{"id":25058,"date":"2023-09-10T13:18:57","date_gmt":"2023-09-10T11:18:57","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stehende-ovationen-fuer-chormusical-martin-luther-king\/"},"modified":"2023-09-10T23:18:53","modified_gmt":"2023-09-10T21:18:53","slug":"stehende-ovationen-fuer-chormusical-martin-luther-king","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/stehende-ovationen-fuer-chormusical-martin-luther-king\/","title":{"rendered":"Stehende Ovationen f\u00fcr Chormusical \u201eMartin Luther King\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem ph\u00e4nomenalen Sound und einem mitrei\u00dfenden Musical haben rund 1.100 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger am Samstagabend, 9. September, ihr Publikum in der EWE Arena in Oldenburg begeistert. Minutenlange stehende Ovationen gab es f\u00fcr den Mega-Chor, der gemeinsam mit acht Solistinnen und Solisten und einer zehnk\u00f6pfigen Big Band das Chormusical \u201eMartin Luther King \u2013 Ein Traum ver\u00e4ndert die Welt\u201c auf die B\u00fchne brachte. Die gro\u00dfe EWE Arena war mit knapp 4.000 Besucherinnen und Besuchern fast ausverkauft.<\/p>\n<p>Einen Riesenbeifall gab es auch f\u00fcr die beiden Dirigentinnen Beate Besser, Landeskirchenmusikdirektorin der oldenburgischen Kirche, und Sarina Lal, Popkantorin aus Oldenburg, die den riesengro\u00dfen Chor mit S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern aus dem ganzen Oldenburger Land, Bremen und dar\u00fcber hinaus souver\u00e4n durch die Auff\u00fchrung f\u00fchrten.<\/p>\n<p><strong>1.100 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger zwischen zehn und 92 Jahren<\/strong><br \/>\nZu den 1.100 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern geh\u00f6rte die zehnj\u00e4hrige Elsa aus Rostock, die von Bischof Thomas Adomeit kurz vor Beginn auf der Showb\u00fchne begr\u00fc\u00dft wurde. Auf die Frage, was sie in den Chor nach Oldenburg gebracht habe, berichtete sie kurz, dass sie bei der Auff\u00fchrung des Musicals im M\u00e4rz in Rostock, bei der ihre Mutter mitgesungen hatte, so begeistert war, dass sie nun gemeinsam mit ihrer Mutter in Oldenburg mitsinge. Als \u00e4ltester S\u00e4nger im Chor wurde der 92j\u00e4hrige Klaus Wagner aus Oldenburg unter gro\u00dfem Beifall begr\u00fc\u00dft.<\/p>\n<p>Mit einer Mischung aus Gospel, Rock\u2019n\u2019Roll, Motown und Pop nimmt die mitrei\u00dfende Show, initiiert von der Creativen Kirche aus Witten, das Publikum mit in die 1960er-Jahre. Die bewegenden Melodien der Komponisten Hanjo G\u00e4bler und Christoph Terbuyken und die eindr\u00fccklichen Texte von Librettist Andreas Malessa illustrieren eine Zeit des Umbruchs und der sozialen Verwerfungen und bringen dem Publikum den B\u00fcrgerrechtler und Baptistenpastor Martin Luther King mit seinen Motivationen, Tr\u00e4umen und auch Fehlern nahe.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Botschaft vom gewaltfreien Kampf f\u00fcr Menschenrechte wirkt bis heute nach&nbsp;<\/strong><br \/>\nVor gut 60 Jahren, am 28. August 1963, hielt Martin Luther King seine legend\u00e4re \u201eI Have a Dream\u201c-Rede. Sein Traum f\u00fcr Amerika: Dass Schwarze und Wei\u00dfe gleichberechtigt miteinander leben. Ein gewaltfreier Appell, der die Welt ver\u00e4nderte. Und ein Aufruf zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, heute noch so aktuell wie damals. Das Chormusical \u201eMartin Luther King\u201c beleuchtet das Leben des B\u00fcrgerrechtlers und seinen Traum von gleichen Rechten f\u00fcr alle und setzt dies zeitgem\u00e4\u00df um.&nbsp;<\/p>\n<p>Das Musical beginnt mit \u201eWe Shall Overcome\u201c, kraftvoll umgesetzt von den 1.100 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern. Das Protestlied hat in der US-B\u00fcrgerrechtsbewegung eine wichtige Rolle gespielt. Schon zu Beginn der Show f\u00e4llt jener Schuss, der dem Leben des nur 39 Jahre alten Baptistenpastors ein Ende setzte. Der Titelsong \u201eIch hab\u2018 den Traum\u201c spielt an auf Kings legend\u00e4re Rede beim Marsch auf Washington; ein Jahr sp\u00e4ter erhielt er in Stockholm den Friedensnobelpreis. Auch in West-Berlin war King, und wie er es schaffte, ohne Pass nach Ost-Berlin einzureisen, zeigt das Musical in einer humorigen, aber historisch verb\u00fcrgten Anekdote.<\/p>\n<p>Im Musical geht es auch um Rosa Parks, die sich weigerte, einen f\u00fcr Wei\u00dfe reservierten Sitzplatz zu verlassen, und so den Busstreik von Montgomery ausl\u00f6ste, der wiederum das Ende der Rassentrennung einl\u00e4utete. Es geht aber um Kings gewaltbereite Widersacher wie unter anderem Malcolm X, seine zahlreichen Gef\u00e4ngnisaufenthalte und die famili\u00e4ren Schwierigkeiten, die sein unbedingtes Engagement mit sich brachte.<\/p>\n<p><strong>Hochkar\u00e4tige Besetzung mit Solistinnen und Solisten&nbsp;<\/strong><br \/>\nZu den insgesamt acht Solistinnen und Solisten geh\u00f6rte in Oldenburg auch die erfolgreiche Musicaldarstellerin Bonita Niessen. Sie sang und spielte im Musical Rosa Parks, eine Mitstreiterin Martin Luther Kings. Darrin Byrd war im Chormusical der Titelheld Martin Luther King. Er stand lange Jahre in Hamburg als Mufasa in \u201eK\u00f6nig der L\u00f6wen\u201c auf der B\u00fchne. \u201eWir m\u00fcssen die Menschen immer wieder daran erinnern, dass die Welt ein besserer Ort wird, wenn wir lieben und offenbleiben\u201c, so Darrin Byrd. Dann k\u00f6nnten Tr\u00e4ume wahr werden. Oder wie es der Mega-Chor am Ende der Show singt: \u201eAuch unser Traum\u201c.