{"id":24115,"date":"2023-05-18T03:53:40","date_gmt":"2023-05-18T01:53:40","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchenleitungen-besuchen-kirchen-in-ghana-und-togo\/"},"modified":"2023-05-18T11:17:31","modified_gmt":"2023-05-18T09:17:31","slug":"kirchenleitungen-besuchen-kirchen-in-ghana-und-togo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kirchenleitungen-besuchen-kirchen-in-ghana-und-togo\/","title":{"rendered":"Kirchenleitungen besuchen Kirchen in Ghana und Togo"},"content":{"rendered":"<p>Der Anbau von Erdn\u00fcssen und Ingwer und der Verkauf auf den M\u00e4rkten der Region, das ist das Erfolgsrezept einer Fraueninitiative in dem kleinen Dorf Danyi Atigba rund 100 km n\u00f6rdlich von Ho in Togo. Voller Stolz pr\u00e4sentierten rund 20 Frauen aus drei Generationen gro\u00dfe Metallsch\u00fcsseln mit Erdn\u00fcssen und Ingwer. Seit drei Jahren nutzen sie ein Gel\u00e4nde der Kirchengemeinde in ihrem Dorf, bauen ihre Produkte an und schaffen mit der Selbstvermarktung ein ausk\u00f6mmliches Einkommen f\u00fcr sich und ihre Familien. Das Projekt der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche von Togo (EEPT) bietet so eine nachhaltige Perspektive f\u00fcr diese Frauen. Laut Pastorin Afiwa Essinu Ametowossi, Leiterin des Projektes, zahlen alle einen Teil der Erl\u00f6se in eine Art Sparclub in der Kirchengemeinde ein. Am Jahresende wird dann an jede Projektteilnehmerin ein gr\u00f6\u00dferer Betrag ausgezahlt, mit dem Anschaffungen finanziert werden k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n<p>Anlass f\u00fcr die bewegende Pr\u00e4sentation war ein Besuch von Mitgliedern der Kirchenleitungen der Bremischen Evangelischen Kirche und der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg. Als Partnerkirchen der Norddeutschen Mission besuchten sie acht Tage Projekte, Einrichtungen, Schulen, Krankenstationen und Kirchengemeinden in Togo und Ghana. Zum deutschen Teil der Reisegruppe geh\u00f6rten Pastor Dr. Bernd Kuschnerus, Schriftf\u00fchrer der Bremischen Evangelischen Kirche; Edda Bosse, Pr\u00e4sidentin des Kirchentages der Bremischen Kirche; Bischof Thomas Adomeit und Synodenpr\u00e4sidentin Sabine Bl\u00fctchen von der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg; NM-Generalsekret\u00e4rin Pastorin Heike Jakubeit und Dirk-Michael Gr\u00f6tzsch, Pressesprecher der oldenburgischen Kirche.<\/p>\n<p><strong>Intensivierung der pers\u00f6nlichen Beziehungen <\/strong><br \/>\nZiel der Reise war nicht nur das Kennenlernen der westafrikanischen Kirchen und ihrer Projekte, sondern auch die Intensivierung der pers\u00f6nlichen Beziehungen der Kirchen, die die Norddeutsche Mission gemeinsam tragen.<\/p>\n<p><strong>Die Norddeutsche Mission<\/strong><br \/>\nDie Norddeutsche Mission (NM) mit Sitz in Bremen bildet eine verl\u00e4ssliche und solidarische Br\u00fccke zwischen vier norddeutschen und zwei westafrikanischen Kirchen. Sie engagiert sich in Westafrika haupts\u00e4chlich entwicklungspolitisch und im theologischen Austausch. Die NM f\u00f6rdert die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Kulturen durch Workcamps und Gottesdienste sowie Austausch- und Freiwilligenprogramme. Die NM unterst\u00fctzt nachhaltige Entwicklungsprogramme und erm\u00f6glicht interkulturelle Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen. Ziele der NM sind Begegnung, transkulturelles Lernen, Entwicklungszusammenarbeit und Klimagerechtigkeit.