{"id":24528,"date":"2023-06-27T09:23:00","date_gmt":"2023-06-27T07:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-frauen-kritisieren-entwurf-zu-selbstbestimmungsgesetz\/"},"modified":"2023-06-28T11:17:38","modified_gmt":"2023-06-28T09:17:38","slug":"evangelische-frauen-kritisieren-entwurf-zu-selbstbestimmungsgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-frauen-kritisieren-entwurf-zu-selbstbestimmungsgesetz\/","title":{"rendered":"Evangelische Frauen kritisieren Entwurf zu Selbstbestimmungsgesetz"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Der Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) kritisiert einen Referentenentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz. Der im Mai von den Bundesministerien f\u00fcr Justiz und Familie gemeinsam vorgelegte Entwurf sei in Teilen von Misstrauen gegen\u00fcber trans Menschen bestimmt, \u00abdas so ungerechtfertigt wie gegenstandslos ist\u00bb, bem\u00e4ngelte die EFiD-Vorsitzende, Susanne Kahl-Passoth am Dienstag in Hannover. Grunds\u00e4tzlich sei ein Gesetz \u00fcber die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag allerdings zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Bereits im Oktober 2022 hatten die Evangelischen Frauen nach eigenen Angaben auf ihrer Mitgliederversammlung ein Positionspapier verabschiedet, das ein Selbstbestimmungsgesetz fordert und die Interessen von trans, intergeschlechtlichen und nicht-bin\u00e4ren Personen als oberste Ma\u00dfgabe benennt. \u00abDie Aufhebung der sozialen und rechtlichen Diskriminierung einer Personengruppe aufgrund geschlechtlicher Marker sollte oberstes Ziel eines Selbstbestimmungsgesetzes sein\u00bb, sagte die stellvertretende EFiD-Vorsitzende, Angelika Weigt-Bl\u00e4tgen. \u00abDiesem Ziel versucht der Referentenentwurf stellenweise gerecht zu werden.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Weigt-Bl\u00e4tgen beklagte jedoch, dass das im Koalitionsvertrag ausdr\u00fccklich benannte Anliegen, mehr Beratungs- und Aufkl\u00e4rungsangebote zu schaffen, mit dem vorliegenden Entwurf nicht eingel\u00f6st werde. \u00abHier, wie im Bereich der Gesundheitsversorgung, sehen wir dringenden Nachholbedarf zugunsten von trans-, intergeschlechtlichen und nicht-bin\u00e4ren Personen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Verband Evangelische Frauen in Deutschland mit Sitz in Hannover ist als Dachverband die Stimme evangelischer Frauen in Kirche und Gesellschaft. Er f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt die Arbeit von und mit Frauen in kirchlichen Bez\u00fcgen und ermutigt Frauen, in der heutigen Welt als Christinnen zu leben. Zum Verband geh\u00f6ren eigenen Angaben zufolge 37 Mitgliedsorganisationen mit insgesamt rund drei Millionen Mitgliedern.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/evangelische-frauen-kritisieren-entwurf-zu-selbstbestimmungsgesetz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Evangelische Frauen kritisieren Entwurf zu Selbstbestimmungsgesetz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Der Dachverband der Evangelischen Frauen in Deutschland (EFiD) kritisiert einen Referentenentwurf zum Selbstbestimmungsgesetz. 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