{"id":24387,"date":"2023-06-19T15:25:45","date_gmt":"2023-06-19T13:25:45","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/den-weg-zur-eigenen-identitaet-finden\/"},"modified":"2023-06-19T23:17:29","modified_gmt":"2023-06-19T21:17:29","slug":"den-weg-zur-eigenen-identitaet-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/den-weg-zur-eigenen-identitaet-finden\/","title":{"rendered":"\u201eDen Weg zur eigenen Identit\u00e4t finden\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Krisen, Krieg in Europa, Flucht, Inflation, Klimawandel und andere Schlagworte lassen schnell Gedanken aufkommen nach dem \u201eFr\u00fcher war alles besser\u201c. \u201eWo kann man da noch Halt finden. Wie erhoffen wir die Zukunft gerade auch aus Sicht der Frauen in der Gesellschaft?\u201c Worte, die Dr. Andrea Schrimm-Heins von der Evangelischen Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zur Begr\u00fc\u00dfung und Er\u00f6ffnung des 12. Frauentages im PFL Oldenburg sprach. Zusammen mit Andrea G\u00e4rtig stellte sie &nbsp;das Thema des 12. Frauentages \u201eQuo Vadis \u2013 Orientierung in sich wandelnder Zeit\u201c verbunden mit der Frage \u201eWie geht es weiter\u201c vor.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAuf unterschiedliche thematische Art und Weise besch\u00e4ftigt sich der Frauentag mit dem Thema. Das Gute daran, alle Teilnehmerinnen konnten sich wieder direkt begegnen. Der vergangene Frauentag musste auf digitaler Ebene wegen der Corona-Pandemie stattfinden. \u201eWie sch\u00f6n ist es doch, sich hier gegenseitig zu begr\u00fc\u00dfen und in direktem Kontakt diesen 12. Frauentag feiern zu d\u00fcrfen.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDie nicht so gute Nachricht war, dass krankheitsbedingt einige kleinere \u00c4nderungen vorgenommen werden mussten. Beate Schulte vom Ev. Verband Kirche Wirtschaft Arbeitswelt (KWA) musste kurfristig absagen, wie auch die Popkantorin der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg Sarina Lal. F\u00fcr sie sprang deren Gesangssch\u00fclerin Cheyenne Bruns aus Oldenburg ein. Die 20-j\u00e4hrige und angehende Studentin begleitete auf dem E-Piano, stimmte den Gesang an und hatte damit den musikalischen Part des Tages \u00fcbernommen.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nBevor mit dem Poetry-Beitrag von Poetry-Slammerin Theresa Sperling und im Anschluss mit den Gedanken von Dekanin Birgit Hamrich, &nbsp;Ev. Kirche in Hessen und Nassau, &nbsp;auf die Suche nach der Identit\u00e4t der Frauen in wandelnder Zeit gegangen werden konnte, stimmt die Andacht des Vorbereitungsteams in das Tagesthema ein.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nUnter der \u00dcberschrift \u201eWir reisen gemeinsam\u2026.\u201c unternahmen das Organisationsteam des Frauentages, neben Dr. Andrea Schrimm-Heins und Andrea G\u00e4rtig, eine Reise in die Welt. Rita Beutin (Frauenarbeit des Gustav Adolf Werks), Doris Vogel-Grunwald (Gleichstellungsbeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg) und Kirsten Ulrich Welz (Pfarrfrauenvertretung der Ev.-Luth. Kirche Oldenburg) gingen auf die Suche nach \u201eunserer Welt\u201c.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDer Blick auf die Karte der Welt mache Angst und Sorge. Kriegerische Auseinandersetzungen, sozialer Notstand, Schreckens-Regime und Krisen \u00fcberall. Und, ohne Wasser kein Leben, daf\u00fcr Unwetter und Leid. \u201eSind wir tats\u00e4chlich gemeinsam unterwegs?\u201c, hinterfragten die Frauen in der Andacht. Sicher sei, dass wir alle auf dieser Welt miteinander zurechtkommen m\u00fcssen. Bilder und Mut f\u00fcr Gerechtigkeit m\u00fcssen gesucht und gefunden werden. Zitiert wurde das Gedicht \u201eGemeinsam\u201c von Rose Ausl\u00e4nder. Indem hei\u00dft es u. a. \u201eVergesset nicht, es ist unsere gemeinsame Welt, die ungeteilte, ach die geteilte, die uns aufbl\u00fchen l\u00e4sst, die uns vernichtet, diese zerrissene ungeteilte Erde auf der &nbsp;wir gemeinsam reisen.