<br \/>\nDas internationale \u00f6kumenische Partnerschafts- und Missionswerk wird getragen von vier deutschen evangelischen Mitgliedskirchen (Bremische Evangelische Kirche, Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg, Evangelisch-reformierte Kirche und Lippische Landeskirche) sowie der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ghana (Evangelical Presbyterian Church, Ghana \u2013 E. P. Church) und der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche von Togo (\u00c9glise Evang\u00e9lique Presbyt\u00e9rienne du Togo).&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Besuch von Kirchengemeinden und Projekten in Togo<\/strong><br \/>\nEdda Bosse zeigte sich in Danyi Atigba tief beeindruckt, \u201ewie die Menschen ihre Glaubensgewissheit in ihren oft sehr m\u00fchseligen Alltag \u00fcbertragen. Die Gesichter der Frauen strahlen eine Mischung aus Stolz und Erstaunen aus. Sie sind aus ihrer traditionell sehr begrenzten Rolle herausgetreten und schaffen etwas Eigenes!\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>In Togo galt der erste Besuch der kleinen Delegation der Kirchengemeinde in Nyogbo, rund 50 km n\u00f6rdlich von Ho, die in diesem Jahr ihr 128. Jubil\u00e4um feiert. Der herzliche Empfang fand in der Kirche mitten im Ort statt. Zum offiziellen Empfangskomitee geh\u00f6rten auch die Dorfchefs \u2013 die H\u00e4upter der k\u00f6niglichen Familien. Mit w\u00fcrdevoller Haltung begr\u00fc\u00dften sie die G\u00e4ste. Ihre Festgew\u00e4nder und St\u00e4be mit Tiersymbolen, die ihnen zu beiden Seiten getragen wurden, verdeutlichten un\u00fcbersehbar ihren Status. Schon bei der Errichtung der ersten Kirche soll der damalige Chef eine zentrale Rolle gespielt haben. Ohne seine Einwilligung w\u00e4re der Bau sicherlich nicht m\u00f6glich gewesen.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zentrum f\u00fcr nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung CEPRODED<\/strong><br \/>\nZu den sehr beeindruckenden Einrichtungen der Reiseroute geh\u00f6rte auch das Zentrum f\u00fcr nachhaltige l\u00e4ndliche Entwicklung CEPRODED (Centre Protestant de D\u00e9veloppement Durable) Notse, 90 Kilometer n\u00f6rdlich der Hauptstadt Lom\u00e9. In Togo stehen die Menschen insbesondere auf dem Land vor vielen Problemen. Das Team des Entwicklungszentrums ber\u00e4t die Dorfbewohnerinnen und -bewohner, bietet Tagungen und Schulungen an. Auf dem Gel\u00e4nde gibt es eine Baumschule, in der unter anderem Teak- und Mangob\u00e4ume, Kokos- und \u00d6lpalmen sowie Ananas und Zitronenmelisse gezogen und angebaut wird. Zus\u00e4tzlich gibt es ein Gehege mit H\u00fchnern und Schweinen, um eine verbesserte Tierhaltung zu zeigen. Zu den Themen der Schulungen geh\u00f6ren Hygiene sowie die Vermeidung und Vorbeugung von Krankheiten, der Bau von Brunnen zur Trinkwasserversorgung, Latrinen und effizienteren \u00d6fen, um weniger Holz zu verbrauchen, oder auch das Sammeln von M\u00fcll im Dorf und die Entsorgung auf einem M\u00fcllplatz weit entfernt von den H\u00e4usern.<\/p>\n<p><strong>Kirchliche Hochschule in Atakpam\u00e9<\/strong><br \/>\nBeim Besuch der kirchlichen Hochschule der EEPT in Atakpam\u00e9 stellte Rektorin Dr. Bertille Hetcheli Maditoma die theologische Ausbildung vor. Bis zu 50 M\u00e4nner und Frauen k\u00f6nnen in der Einrichtung eine zweij\u00e4hrige Ausbildung zu Katechetinnen und Katecheten oder ein dreij\u00e4hriges Theologiestudium (Bachelor) absolvieren. Die Studierenden m\u00fcssen f\u00fcr die Kosten der Ausbildung (300 EUR p.a.) selbst aufkommen, oft mit Unterst\u00fctzung ihrer Kirchengemeinden. Dennoch besteht ein sehr gro\u00dfes Interesse an den Studienpl\u00e4tzen. Einmal im Monat kehren die Studierenden heim in ihre D\u00f6rfer und leisten Dienst in ihren Kirchengemeinden.