{"id":23738,"date":"2023-03-22T10:11:00","date_gmt":"2023-03-22T09:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-und-schleswig-holstein-wollen-weniger-plastik-im-meer\/"},"modified":"2023-03-23T10:17:39","modified_gmt":"2023-03-23T09:17:39","slug":"niedersachsen-und-schleswig-holstein-wollen-weniger-plastik-im-meer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-und-schleswig-holstein-wollen-weniger-plastik-im-meer\/","title":{"rendered":"Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen weniger Plastik im Meer"},"content":{"rendered":"<p>Hannover\/B\u00fcsum (epd). Niedersachsen und Schleswig-Holstein werben auf der laufenden Konferenz der Agrarministerinnen und -minister in B\u00fcsum f\u00fcr ein Verbot von sogenannten Dolly Ropes in der Fischerei. Die Tauenden aus Polyethylen sollen die Netze sch\u00fctzen, fransten jedoch schnell aus, erl\u00e4uterte Niedersachsens Fischereiministerin Miriam Staudte (Gr\u00fcne) am Mittwoch. Bis zu 25 Prozent des Materials gelangten schon in den ersten zwei Wochen in die Umwelt. Der verwendete Kunststoff komme so in die Nahrungskette, stranguliere Seev\u00f6gel und sei als M\u00fcll an den Str\u00e4nden ein Problem f\u00fcr den Tourismus.<\/p>\n<p>\nEin Gro\u00dfteil der Krabbenfischerei verzichte bereits freiwillig auf den Einsatz von Dolly Ropes, sagte Staudte. Ein von Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit Mitteln der EU gef\u00f6rdertes Projekt zur Verringerung von Kunststoffm\u00fcll aus der Krabbenfischerei habe gezeigt, dass ausreichende Alternativen zur Verf\u00fcgung st\u00fcnden. Der vollst\u00e4ndige und m\u00f6glichst europaweite Verzicht sei jedoch nur \u00fcber ein Verbot zu erzielen.<\/p>\n<p>\nGleichwohl kritisiere Niedersachsen den Vorsto\u00df der EU-Kommission, bodenber\u00fchrende Schleppnetzfischerei in Schutzgebieten pauschal zu verbieten, hie\u00df es. Die Auswirkungen auf den Meeresboden hingen von dessen Beschaffenheit, der St\u00f6rungsempfindlichkeit seiner Lebensgemeinschaften, der Art der Schleppnetzfischerei und der Intensit\u00e4t der Fischerei ab. Es sei anzunehmen, dass die in der Krabbenfischerei eingesetzten Grundschleppnetze nur wenig auf den Meeresboden einwirken. Sie f\u00fchren auf Rollen \u00fcber den sandigen Grund des Wattenmeeres, der sich ohnehin aufgrund der Gezeiten und der hohen Eigendynamik in Bewegung befinde.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/niedersachsen-und-schleswig-holstein-wollen-weniger-plastik-im-meer\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Niedersachsen und Schleswig-Holstein wollen weniger Plastik im Meer<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/B\u00fcsum (epd). Niedersachsen und Schleswig-Holstein werben auf der laufenden Konferenz der Agrarministerinnen und -minister in B\u00fcsum f\u00fcr ein Verbot von sogenannten Dolly Ropes in der Fischerei. Die Tauenden aus Polyethylen sollen die Netze sch\u00fctzen, fransten jedoch schnell aus, erl\u00e4uterte Niedersachsens Fischereiministerin Miriam Staudte (Gr\u00fcne) am Mittwoch. Bis zu 25 Prozent des Materials gelangten schon in den ersten zwei Wochen in die Umwelt. 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