{"id":25281,"date":"2023-10-04T10:32:00","date_gmt":"2023-10-04T08:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-missbrauchsstudie-wird-im-januar-veroeffentlicht\/"},"modified":"2023-10-05T11:18:27","modified_gmt":"2023-10-05T09:18:27","slug":"evangelische-missbrauchsstudie-wird-im-januar-veroeffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/evangelische-missbrauchsstudie-wird-im-januar-veroeffentlicht\/","title":{"rendered":"Evangelische Missbrauchsstudie wird im Januar ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover\/Hamburg (epd). Eine \u00fcbergreifende Missbrauchsstudie f\u00fcr den Bereich der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) soll im Januar ver\u00f6ffentlicht werden. Der unabh\u00e4ngige Forschungsverbund ForuM wird die Studie am 25. Januar der \u00d6ffentlichkeit vorstellen, wie der Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch erfuhr. Zuerst hatte die \u00abZeit\u00bb-Beilage \u00abChrist &amp; Welt\u00bb \u00fcber den Termin berichtet. Urspr\u00fcnglich waren erste Ergebnisse f\u00fcr den Herbst 2023 erwartet worden.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Studie soll aus sechs themenbezogenen Teilprojekten bestehen, sie soll auch konkrete Fallzahlen benennen. Koordinator ist Professor Martin Wazlawik von der Hochschule Hannover, der sich auf Kinder- und Jugendhilfe spezialisiert hat. Die EKD hatte die Studie 2020 in Auftrag gegeben, sie finanziert die Untersuchung mit 3,6 Millionen Euro.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die Studie soll Strukturen und Muster sexualisierter Gewalt sowie Missbrauchsformen in der evangelischen Kirche offenlegen. Ziel ist eine Gesamtanalyse evangelischer Strukturen und systemischer Bedingungen, die sexualisierte Gewalt beg\u00fcnstigen und ihre Aufarbeitung erschweren.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Bislang sind f\u00fcr den Bereich der EKD keine genauen Zahlen \u00fcber F\u00e4lle von sexualisierter Gewalt bekannt. Nach dem Bericht von \u00abChrist &amp; Welt\u00bb stellten bis Ende 2022 bei der EKD 858 Menschen einen Antrag auf Anerkennungsleistungen . Die Dunkelziffer von Betroffenen d\u00fcrfte deutlich h\u00f6her sein. Die katholische Deutsche Bischofskonferenz hatte 2018 die sogenannte MHG-Studie zu F\u00e4llen sexualisierter Gewalt in den eigenen Reihen ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">An dem unabh\u00e4ngigen Forschungsverbund ForuM sind neben der Hochschule Hannover die Forschungsstelle f\u00fcr Zeitgeschichte in Hamburg, die Bergische Universit\u00e4t Wuppertal, die Freie Universit\u00e4t Berlin, das Institut f\u00fcr Praxisforschung und Projektberatung M\u00fcnchen, das Universit\u00e4tsklinikum Hamburg-Eppendorf, das Zentralinstitut f\u00fcr Seelische Gesundheit Mannheim sowie die Universit\u00e4t Heidelberg beteiligt.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/evangelische-missbrauchsstudie-wird-im-januar-veroeffentlicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Evangelische Missbrauchsstudie wird im Januar ver\u00f6ffentlicht<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover\/Hamburg (epd). 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