{"id":26162,"date":"2024-01-06T17:02:03","date_gmt":"2024-01-06T16:02:03","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-vorstaende-in-feierlichem-gottesdienst-entpflichtet\/"},"modified":"2024-01-06T22:17:27","modified_gmt":"2024-01-06T21:17:27","slug":"diakonie-vorstaende-in-feierlichem-gottesdienst-entpflichtet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-vorstaende-in-feierlichem-gottesdienst-entpflichtet\/","title":{"rendered":"Diakonie-Vorst\u00e4nde in feierlichem Gottesdienst entpflichtet"},"content":{"rendered":"<p>In einem feierlichen Gottesdienst hat Bischof Thomas Adomeit Pfarrer Thomas Feld und Uwe K. Kollmann als Vorst\u00e4nde der Diakonie im Oldenburger Land entpflichtet und ihnen im Namen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg f\u00fcr ihren Dienst gedankt. Adomeit betonte: \u201eEs war eine gute Zeit f\u00fcr das Diakonische Werk, liebe Br\u00fcder, Sie haben viele Dinge auf den Weg gebracht. Insgesamt w\u00fcrde ich sagen: Zuh\u00f6ren, Verstehen, Tun \u2013 dieser Dreischritt hat sie geleitet.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDas Verstehen stellte Pfarrer Thomas Feld auch in den Mittelpunkt seiner Predigt. \u201eWas ist der Mensch\u201c, diese Frage stellt sich nicht nur jedem einzelnen, sondern auch ganz besonders im Zusammenhang diakonischer Arbeit. Sich mit diesen Fragen immer wieder auseinanderzusetzen sei wichtig. \u201eIch hoffe, dass uns das als Kirche und Diakonie in den bald wieder anstehenden Fragen zum assistierten Suizid gelingen wird. Und ebenso bei den Fragen nach dem Lebensanfang \u2013 den bevorstehenden Reformen zum \u00a7 218 oder zur Pr\u00e4implantationstestung. Und ebenso w\u00fcnschte ich mir eine intensive Auseinandersetzung um die Versorgung von Kindern \u2013 mit und ohne Behinderungen in unserem Land. Und ich bin froh und dankbar, dass ich in den vergangenen Jahren im Diakonischen Werk in einen lebendigen Diskussionszusammenhang eingebunden war, in dem wir Fragen wie diesen auf vielf\u00e4ltige Weise nachgehen konnten.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nAuf die vergangenen Jahre blickten auch die Gru\u00dfworte im Anschluss an den Gottesdienst zur\u00fcck. Patricia Lippmann, 1. Vorsitzende der Mitarbeitervertretung erinnert an die schwierige Situation der Diakonie im Oldenburger Land zum Amtsantritt von Herrn Feld und Herrn Kollmann. \u201eSie beide \u00fcbernahmen Ihre Positionen als Vorst\u00e4nde zu einer Zeit, in der unser Unternehmen vor betr\u00e4chtlichen finanziellen Herausforderungen stand. Dar\u00fcber hinaus befanden sich gleich drei Altenhilfeeinrichtungen in der Insolvenz. Mit anderen Worten: Ihre anf\u00e4ngliche Amtszeit war gepr\u00e4gt von einer finanziell anspruchsvollen Situation und der dr\u00e4ngenden Notwendigkeit, hierf\u00fcr L\u00f6sungen zu finden.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nEs wurde aber auch viel erreicht in den nachfolgenden Jahren. Daran erinnerte Ralf Kurzweg, der das Gru\u00dfwort f\u00fcr den Aufsichtsrat hielt einige wichtige Wegpunkte benannte: \u201eDanke f\u00fcr KIOLA, danke f\u00fcr die neue Suchtklinik in Oldenburg, danke f\u00fcr die Sanierung von mehreren Altenwohn- und Pflegeheimen, danke f\u00fcr die Entwicklung der neuen Stiftung der Diakonie Oldenburg, um der Zukunft der Unternehmensdiakonie einen sicheren Rahmen zu geben.\u201c In der Arbeit der Diakonie gehe es oft, \u201eum die schw\u00e4chsten Mitglieder unserer Gesellschaft, die unser aller Schutz ben\u00f6tigen\u201c, machte Kurzweg die Wichtigkeit der diakonischen Arbeit deutlich. Den Dank dr\u00fcckte Kurzweg aber nicht nur in Worten aus. Gemeinsam mit Ingmar Hammann, dem Pr\u00e4sidenten der Diakonischen Konferenz, \u00fcberreichte er Pfarrer Thomas Feld und Uwe K. Kollmann das goldene Kronenkreuz, die h\u00f6chste Auszeichnung der Diakonie.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDen Einsatz f\u00fcr die Menschen in der Region stellte auch Dr. Seewald, Chefarzt der Fachklinik Weser-Ems, der stellvertretend f\u00fcr die Mitarbeitenden ein Gru\u00dfwort hielt, heraus: \u201eDanke, dass Ihnen die Menschen der Region, ihre N\u00f6te und Probleme und auch die L\u00f6sungen daf\u00fcr, in all den Jahren Ihrer T\u00e4tigkeit ein gro\u00dfes Anliegen waren.