{"id":2406,"date":"2015-07-09T10:11:00","date_gmt":"2015-07-09T08:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-fluechtlinge-noch-passgenauer-in-jobs-vermitteln\/"},"modified":"2015-07-09T10:11:00","modified_gmt":"2015-07-09T08:11:00","slug":"niedersachsen-will-fluechtlinge-noch-passgenauer-in-jobs-vermitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/niedersachsen-will-fluechtlinge-noch-passgenauer-in-jobs-vermitteln\/","title":{"rendered":"Niedersachsen will Fl\u00fcchtlinge noch passgenauer in Jobs vermitteln"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Niedersachsen will Fl\u00fcchtlinge k\u00fcnftig noch passgenauer in Jobs und Wohnungen vermitteln. Das ist eines der Ergebnisse einer Konferenz in Hannover mit Vertretern des Landes sowie von Wohlfahrtsverb\u00e4nden, Kirchen, Kommunen oder Unternehmen am Donnerstag in Hannover. \u00abEs ist wichtig, schon ganz fr\u00fch die Qualifikationen zu erfassen, um zu wissen, wo die Fl\u00fcchtlinge eingesetzt werden k\u00f6nnen\u00bb, sagte Staatssekret\u00e4r Stephan Manke vom Innenministerium.<\/p>\n<p>Dabei gehe es auch um die Anerkennung ausl\u00e4ndischer Abschl\u00fcsse. In den vier Erstaufnahmestellen des Landes sind inzwischen jeweils zwei Integrationsfachkr\u00e4fte konkret mit dieser Aufgabe besch\u00e4ftigt. Daf\u00fcr hatte Niedersachsen im Juni gemeinsam mit der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit als erstes Bundesland ein Projekt gestartet, f\u00fcr die das Land bis 2017 mit eine Million Euro zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>Die Konferenz in Hannover f\u00fchrte die Impulse der ersten Fl\u00fcchtlingskonferenz im Februar fort. Unter der Regie verschiedener Ministerien waren seinerzeit mehrere Arbeitskreise ins Leben gerufen worden, um die Situation der Fl\u00fcchtlinge zu verbessern.<\/p>\n<p>Unter anderem soll k\u00fcnftig die Verteilung der Fl\u00fcchtlinge auf die Kommunen noch besser abgestimmt werden, erl\u00e4uterte Manke. Die Kommunen sollen ihr Wohnungsangebot benennen, damit entschieden werden kann, ob etwa eine f\u00fcnfk\u00f6pfige Familie oder Einzelreisende dort besser aufhoben sind. Zwar werde es in den Ballungsr\u00e4umen inzwischen bereits eng. Aber in anderen Teilen des Landes gebe es noch Wohnraum. Auch Sprachkurse sollen Asylbewerbern noch passgenauer angeboten werden.<\/p>\n<p>Das Land und die Verb\u00e4nde wollen zudem dar\u00fcber nachdenken, wie die vielen Tausend Ehrenamtlichen besser unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen, die sich um Fl\u00fcchtlinge k\u00fcmmern. Denkbar sei unter anderem ein F\u00f6rderprogramm. In den Landkreisen bestehen laut Manke inzwischen 48 Koordinierungsstellen, so dass Ehrenamtliche fl\u00e4chendeckend Ansprechpartner f\u00e4nden.<\/p>\n<p>Das Land betreibt zurzeit Erstaufnahmestellen in Braunschweig, Friedland bei G\u00f6ttingen, Bramsche und Osnabr\u00fcck. Die Landesregierung suche h\u00e4nderingend ein bis zwei weitere Standorte, sagte Manke. Im Gespr\u00e4ch daf\u00fcr sind unter anderem die ehemalige Rommel-Kaserne in Osterode, das Kloster Blankenburg in Oldenburg sowie Cuxhaven. Eine endg\u00fcltige Entscheidung sei jedoch noch nicht gefallen, sagte Manke. Nach einer Prognose des Bundesamtes f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge sind in Niedersachsen bis zum Jahresende etwa 25.000 Fl\u00fcchtlingen zu erwarten. Diese Marke kann jedoch nach Meinung von Experten deutlich \u00fcbertroffen werden.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). 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