{"id":24139,"date":"2023-05-22T15:33:00","date_gmt":"2023-05-22T13:33:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ueber-17-prozent-der-menschen-in-niedersachsen-sind-armutsgefaehrdet\/"},"modified":"2023-05-23T23:18:28","modified_gmt":"2023-05-23T21:18:28","slug":"ueber-17-prozent-der-menschen-in-niedersachsen-sind-armutsgefaehrdet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ueber-17-prozent-der-menschen-in-niedersachsen-sind-armutsgefaehrdet\/","title":{"rendered":"\u00dcber 17 Prozent der Menschen in Niedersachsen sind armutsgef\u00e4hrdet"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Die Armutsgef\u00e4hrdungsquote lag in Niedersachsen im vergangenen Jahr bei 17,1 Prozent und damit 0,4 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Ein besonders hohes Risiko, in Armut zu leben, haben junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, rund ein Viertel von ihnen ist armutsgef\u00e4hrdet, wie das Landesamt f\u00fcr Statistik Niedersachsen am Montag mitteilte. Als armutsgef\u00e4hrdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen monatlichen Haushaltsnettoeinkommens zur Verf\u00fcgung hat.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Entscheidend f\u00fcr das Armutsrisiko ist den Angaben zufolge unter anderem die Haushaltskonstellation, in der Menschen leben. So wiesen Einpersonenhaushalte mit 29 Prozent eine mehr als dreimal so hohe Armutsgef\u00e4hrdungsquote auf wie Paare ohne Kinder (9,3 Prozent). Familien mit einem Kind waren mit 8,7 Prozent ebenso wie solche mit zwei Kindern (11,2 Prozent) deutlich seltener armutsgef\u00e4hrdet als diejenigen mit drei und mehr Kindern (31,5 Prozent). Bei Alleinerziehenden betrug die Armutsgef\u00e4hrdungsquote fast 43 Prozent.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Armutsgef\u00e4hrdungsschwelle lag laut Statistikamt 2022 f\u00fcr einen Einpersonenhaushalt bei einem verf\u00fcgbaren Haushaltseinkommen von&nbsp;1.167 Euro. Bei einem Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern unter 14 Jahren lag die Schwelle bei 2.452 Euro. Bei Haushalten von Alleinerziehenden mit einem Kind unter 14 Jahren waren es 1.518 Euro.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Zu den armutsgef\u00e4hrdeten Gruppen geh\u00f6rten au\u00dfer jungen Erwachsenen vor allem Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren (22,3 Prozent) sowie Menschen ab 65 Jahren (17,9 Prozent). Besonders betroffen seien \u00e4ltere Frauen. Sie seien zu 20 Prozent armutsgef\u00e4hrdet, M\u00e4nner \u00fcber 65 Jahren nur zu 15,5 Prozent. Die Armutsgef\u00e4hrdung im Alter fiel den Angaben zufolge zum dritten Mal in Folge \u00fcberdurchschnittlich hoch aus.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/ueber-17-prozent-der-menschen-in-niedersachsen-sind-armutsgefaehrdet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00dcber 17 Prozent der Menschen in Niedersachsen sind armutsgef\u00e4hrdet<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Armutsgef\u00e4hrdungsquote lag in Niedersachsen im vergangenen Jahr bei 17,1 Prozent und damit 0,4 Prozent \u00fcber dem Bundesdurchschnitt. Ein besonders hohes Risiko, in Armut zu leben, haben junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren, rund ein Viertel von ihnen ist armutsgef\u00e4hrdet, wie das Landesamt f\u00fcr Statistik Niedersachsen am Montag mitteilte. 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