\u201c Und er erg\u00e4nzte: \u201eIch selbst sowie viele weitere Mitarbeitende arbeiten f\u00fcr die Diakonie in unseren Einrichtungen, weil wir daran glauben, dass jeder Mensch die gleichen Rechte verdient, die gleichen Chancen, die gleiche W\u00fcrde ohne Diskriminierung.\u201c<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nIn den Gru\u00dfworten wurden auch die Herausforderungen w\u00e4hrend der Corona-Pandemie und die schwierige Personalsituation in der Sozialwirtschaft angesprochen. Justin Hoop, der pers\u00f6nliche Referent von Herrn Kollmann, sagte dazu, dass der Vorstand sich immer auf politischer Ebene eingesetzt habe, dass gegen den akuten Personalmangel in der Sozialwirtschaft aktiv vorgegangen werde.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nLandr\u00e4tin Karin Harms betonte in ihrem Gru\u00dfwort, dass die Diakonie und ihr Einsatz f\u00fcr die Gesellschaft f\u00fcr die ganze Region wichtig sei. Sie dankte nicht nur den entpflichteten Vorst\u00e4nden, sondern allen Mitarbeitenden im Diakonischen Werk im Oldenburger Land.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDen Dank an die Mitarbeitenden stellten auch Uwe K. Kollman und Pfarrer Thomas Feld in ihren Abschlussworten in den Vordergrund. Die Arbeit im Diakonischen Werk sei kein Sprint, sondern ein Marathon, betonte Kollmann. Ein Marathon, den nun die Nachfolger Mario Behrends und Pfarrer Dr. Friedrich Ley im Vorstand weiter laufen werden.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nIm Anschluss an den Gottesdienst und die Gru\u00dfworte fand ein Empfang im Gemeindehaus statt, an dem Wegbegleiter aus Politik, Gesellschaft und Sozialwirtschaft und dem Diakonischen Werk teilnahmen. Von den Mitarbeitenden der Diakonie im Oldenburger Land hatten Thomas Feld und Uwe K. Kollmann sich am Vorabend mit einer Mitarbeitendenfeier in Oldenburg verabschiedet.<\/p>\n<p>\n<strong>Info:<\/strong><br \/>\nPfarrer Thomas Feld war seit M\u00e4rz 2009 theologischer Vorstand der Diakonie im Oldenburger Land. Uwe K. Kollmann \u00fcbernahm im Oktober 2010 das Amt als kaufm\u00e4nnischer Vorstand.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nSeit dem ersten Januar 2024 haben Pfarrer Dr. Friedrich Ley (theologischer Vorstand) und Mario Behrends (kaufm\u00e4nnischer Vorstand) die Vorstandsarbeit \u00fcbernommen. Der Vorstand des Diakonischen Werkes der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. besteht aus zwei hauptamtlichen Mitgliedern. Einem theologischen Vorstandsmitglied und einem kaufm\u00e4nnischen Vorstandsmitglied.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\nDas Diakonische Werk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg e.V. ist mit seinen gemeinn\u00fctzigen Gesellschaften in den Gesch\u00e4ftsbereichen Altenhilfe, F\u00f6rderung und Therapie, Jugendhilfe, Suchtkranken- und Gef\u00e4hrdetenhilfe, der Kirchenkreissozialarbeit und der Wohnungslosenhilfe t\u00e4tig. Bei der Diakonie im Oldenburger Land sind etwa 1500 Mitarbeitende besch\u00e4ftigt.<br \/>\n&nbsp; &nbsp;<br \/>\n<em>Kerstin Kempermann<\/em><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/pressemitteilungen\/artikel\/diakonie-vorstaende-in-feierlichem-gottesdienst-entpflichtet\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Diakonie-Vorst\u00e4nde in feierlichem Gottesdienst entpflichtet<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In einem feierlichen Gottesdienst hat Bischof Thomas Adomeit Pfarrer Thomas Feld und Uwe K. Kollmann als Vorst\u00e4nde der Diakonie im Oldenburger Land entpflichtet und ihnen im Namen der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg f\u00fcr ihren Dienst gedankt. Adomeit betonte: \u201eEs war eine gute Zeit f\u00fcr das Diakonische Werk, liebe Br\u00fcder, Sie haben viele Dinge auf den Weg gebracht. Insgesamt w\u00fcrde ich sagen: Zuh\u00f6ren, Verstehen, Tun \u2013 dieser Dreischritt hat sie geleitet.\u201c &nbsp; &nbsp; Das Verstehen stellte Pfarrer Thomas Feld auch in den Mittelpunkt seiner Predigt. \u201eWas ist der Mensch\u201c, diese Frage stellt sich nicht nur jedem einzelnen, sondern auch ganz besonders&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-26162","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26162"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":26163,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26162\/revisions\/26163"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}