Landesbetrieb f\u00fcr Wasserwirtschaft, K\u00fcsten- und Naturschutz (NLWKN) am Mittwoch in Norden mitteilte. Niedersachsen nimmt mit dem landeseigenen Wolfsb\u00fcro des NLWKN an den Forschungen teil.<\/p>\n<p>\nDie Durchsetzung strenger Schutzma\u00dfnahmen habe es erm\u00f6glicht, \u00abdass wir in den letzten Jahren in vielen L\u00e4ndern Europas eine R\u00fcckkehr des Wolfs erleben konnten\u00bb, sagte Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Gr\u00fcne). Dies sei ein bemerkenswerter Erfolg f\u00fcr den Naturschutz, schaffe aber auch neue gesellschaftliche Herausforderungen &#8211; gerade dort, wo eine sich erholende Wolfspopulation auf ausgepr\u00e4gt urban entwickelte R\u00e4ume treffe.<\/p>\n<p>\nIm Zentrum des Projekts \u00abLIFE Wild Wolf\u00bb steht den Angaben zufolge die Verbesserung der Bedingungen f\u00fcr eine gemeinsame Nutzung von Land in siedlungs- und stadtnahen Gebieten. \u00abDie \u00f6kologische Rolle wildlebender W\u00f6lfe und die kulturelle Identit\u00e4t lokaler Gemeinschaften sollen dabei erhalten bleiben\u00bb, sagte Ingrid Wiesel vom NLWKN-Wolfsb\u00fcro. Konkret gehe es darum, neue Techniken und Abl\u00e4ufe f\u00fcr ein besseres Management von Begegnungs- und Ann\u00e4herungssituationen zu entwickeln.<\/p>\n<p>\nGeplant ist demnach unter anderem der Aufbau von Interventionsteams und die Entwicklung eines Protokolls f\u00fcr effizientere Eins\u00e4tze. \u00abIm Fokus steht aber auch eine Ver\u00e4nderung der menschlichen Wahrnehmung und des Verhaltens, zum Beispiel, wenn es um eine Gew\u00f6hnung der Wildtiere an die vom Menschen bereitgestellten Nahrungsquellen in einigen Projektgebieten geht\u00bb, erl\u00e4uterte Wiesel. Langfristig erhofften sich die Projektpartner auf diese Weise eine verringerte Bedrohung der Wolfspopulationen, etwa durch illegale T\u00f6tungen oder eine Einschr\u00e4nkung ihrer Lebensr\u00e4ume.<\/p>\n<p>\nDie beteiligten Forscher hoffen dabei nicht nur auf neue Erkenntnisse zum Umgang mit W\u00f6lfen. Das Projekt werde sich zwar auf W\u00f6lfe konzentrieren, viele der zu entwickelnden Strategien und Konzepte k\u00f6nnten k\u00fcnftig aber auch auf andere Wildtierarten angewendet werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/forscher-untersuchen-zusammenleben-von-woelfen-und-menschen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forscher untersuchen Zusammenleben von W\u00f6lfen und Menschen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Norden (epd). Ein neues europaweites Forschungsprojekt besch\u00e4ftigt sich mit der Koexistenz von Menschen und W\u00f6lfen in urbanen R\u00e4umen. An dem Vorhaben beteiligen sich 18 Partner in neun Staaten, wie der Nieders\u00e4chsische Landesbetrieb f\u00fcr Wasserwirtschaft, K\u00fcsten- und Naturschutz (NLWKN) am Mittwoch in Norden mitteilte. Niedersachsen nimmt mit dem landeseigenen Wolfsb\u00fcro des NLWKN an den Forschungen teil. 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