{"id":24962,"date":"2023-08-28T14:13:50","date_gmt":"2023-08-28T12:13:50","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ministerin-neues-modell-macht-religionsunterricht-zukunftsfest\/"},"modified":"2023-08-29T11:19:35","modified_gmt":"2023-08-29T09:19:35","slug":"ministerin-neues-modell-macht-religionsunterricht-zukunftsfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ministerin-neues-modell-macht-religionsunterricht-zukunftsfest\/","title":{"rendered":"Ministerin: Neues Modell macht Religionsunterricht zukunftsfest"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg&nbsp;(Gr\u00fcne) unterst\u00fctzt den Vorschlag der beiden gro\u00dfen Kirchen, zum Schuljahr 2025\/26 ein neues gemeinsames Fach \u00abChristlicher Religionsunterricht\u00bb einzurichten. \u00abDas ist genau die Antwort, um das Fach zukunftsfest zu machen\u00bb, sagte Hamburg im Gespr\u00e4ch mit dem Evangelischen Pressedienst (epd). \u00abIn dieser Form wird der Religionsunterricht wahrscheinlich fl\u00e4chendeckend f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit gut stattfinden k\u00f6nnen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Das neue Fach soll den bisher nach Konfessionen getrennten evangelischen oder katholischen Religionsunterricht ersetzen. Dar\u00fcber verhandeln die evangelische und die katholische Kirche derzeit mit der Landesregierung. Das angestrebte Modell w\u00e4re bundesweit einzigartig. Nach Angaben der Kirchen nehmen derzeit rund 70 Prozent der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler am Religionsunterricht teil.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Mit ihrem Vorschlag h\u00e4tten die Kirchen \u00abWegweisendes\u00bb geleistet, sagte Hamburg. \u00abDas ist ja nicht automatisch gegeben, dass man Gemeinsamkeiten findet und schaut, wie man in einem gemeinsamen Unterricht mit den Unterschieden umgeht, die es ja nun mal gibt.\u00bb Deshalb sei die Idee zeitgem\u00e4\u00df. \u00abIch freue ich mich darauf, das auf die Kultusb\u00fcrokratie zu \u00fcbertragen und es gut auf die Spur zu setzen.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Das Modell m\u00fcsse jedoch gr\u00fcndlich rechtlich abgesichert werden, um Klagen von Eltern zu vermeiden, die sich weiterhin einen rein evangelischen oder katholischen Religionsunterricht w\u00fcnschten, sagte die Ministerin. \u00abIch rechne zwar damit, dass dieses Risiko marginal ist, weil sich die Kirchen ja einig sind. Aber es w\u00e4re \u00e4rgerlich, wenn das Ansinnen am Ende dadurch infrage gestellt wird.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Das neue Fach habe den Vorteil, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einerseits den Standpunkt der eigenen Konfession kennenlernten, gleichzeitig aber zur Auseinandersetzung mit Unterschieden angeregt w\u00fcrden. \u00abIm Prinzip k\u00f6nnte ich mir so etwas auch f\u00fcr religions\u00fcbergreifende Fragen vorstellen, die ja an der Schule sonst wenig Raum haben\u00bb, betonte Hamburg. Zudem sei das Modell pragmatisch, weil es immer schwieriger werde, einen getrennten Unterricht \u00fcberall anzubieten.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/ministerin-neues-modell-macht-religionsunterricht-zukunftsfest\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ministerin: Neues Modell macht Religionsunterricht zukunftsfest<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). 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