{"id":24819,"date":"2023-08-13T12:34:00","date_gmt":"2023-08-13T10:34:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/schulze-stellt-entwicklungshilfe-fuer-sahel-region-nicht-infrage\/"},"modified":"2023-08-14T23:18:00","modified_gmt":"2023-08-14T21:18:00","slug":"schulze-stellt-entwicklungshilfe-fuer-sahel-region-nicht-infrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/schulze-stellt-entwicklungshilfe-fuer-sahel-region-nicht-infrage\/","title":{"rendered":"Schulze stellt Entwicklungshilfe f\u00fcr Sahel-Region nicht infrage"},"content":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Trotz einer Reihe von Umst\u00fcrzen in mehreren L\u00e4ndern der Sahel-Zone will die Bundesregierung an wirtschaftlichen Hilfe und Zusammenarbeit mit den L\u00e4ndern der Region festhalten. \u00abDie Region ist ein Epizentrum des Terrorismus. Viele junge Menschen sehen ihn als ihre Perspektive\u00bb, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Montag). Es m\u00fcsse daher gelingen, der Bev\u00f6lkerung mit Jobs, beispielsweise durch eine St\u00e4rkung der Landwirtschaft, Alternativen zu bieten. Deshalb sei es wichtig, sich in der Region zu engagieren. \u00abUnd das werden wir auch tun\u00bb, erkl\u00e4rte die Ministerin, die am Montag zu einer viert\u00e4gigen Sahel-Reise aufbricht.<\/p>\n<p>\nSchulze wies Spekulationen zur\u00fcck, Deutschland interessiere sich f\u00fcr den Niger vorrangig aus energiepolitischen Gr\u00fcnden, etwa wegen des Uranabbaus in der Sahara oder weil dem Land eine wichtige Rolle f\u00fcr Gaslieferungen nach Europa zukommen k\u00f6nne. \u00abWenn Sie unterstellen, dass Deutschland sich im Niger prim\u00e4r aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden engagiert, kann ich das absolut nicht best\u00e4tigen.\u00bb<\/p>\n<p>\nDie Sozialdemokratin verteidigte zudem den feministischen Ansatz der deutschen Au\u00dfen- und Entwicklungspolitik, den Beobachter insbesondere in islamischen L\u00e4ndern f\u00fcr schwierig halten. \u00abAuch China und Russland verbinden ihre Hilfe durchaus mit Forderungen, nur eben mit anderen\u00bb, sagte sie. Es sei wichtig, Entwicklungspolitik gerade f\u00fcr Frauen zu machen. Davon profitiere jeder. \u00abGesellschaften werden sich nicht weiterentwickeln, wenn Frauen &#8211; also die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung &#8211; nicht angemessen eingebunden und repr\u00e4sentiert sind.\u00bb<\/p>\n<p>\nNeben dem Niger haben auch in den Sahel-Staaten Mali und Burkina Faso Milit\u00e4rs in den vergangenen Jahren die Regierung abgesetzt. Die Beziehungen zu westlichen Staaten haben sich seitdem verschlechtert. Schulze reist nach Ministeriumsangaben von Montag bis Donnerstag nach Mauretanien sowie Nigeria, um Gespr\u00e4che mit der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas f\u00fchren. In den Gespr\u00e4chen solle es auch darum gehen, wie Deutschland die Bem\u00fchungen um eine friedliche L\u00f6sung des Konflikts im Niger unterst\u00fctzen kann.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/schulze-stellt-entwicklungshilfe-fuer-sahel-region-nicht-infrage\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schulze stellt Entwicklungshilfe f\u00fcr Sahel-Region nicht infrage<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Osnabr\u00fcck (epd). Trotz einer Reihe von Umst\u00fcrzen in mehreren L\u00e4ndern der Sahel-Zone will die Bundesregierung an wirtschaftlichen Hilfe und Zusammenarbeit mit den L\u00e4ndern der Region festhalten. \u00abDie Region ist ein Epizentrum des Terrorismus. Viele junge Menschen sehen ihn als ihre Perspektive\u00bb, sagte Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) der \u00abNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u00bb (Montag). 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