{"id":23885,"date":"2023-04-15T08:51:00","date_gmt":"2023-04-15T06:51:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/aus-fuer-atomstrom-diskussion-ueber-energieversorgung-haelt-an-lemke-energiesicherheit-in-deutschland-garantiert\/"},"modified":"2023-04-17T11:17:58","modified_gmt":"2023-04-17T09:17:58","slug":"aus-fuer-atomstrom-diskussion-ueber-energieversorgung-haelt-an-lemke-energiesicherheit-in-deutschland-garantiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/aus-fuer-atomstrom-diskussion-ueber-energieversorgung-haelt-an-lemke-energiesicherheit-in-deutschland-garantiert\/","title":{"rendered":"Aus f\u00fcr Atomstrom: Diskussion \u00fcber Energieversorgung h\u00e4lt an &#8211; Lemke:  Energiesicherheit in Deutschland garantiert"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Lingen\/K\u00f6ln (epd). Nach dem Abschalten der letzten drei Atomkraftwerke am Samstag geht die Diskussion \u00fcber eine gesicherte Energieversorgung in Deutschland weiter. Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Gr\u00fcne) verteidigte am Samstag im Deutschlandfunk erneut den Atomausstieg und garantierte eine Energiesicherheit in Deutschland. Auch Verb\u00e4nde wie Greenpeace begr\u00fc\u00dften erneut, dass in Deutschland nun kein Atomstrom mehr produziert werde. Indessen kam Kritik von Bayerns Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der (CSU) und Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W\u00e4hler).<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">In Deutschland wird k\u00fcnftig kein Atomstrom mehr produziert. Mit der Abschaltung von Isar 2 in Bayern, Neckarwestheim 2 in Baden-W\u00fcrttemberg und Emsland im nieders\u00e4chsischen Lingen ist der Ausstieg aus der Kernenergie nach rund sechs Jahrzehnten abgeschlossen: Der erste Meiler in der Bundesrepublik nahm 1960 den Betrieb auf, in der DDR begann die Nutzung der Technologie zur Stromerzeugung 1966.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Bundesumweltministerin Lemke betonte, auch die Energieversorgung im n\u00e4chsten Winter sei gew\u00e4hrleistet. Dazu setze die Bundesregierung auch auf den Ausbau von erneuerbaren Energien.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erkl\u00e4rte in Hamburg, dass die Abschaltung der letzten Atomkraftwerke in Deutschland ein riesiger Erfolg von 40 Jahren Anti-Atom-Bewegung sei. \u00abRaus aus einer Hochrisikotechnologie hin zu einer Energieversorgung mit Friedens-Energien aus Sonne und Wind und einen weiteren Schritt unabh\u00e4ngiger vom Kriegstreiber Putin.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Auch Kai Niebert, Pr\u00e4sident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring, begr\u00fc\u00dfte in Berlin den Abschied von der \u00abHochrisikotechnologie Atomkraft\u00bb. \u00abDamit findet ein schmutziges und teures Kapitel der Energiegeschichte ein Ende\u00bb. Denn f\u00fcr die Versorgungssicherheit seien AKWs ein Problem: \u00abSeit Jahren helfen wir Frankreich mit erneuerbarem Strom aus, weil die franz\u00f6sischen AKWs die Versorgung nicht gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Indessen kritisierte der bayerische Ministerpr\u00e4sident Markus S\u00f6der&nbsp;(CSU) den endg\u00fcltigen Ausstieg aus der Atomenergie als \u00ab\u00f6kologisch unvern\u00fcnftig und wirtschaftlich gef\u00e4hrlich\u00bb. Der Ausstieg gef\u00e4hrde die Zukunft des Landes. Er regte an, Konzepte zu entwickeln, um zu einem bestimmten Zeitpunkt f\u00fcr eine Zeitlang die Kernenergie wieder nutzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W\u00e4hler). Deutsche Kernkraftwerke sollten betriebsf\u00e4hig gehalten werden, bei einer m\u00f6glichen Abkehr vom Atomausstieg k\u00f6nnten sie dann wieder hochgefahren werden, sagte Aiwanger am Samstag dem Radiosender Bayern 2.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Ex-Umweltminister J\u00fcrgen Trittin (Gr\u00fcne) wies Forderungen danach, die verbliebenen Kernkraftwerke l\u00e4nger laufen zu lassen oder in Reserve zu halten, zur\u00fcck. Der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (NOZ, Samstag) sagte er: \u00abWer Laufzeiten verl\u00e4ngern will, der will, dass wir uns erneut in Abh\u00e4ngigkeit von Russland begeben. Uran m\u00fcssen wir aus Russland beziehen\u00bb, sagte Trittin.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Den ersten Ausstiegs-Beschluss hatte 2001 die damalige rot-gr\u00fcne Koalition getroffen. Die von 2009 bis 2013 regierende schwarz-gelbe Bundesregierung verl\u00e4ngerte die Laufzeiten zun\u00e4chst, leitete aber unter dem Eindruck der Reaktorkatastrophe in Fukushima 2011 den Atomausstieg bis Ende 2022 doch wieder ein. Zuletzt hatte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach langem Streit in der Ampel-Koalition und angesichts der Gaskrise den Betrieb der letzten drei Kraftwerke um dreieinhalb Monate verl\u00e4ngert.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/aus-fuer-atomstrom-diskussion-ueber-energieversorgung-haelt-an-lemke-energiesicherheit-in-deutschland-garantiert\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aus f\u00fcr Atomstrom: Diskussion \u00fcber Energieversorgung h\u00e4lt an &#8211; Lemke:  Energiesicherheit in Deutschland garantiert<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lingen\/K\u00f6ln (epd). 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