{"id":25715,"date":"2023-11-14T01:35:00","date_gmt":"2023-11-14T00:35:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/roffhausen-re-zertifizierung-gruener-hahn\/"},"modified":"2023-11-20T10:17:24","modified_gmt":"2023-11-20T09:17:24","slug":"roffhausen-re-zertifizierung-gruener-hahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/roffhausen-re-zertifizierung-gruener-hahn\/","title":{"rendered":"Roffhausen: Re-Zertifizierung Gr\u00fcner Hahn"},"content":{"rendered":"<p>Das gleicht schon einem Marathonlauf und genau so muss es wohl auch sein, um effektiv zu wirken: Die Regionale Dienststelle Friesland-Wilhelmshaven (RDS), also die Verwaltung des Ev.-luth. Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven, mit Sitz in Roffhausen \/ Kreis Friesland ist zum zweiten Mal erfolgreich im Umweltmanagement \u201eGr\u00fcner Hahn\u201c rezertifiziert worden. Dr. Gunnar Waesch, kirchlicher Umweltrevisor aus G\u00fctersloh, \u00fcberreichte am 10. November das Zertifikat an das Umweltteam der RDS und RDS-Leiter Burkhard Streich.&nbsp;<\/p>\n<p>Die oldenburgische Kirche hat bereits 2012 ein integriertes Klimaschutzkonzept aufgelegt, in K\u00fcrze soll auch ein Klimaschutzgesetz verabschiedet werden. Ziel ist es, bis 2035 zu 90 Prozent klimaneutral zu sein, 2045 soll die Klimaneutralit\u00e4t komplett erreicht sein.&nbsp;<\/p>\n<p>Die RDS in Friesland-Wilhelmshaven war die erste im Oldenburger Land, die sich bewusst auf den Weg zu mehr Umweltbewusstsein gemacht hatte. Bereits 2013 wurden erste Ma\u00dfnahmen ergriffen, 2014 wurde erstmals die Zertifizierung \u201eGr\u00fcner Hahn\u201c erreicht. Die Umweltbeauftragte der oldenburgischen Kirche, Andrea Feyen, lobte besonders das \u201etolle Durchhalteverm\u00f6gen \u00fcber einen so langen Zeitraum.\u201c&nbsp;<\/p>\n<p>Sie nannte die RDS \u201eLeuchtturm in der oldenburgischen Kirche\u201c. Umweltrevisor Waesch zeigte sich sehr beeindruckt \u00fcber immer neue zielf\u00fchrende Ideen und die gute Zusammenarbeit des Umweltteams selbst w\u00e4hrend der Corona-Pandemie.&nbsp;<\/p>\n<p>Apropos Corona: In dieser Zeit waren ganz neue Ideen geboren worden, die auch jetzt noch kr\u00e4ftig nachwirken. Dass Arbeit nicht nur im B\u00fcro erledigt werden kann, sondern auch zu Hause M\u00f6glichkeiten zum Arbeiten bestehen, das hat man in der RDS erst w\u00e4hrend der Corona-Pandmie entdeckt \u2013 und will die Vorteile gleich weiter nutzen. \u201eEs ist nicht n\u00f6tig, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Tagen im B\u00fcro sind. Alle, die m\u00f6chten, k\u00f6nnen auch im Homeoffice arbeiten.&nbsp;<\/p>\n<p>Das wird auf langfristig dazu f\u00fchren, dass wir weniger B\u00fcrofl\u00e4che ben\u00f6tigen und damit auch in diesem Bereich umweltbewusster werden. Ganz abgesehen von weniger Gas- und Stromverbrauch\u201c, erkl\u00e4rte Burkhard Streich. Man werde Multifunktionsr\u00e4ume einrichten. Das Modell ein B\u00fcro und ein Schreibtisch f\u00fcr alle Mitarbeitenden habe ausgedient.&nbsp;<\/p>\n<p>Der Verbrauch von Energie wird in der RDS zudem durch angeordnete Betriebsurlaube gesenkt. In Zeiten, in denen ohnehin ein Gro\u00dfteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht arbeitet und wenig Publikumsverkehr ist, bleiben dann gleich alle zu Hause, Heizungen werden heruntergeregelt \u2013 zwischen Weihnachten und Neujahr zum Beispiel. &nbsp;&nbsp;<\/p>\n<p>Von den 30 Mitarbeitenden der RDS hatte ein Drittel die Wege mit dem Auto ganz erheblich verringert und stattdessen das Angebot eines Dienstrades genutzt, eine kleine Verlosung unter den Radfahrenden sorgte f\u00fcr zus\u00e4tzliche Motivation. Weiterhin ist ein Verschenketisch eingerichtet worden, auf dem viele Dinge angeboten werden, die man selber nicht mehr ben\u00f6tigt, die aber von anderen noch gut genutzt werden k\u00f6nnen. \u201eAuf diese Art wird uns auch sehr drastisch vor Augen gef\u00fchrt, was sonst alles im M\u00fcll gelandet w\u00e4re\u201c, sagte Nathalie Oltmanns-Winsel, Umweltmanagement-Beauftragte der RDS.&nbsp;<\/p>\n<p>Zahlreiche weitere kleine Ma\u00dfnahmen helfen, die Umwelt zu sch\u00fctzen: Bioabf\u00e4lle werden direkt kompostiert, Papierhandt\u00fccher durch eigene Handt\u00fccher ersetzt, die jeder eigenverantwortlich zu Hause w\u00e4scht und vieles mehr.&nbsp;<\/p>\n<p>Als gro\u00dfer Schritt ist der Ausbau der Digitalisierung und das papierlose B\u00fcro geplant. Damit werde nicht nur Papier eingespart, sondern auch das Homeoffice nochmal attraktiver, erkl\u00e4rte Burkhard Streich.&nbsp;<\/p>\n<p>Gunnar Waesch und Andrea Feyen waren beeindruckt von der Begeisterungsf\u00e4higkeit des Umweltteams, das es auch gut verstehe, die Kollegen zu motivieren.&nbsp;<\/p>\n<p><em>Ein Beitrag von Annette Kellin.<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/aus-den-kirchenkreisen\/artikel\/roffhausen-re-zertifizierung-gruener-hahn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Roffhausen: Re-Zertifizierung Gr\u00fcner Hahn<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das gleicht schon einem Marathonlauf und genau so muss es wohl auch sein, um effektiv zu wirken: Die Regionale Dienststelle Friesland-Wilhelmshaven (RDS), also die Verwaltung des Ev.-luth. 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