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Knapp 15.000 Euro f\u00fcr Spendenprojekt f\u00fcr Menschenrechte in Kenia<\/strong><br \/>\nAm Samstagabend wurde jedoch nicht nur von Martin Luther Kings Traum gesungen, es wurde auch handfest etwas daf\u00fcr getan, dass sich die Welt zum Besseren ver\u00e4ndert. Kleine gelbe Eimer mit der Aufschrift \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c wanderten durch die Reihen. Jede\/jeder konnte sich eine CD mit zwei Liedern des Musicals herausnehmen. Im Gegenzug konnte eine Spende in den Eimer gelegt werden. Gef\u00f6rdert wird mit den Einnahmen ein Menschenrechtsprojekt des evangelischen Hilfswerks \u201eBrot f\u00fcr die Welt\u201c in Kenia. Das Projekt versorgt Menschen mit sauberem Trinkwasser und gibt so vor allem jungen M\u00e4dchen die Chance, in die Schule gehen zu k\u00f6nnen, statt stundenlang kilometerweit zur n\u00e4chsten Wasserstelle laufen zu m\u00fcssen. Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.king-musical.de\/spendenprojekt\">https:\/\/www.king-musical.de\/spendenprojekt<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Knapp 15.000 Euro wurden am Samstagabend f\u00fcr das Projekt gesammelt. Allein die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger spendeten mehr als 3.000 Euro, weitere knapp 12.000 Euro kamen an diesem Abend vom Publikum f\u00fcr das Trinkwasserprojekt in Kenia hinzu.<br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<strong>PROJEKTPATEN: Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Krogmann und Bischof Thomas Adomeit<\/strong><br \/>\nProjektpaten sind der Oberb\u00fcrgermeister von Oldenburg, J\u00fcrgen Krogmann, und der Bischof der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Thomas Adomeit.<\/p>\n<p><strong>Bischof Thomas Adomeit<\/strong><br \/>\n\u201eMartin Luther King war ein Revolution\u00e4r und ein Vision\u00e4r. Vor allem aber war er ein evangelischer Christ, der aus seinem unersch\u00fctterlichen Glauben die Kraft und den Mut sch\u00f6pfte, gegen die Rassentrennung aufzustehen. Dass dieser Widerstand gewaltlos war, beeindruckt und fasziniert mich besonders. Ich freue mich, dass viele hundert S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger aus Oldenburg und Umgebung mithelfen, diese Botschaft nachhaltig in unsere Gesellschaft zu tragen. Und ich w\u00fcnsche mir, dass viele Menschen diese Kraftquelle durch die Musik besonders sp\u00fcren und erleben k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Oberb\u00fcrgermeister J\u00fcrgen Krogmann&nbsp;<\/strong><br \/>\n\u201eIch freue mich sehr, dass das Chormusical \u201aMartin Luther King\u2018 Station bei uns in Oldenburg macht. Die ber\u00fchmte Rede von Martin Luther King \u201aI Have a Dream\u2018 ist das Aush\u00e4ngeschild der amerikanischen B\u00fcrgerrechtsbewegung. Sie gilt als eine der wichtigsten 100 politischen Reden Amerikas. Sein Traum von einer gerechten Welt ohne Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung ist heute genauso aktuell wie vor 60 Jahren.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>\n<strong>Chormusical ist Gemeinschaftsprojekt&nbsp;<\/strong><br \/>\nDas Chormusical ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg, der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland (Baptisten- und Br\u00fcdergemeinden) sowie der <a href=\"https:\/\/www.creative-kirche.de\/\">Stiftung Creative Kirche<\/a> aus Witten.<\/p>\n<p><strong>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href=\"https:\/\/www.king-musical.de\/\">https:\/\/www.king-musical.de\/<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/strong><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/stehende-ovationen-fuer-chormusical-martin-luther-king\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stehende Ovationen f\u00fcr Chormusical \u201eMartin Luther King\u201c<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einem ph\u00e4nomenalen Sound und einem mitrei\u00dfenden Musical haben rund 1.100 S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger am Samstagabend, 9. 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Einen Riesenbeifall gab es auch f\u00fcr die beiden Dirigentinnen Beate Besser, Landeskirchenmusikdirektorin der oldenburgischen Kirche, und Sarina Lal, Popkantorin aus Oldenburg, die den riesengro\u00dfen Chor&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-25058","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=25058"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":25059,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/25058\/revisions\/25059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=25058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=25058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=25058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}