<\/p>\n<p>Nach hunderten Kilometern auf staubigen und holprigen Stra\u00dfen mit Tausenden Mofas und Motorr\u00e4dern, vorbei an unz\u00e4hligen Stra\u00dfenst\u00e4nden mit Yams, Maniok, S\u00fc\u00dfkartoffeln, Kochbananen, reifem Obst und Fr\u00fcchten, aber auch riesigen S\u00e4cken mit Holzkohle, mit in Flaschen abgef\u00fclltem Benzin oder Palm\u00f6l, Kleidung, Holzs\u00e4rgen und an der Stra\u00dfe platzierten neuen Sofas und Sesseln erreichte die Delegation Ende M\u00e4rz Lom\u00e9, Hauptstadt von Togo und Sitz der Kirchenleitung.&nbsp;<\/p>\n<p>Zu den bleibenden, aber auch bedr\u00fcckenden Eindr\u00fccken von Togo geh\u00f6rt die un\u00fcbersehbare Armut, insbesondere in l\u00e4ndlichen Gebieten. Togo z\u00e4hlt zu den \u00e4rmsten L\u00e4ndern der Welt und belegt auf dem aktuellen Entwicklungsindex der Vereinten Nationen Rang 162 von 191 L\u00e4ndern. Edda Bosse ist eine Situation in den Stra\u00dfen von Lom\u00e9 in Erinnerung geblieben. \u201eIn all dem L\u00e4rm und Gedr\u00e4nge, dem Staub und dem Abfall, zumeist tausende von Plastikt\u00fcten, hockte eine sehr junge Frau, mit einem sehr kleinen Kind bei sich. Sie bot irgendetwas zum Verkauf an. Ihr Blick war so leer und grenzenlos traurig.\u201c<\/p>\n<p>Beim Passieren der Grenze nach Ghana am 1. April wurde sehr schnell deutlich, dass Ghana in den vergangenen Jahrzehnten deutlichere Entwicklungsfortschritte erzielt hat und die Armut deutlich reduziert werden konnte. Gleich hinter der Grenze grasten erste gro\u00dfe Rinderherden. H\u00e4user und D\u00f6rfer lie\u00dfen einen h\u00f6heren Standard erahnen, Pkws und Lkws waren in wesentlich besserem Zustand. Selbst die Menschen an den Stra\u00dfenr\u00e4ndern wirkten hoffnungsvoller.<\/p>\n<p><strong>Prozessionen am Palmsonntag in Ho<\/strong><br \/>\nAm Palmsonntag nahm die Delegation an Gottesdiensten der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche in Ghana (Evangelical Presbyterian Church, Ghana \u2013 E. P. Church) in Ho rund 160 km nord\u00f6stlich der Hauptstadt Accra teil. Bischof Adomeit predigte in der Kirche der Gemeinde Elorm und Schriftf\u00fchrer Bernd Kuschnerus in der Dela-Kathedrale.&nbsp;<\/p>\n<p>Die rund zweitst\u00fcndigen Gottesdienste begannen am fr\u00fchen Sonntagmorgen, die Kirchen waren mit gro\u00dfen Palmzweigen geschm\u00fcckt. Die Gottesdienste waren auf Englischer, die Lieder wurden aber in Ewe gesungen und von zahlreichen Bands mit Schlaginstrumenten begleitet. \u00dcberhaupt spielt die Musik im Gottesdienst in Ghana wie auch Togo eine besondere Rolle. Am Gemeindegesang beteiligen sich alle mit unbeschreiblicher Begeisterung. Die Texte stehen \u00fcbers Gesangbuch zur Verf\u00fcgung oder auf den Handys. Schnell kommen die Menschen in Bewegung, klatschen, wiegen sich im Takt, tanzen durch die ganze Kirche.&nbsp;<\/p>\n<p>Bischof Adomeit und Edda Bosse waren begeistert von der Lebensfreude der Menschen und ihrer Begeisterung, das Evangelium in die Welt zu tragen. Auch die vielf\u00e4ltigen Kollekten im Gottesdienst beeindruckten sie. Singend und tanzend kamen die Besucherinnen und Besucher der Gottesdienste nach vorn und spendeten mehrfach im Gottesdienst f\u00fcr die verschiedenen Zwecke. Bei einer Kollekte, in der die Menschen aufgerufen waren, ihre Geldspende je nach dem Tag ihrer Geburt in Kollektenbeutel mit der Aufschrift der jeweiligen Wochentage zu legen, entspann sich ein regelrechter Wettbewerb. Am Ende wurden unter tobendem Beifall die jeweiligen Wochentage mit dem h\u00f6chsten Spendenbetrag verk\u00fcndet.