{"id":24596,"date":"2023-07-06T12:22:00","date_gmt":"2023-07-06T10:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/umweltminister-meyer-will-problemwoelfe-toeten-lassen\/"},"modified":"2023-07-07T23:17:24","modified_gmt":"2023-07-07T21:17:24","slug":"umweltminister-meyer-will-problemwoelfe-toeten-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/umweltminister-meyer-will-problemwoelfe-toeten-lassen\/","title":{"rendered":"Umweltminister Meyer will Problemw\u00f6lfe t\u00f6ten lassen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg\/Hannover (epd). Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Gr\u00fcne) will laut einem Bericht der Oldenburger Nordwestzeitung (Donnerstag, online) eine rechtskonforme T\u00f6tung von sogenannten Problemw\u00f6lfen erm\u00f6glichen. Ziel sei ein \u00ablernendes adaptives Wolfsmanagement\u00bb, sagte der Minister in Hannover. Danach soll es in einer klar definierten Region zeitlich befristet m\u00f6glich sein, mehrere W\u00f6lfe zu t\u00f6ten, wenn es dort trotz Herdenschutzma\u00dfnahmen zu erheblichen Sch\u00e4den durch das Raubtier gekommen sei.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Meyer betonte dem Blatt zufolge, dass er \u00abkeine Bejagung nach Quoten\u00bb anstrebe. Derzeit gebe es aber ein rechtliches Problem bei der Entnahme von \u00abProblemw\u00f6lfen\u00bb. Nach Tierrissen m\u00fcsse der individuelle Verursacher identifiziert werden. Das werde aber immer schwieriger. Nach den sechs genehmigten Wolfst\u00f6tungen w\u00e4hrend der vergangenen Legislaturperiode habe sich herausgestellt, dass keines der get\u00f6teten Tiere tats\u00e4chlich der gesuchte \u00abProblemwolf\u00bb gewesen sei.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Umweltminister dr\u00e4ngte auf ein System, das sich ab 2024 an den durch den Wolf verursachten Sch\u00e4den orientiert. Bei der Konferenz der L\u00e4nderumweltminister im Herbst solle der gute Erhaltungszustand der streng gesch\u00fctzten Tierart festgestellt und eine nationale Untergrenze definiert werden. Anschlie\u00dfend m\u00fcsse das Bundesnaturschutzrecht ge\u00e4ndert werden, damit nach Nutztierrissen kein Einzelnachweis mehr erforderlich w\u00e4re.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Grunds\u00e4tzlich m\u00fcssen laut dem Bericht Abschussgenehmigungen gerichtsfest und \u00fcberpr\u00fcfbar sein. In Niedersachsen w\u00fcrden derzeit vier Antr\u00e4ge auf eine \u00abWolfsentnahme\u00bb gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/umweltminister-meyer-will-problemwoelfe-toeten-lassen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Umweltminister Meyer will Problemw\u00f6lfe t\u00f6ten lassen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg\/Hannover (epd). Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Gr\u00fcne) will laut einem Bericht der Oldenburger Nordwestzeitung (Donnerstag, online) eine rechtskonforme T\u00f6tung von sogenannten Problemw\u00f6lfen erm\u00f6glichen. Ziel sei ein \u00ablernendes adaptives Wolfsmanagement\u00bb, sagte der Minister in Hannover. 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