{"id":24804,"date":"2023-08-09T09:54:00","date_gmt":"2023-08-09T07:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/deutlich-mehr-fehlzeiten-wegen-psychischer-belastungen\/"},"modified":"2023-08-10T11:17:43","modified_gmt":"2023-08-10T09:17:43","slug":"deutlich-mehr-fehlzeiten-wegen-psychischer-belastungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/deutlich-mehr-fehlzeiten-wegen-psychischer-belastungen\/","title":{"rendered":"Deutlich mehr Fehlzeiten wegen psychischer Belastungen"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Fehlzeiten im Job wegen psychischer Belastungen haben nach Erkenntnissen der KKH stark zugenommen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 mit durchschnittlich 164 Ausfalltagen kamen in den ersten sechs Monaten im Jahr 2023 auf 100 bei der KKH versicherte Erwerbst\u00e4tige 303 Fehltage aufgrund psychischer Diagnosen, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hannover mit. Das entspreche einem Anstieg um 85 Prozent.<\/p>\n<p>\nDie l\u00e4ngsten durchschnittlichen Fehlzeiten lassen sich den KKH-Angaben zufolge auf wiederkehrende Depressionen (112 Tage) oder depressive Episoden (71 Tage) zur\u00fcckf\u00fchren. Die h\u00e4ufigsten Ursachen f\u00fcr Fehlzeiten seien mit 41 Prozent hingegen akute Belastungsreaktionen und Anpassungsst\u00f6rungen. Dies zeige, dass Besch\u00e4ftigte vermehrt \u00abunter ungew\u00f6hnlichem Druck, gro\u00dfen Belastungen und Dauerstress stehen\u00bb, erl\u00e4uterte die KKH-Arbeitspsychologin Antje Judick.<\/p>\n<p>\nBesonders betroffen von der Entwicklung seien Besch\u00e4ftigte im Verkauf sowie in sozialen Berufen wie in der Alten- und Krankenpflege oder in der Kinderbetreuung. Datengrundlage f\u00fcr die Untersuchung war die Zahl der Fehltage mit \u00e4rztlichem Attest von allen bei der KKH versicherten Berufst\u00e4tigen.<\/p>\n<p>\nZugleich best\u00e4tigte eine von der KKH in Auftrag gegebene Forsa-Umfrage unter 1.004 Personen, davon 772 Erwerbst\u00e4tige, das hohe allgemeine Stresslevel. Demnach f\u00fchlten sich 90 Prozent der Befragten zumindest gelegentlich gestresst, 60 Prozent gaben an, der Stress habe in den vergangenen ein bis zwei Jahren zugenommen. Stressfaktoren waren demzufolge hohe Anspr\u00fcche von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an sich selbst (51 Prozent), st\u00e4ndige Erreichbarkeit durch Smartphone (37 Prozent) und finanzielle Sorgen (24 Prozent).<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/deutlich-mehr-fehlzeiten-wegen-psychischer-belastungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutlich mehr Fehlzeiten wegen psychischer Belastungen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Fehlzeiten im Job wegen psychischer Belastungen haben nach Erkenntnissen der KKH stark zugenommen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022 mit durchschnittlich 164 Ausfalltagen kamen in den ersten sechs Monaten im Jahr 2023 auf 100 bei der KKH versicherte Erwerbst\u00e4tige 303 Fehltage aufgrund psychischer Diagnosen, teilte die Krankenkasse am Mittwoch in Hannover mit. Das entspreche einem Anstieg um 85 Prozent. 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