&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Gottesdienst warteten in Ho bereits die Gemeindeglieder, die die sich anschlie\u00dfenden zweiten Gottesdienste besuchen wollten, vor den Kirchen. Alle machten sich gemeinsam auf den Weg die Hauptstra\u00dfen entlang, um singend, tanzend, trommelnd und mit langen Palmzweigen wedelnd \u00f6ffentlich den Palmsonntag zu feiern. Bischof Adomeit und Edda Bosse waren begeistert von der Lebensfreude der Menschen und ihrer Begeisterung, das Evangelium in die Welt zu tragen. Sabine Bl\u00fctchen hat den Gottesdienst als fr\u00f6hliches Fest und die anschlie\u00dfende Prozession als \u201eDemonstration\u201c des Glaubens wahrgenommen. \u201eDas Evangelium soll zu den Menschen kommen. Das war f\u00fcr mich an Palmarum in Ho sinnlich erfahrbar\u201c, so das Fazit von Bernd Kuschnerus.<\/p>\n<p><strong>Berufsschule EPTVI in Alavanyo<\/strong><br \/>\nVon einem gro\u00dfen Erfolg berichtete Dr. Christian Kwame, Direktor der Berufsschule EPTVI (Evangelical Presbyterian Technical Vocational Institute) in Alavanyo in der Volta-Region im S\u00fcdosten Ghanas zwischen dem Volta-Stausee und der togoischen Grenze.&nbsp;<\/p>\n<p>Binnen k\u00fcrzester Zeit konnte die Zahl der Studierenden auf jetzt 1.240 vervielfacht werden. Mit einfachen Mitteln lernen Jungen und M\u00e4dchen zu tischlern, zu n\u00e4hen, H\u00e4user zu bauen, dar\u00fcber hinaus gibt es Metallverarbeitung, Wirtschaft, Hauswirtschaft und Elektrikerausbildung. Die r\u00e4umliche Situation hat mit der Zunahme an Studierenden jedoch nicht Schritt gehalten. Es fehlt dringend an Sanit\u00e4r-, Schlaf- und Unterrichtsr\u00e4umen. Hier wird teilweise mit eigenem Personal und der Unterst\u00fctzung der Eltern Abhilfe geschaffen. Doch es geht sehr langsam voran. Ziel der Ausbildung ist bei vielen die Selbst\u00e4ndigkeit, wobei der Arbeitsmarkt in Ghana bereits jetzt von einem hohen Grad an Unterbesch\u00e4ftigung gepr\u00e4gt ist.<\/p>\n<p>Das wichtigste Projekt des Instituts ist jedoch die Fertigstellung einer Krankenstation (Clinic). Der Rohbau steht bereits. Es fehlen jedoch rund 24.000 Euro f\u00fcr den Innenausbau und die Einrichtung. Laut Direktor Kwame ist diese Station f\u00fcr die gesamte Region von gro\u00dfer Bedeutung, da \u00fcber gro\u00dfe Distanzen keine medizinische Versorgung gew\u00e4hrleistet ist. Die bremische und die oldenburgische Kirche wollen sich f\u00fcr dieses Projekt vorrangig einsetzen und binnen eines Jahres die ben\u00f6tigten Gelder zur Verf\u00fcgung stellen.<\/p>\n<p><strong>Personal ist hoch motiviert<\/strong><br \/>\nDer Besuch der Gesundheitsstation in Dzemeni, wo ein kleines Team von Krankenschwestern eine ganze Region versorgt, machte sehr betroffen. Der Staat zahlt Verauslagen nicht zur\u00fcck. An den kleinsten Dingen mangelt es. Es gibt kaum Spritzen und Medikamente und nur wenige Betten. Dabei ist der Bedarf sehr hoch. F\u00fcr n\u00f6tige Gesundheitschecks im Umland fehlen Fahrzeuge. Zur Behandlung psychischer Krankheiten fehlen Mittel. Weiterhin fehlt ein Ultraschall-Ger\u00e4t und ein Ger\u00e4t zur Untersuchung von Blutproben, damit die Proben nicht zu lange transportiert werden m\u00fcssen. Trotzdem ist das Personal hoch motiviert. Es gibt in der Klinik Geburtsr\u00e4ume und Hilfen f\u00fcr M\u00fctter und Kinder. Gef\u00e4hrliche Infektionskrankheiten wie Malaria werden ebenso behandelt wie psychische Krankheiten, f\u00fcr deren Entstigmatisierung Plakate werben. Drogenkonsum scheint im Blick auf diese Leiden eine Rolle zu spielen.