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDie Suche nach dem Weg und der Identit\u00e4t in dieser sich wandelnden Zeit, beschrieb als Festrednerin Dekanin Birgit Hamrich. Die 50-j\u00e4hrige aus Siebenb\u00fcrgen in Rum\u00e4nien stammende Pfarrerin, war im vergangenen Jahr zur neuen Dekanin des Evangelischen Dekanats B\u00fcdinger Land gew\u00e4hlt worden. Seit 2016 war sie Referentin in Europa und den USA und war Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Aktion \u201eHoffnung f\u00fcr Osteuropa\u201c am Zentrum Oekumene. Von 2002 bis 2016 arbeitete sie als Pfarrerin in der Kirchengemeinde Panrod und Hennethal im s\u00fcdhessischen Rheingau-Taunus-Kreis. Seit 2013 ist sie als Co-Herausgeberin des vom Patmos-Verlag herausgegebenen FrauenKirchenKalenders t\u00e4tig. Ihre theologische Ausbildung erhielt sie am Theologischen Institut in Hermannstatt (Sibiu) in den Jahren 1991 bis 1997. Im Jahr 2000 studierte sie u. a. bei der evangelischen Theologin, Journalistin und Professorin Johanna Haberer in Erlangen christliche Publizistik. Von 1999 bis 2001 war sie Pfarrerin der Evangelischen Kirche A. B. in Rum\u00e4nien.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n\u201eIdentit\u00e4t ist das, was mich h\u00e4lt und tr\u00e4gt &nbsp;\u201eVon wem werden wir getragen und gehalten, in dem lebendigen Chaos? F\u00fcr mich sind es dann Momente in denen ich mich sp\u00fcre, aufatme und weitergehe, die mir helfen. Aber auch Bilder wie beim Kirchentag, wenn die erst 26 Jahre alte Anna-Nicol Heinrich Pr\u00e4ses der Synode der EKD wird. Ist das nicht cool? Aber auch wie gestern Abend der Gang beim CSD-Festival hier in Oldenburg. Lebenslust pur, Menschen die ihre Identit\u00e4t zeigen\u201c, so die Gastrednerin.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n\u201eF\u00fcr uns als Einzelne ist es wichtig, sich dar\u00fcber klar zu werden wo, man selber steht; &nbsp;sich fragt, was man selber m\u00f6chte. An welcher Stelle habe ich einen Unterschied bemerkt. Oft hilft jemand, der einem das mitteilen kann &nbsp;und hilft.\u201c Dabei erinnerte die Referentin an ihren Stand als evangelische Pfarrerin in Rum\u00e4nien. Dort war sie anders und musste sich f\u00fcr sich und ihre Anschauung entscheiden, ihre Identit\u00e4t zeigen. Als &nbsp;sie nach Deutschland kam war sie die Rum\u00e4nien, die als evangelische Pfarrerin arbeitete. Wieder musste sie ihre Identit\u00e4t verteidigen.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAufgeteilt hatte Dekanin Birgit Hamrich ihren Vortrag &nbsp;in vier Bereiche: 1. Allgemeinde Bedeutung des Begriffs Identit\u00e4t, 2. Was gibt mir Halt, 3. Theologische Reflexion (Impulse aus der Bibel) und 4. Herausforderungen in unserer Zeit.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nZuvor hatte Theresa Sperling in ihrem Poetry-Beitrag beschrieben \u201eWas ich meiner Tochter, glaube ich, nie sagen w\u00fcrde\u201c. Sie gewann zusammen mit Matti Linke als Slam-Duo \u201eSophie &amp; Fabel\u201c als auch als Solistin die nieders\u00e4chsisch-bremischen Landesmeisterschaften 2023 in Hildesheim. Nach der Mittagspause und einem weiteren Aufritt der Poetry-Slammerin, Jugendbuchautorin und Theaterautorin aus Nordhorn standen verschiedene Gruppenangebote im Mittelpunkt.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n<em>Ein Beitrag von Peter Kratzmann<\/em><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/den-weg-zur-eigenen-identitaet-finden\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDen Weg zur eigenen Identit\u00e4t finden\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krisen, Krieg in Europa, Flucht, Inflation, Klimawandel und andere Schlagworte lassen schnell Gedanken aufkommen nach dem \u201eFr\u00fcher war alles besser\u201c. \u201eWo kann man da noch Halt finden. Wie erhoffen wir die Zukunft gerade auch aus Sicht der Frauen in der Gesellschaft?\u201c Worte, die Dr. Andrea Schrimm-Heins von der Evangelischen Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zur Begr\u00fc\u00dfung und Er\u00f6ffnung des 12. 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