&nbsp;<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Deutschland bleiben diese beeindruckenden Begegnungen in Erinnerung. Das bewundernswerte Engagement und der Einsatz f\u00fcr die Menschen hat alle tief beeindruckt. F\u00fcr Bischof Adomeit steht fest: \u201eSolidarit\u00e4t von Nord nach S\u00fcd und umgekehrt ist sehr wichtig f\u00fcr die Zukunft unserer Kirche.\u201c<\/p>\n<p><strong>Gegenseitiges Vertrauen und einer sehr gute Atmosph\u00e4re<\/strong><br \/>\nDie Gespr\u00e4che mit den Kirchenleitungen in Togo und Ghana waren, so das Fazit von Bischof Thomas Adomeit, gepr\u00e4gt von gro\u00dfem gegenseitigem Vertrauen und einer sehr guten Atmosph\u00e4re. So seien auch schwierigere Themen wie der politische Druck staatlicher Beh\u00f6rden auf die Kirche in Togo angesprochen worden, die Handlungsf\u00e4higkeit der Kirche teilweise erheblich einschr\u00e4nkten. Mit Blick auf die Situation der deutschen Kirchen seien insbesondere der massive Pfarrpersonalmangel, der R\u00fcckgang der Zahl der Theologiestudierenden und der massive Kirchenmitgliederschwund er\u00f6rtert worden.<\/p>\n<p><strong>Evangelisch-Presbyterianische Kirche von Togo (\u00c9glise Evang\u00e9lique Presbyt\u00e9rienne du Togo)&nbsp;<\/strong><br \/>\nZur EEPT geh\u00f6ren ca. 135.000 Mitglieder, sie hat 120 Pastorinnen und Pastoren. Die Kirche betreibt u. a.: f\u00fcnf Gesundheitsstationen, 138 Grundschulen mit 29.000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, und acht weiterf\u00fchrende Schulen der Mittel- und Oberstufe mit 5700 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern.<\/p>\n<p><strong>Evangelisch-Presbyterianische Kirche in Ghana (Evangelical Presbyterian Church, Ghana \u2013 E. P. Church)<\/strong><br \/>\nHeute geh\u00f6ren zur E. P. Church ca. 155.000 Mitglieder, sie hat ihren Hauptsitz in Ho in der Volta-Region. 300 Pastorinnen und Pastoren sind f\u00fcr 750 Gemeinden zust\u00e4ndig; die Kirchensprachen sind mittlerweile auf Englisch, Ewe, Twi und Konkomba erweitert worden.<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von Dirk-Michael Gr\u00f6tzsch<\/em><\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.norddeutschemission.de\">https:\/\/www.norddeutschemission.de<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/kirchenleitungen-besuchen-kirchen-in-ghana-und-togo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchenleitungen besuchen Kirchen in Ghana und Togo<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Anbau von Erdn\u00fcssen und Ingwer und der Verkauf auf den M\u00e4rkten der Region, das ist das Erfolgsrezept einer Fraueninitiative in dem kleinen Dorf Danyi Atigba rund 100 km n\u00f6rdlich von Ho in Togo. Voller Stolz pr\u00e4sentierten rund 20 Frauen aus drei Generationen gro\u00dfe Metallsch\u00fcsseln mit Erdn\u00fcssen und Ingwer. Seit drei Jahren nutzen sie ein Gel\u00e4nde der Kirchengemeinde in ihrem Dorf, bauen ihre Produkte an und schaffen mit der Selbstvermarktung ein ausk\u00f6mmliches Einkommen f\u00fcr sich und ihre Familien. Das Projekt der Evangelisch-Presbyterianischen Kirche von Togo (EEPT) bietet so eine nachhaltige Perspektive f\u00fcr diese Frauen. 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