{"id":26193,"date":"2024-01-10T08:29:00","date_gmt":"2024-01-10T07:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/forschungsprojekt-torfmoos-soll-torf-im-gartenbau-ersetzen\/"},"modified":"2024-01-11T10:17:23","modified_gmt":"2024-01-11T09:17:23","slug":"forschungsprojekt-torfmoos-soll-torf-im-gartenbau-ersetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/forschungsprojekt-torfmoos-soll-torf-im-gartenbau-ersetzen\/","title":{"rendered":"Forschungsprojekt: Torfmoos soll Torf im Gartenbau ersetzen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Oldenburg\/Greifswald (epd). Der nachwachsende Rohstoff Torfmoos soll in den kommenden zehn Jahren in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab Torf im Gartenbau ersetzen. Mit dem Modellvorhaben \u00abMoosland\u00bb sollen in Niedersachsen Torfmoose gezielt angebaut und verwertet werden, wie die Universit\u00e4t Greifswald am Mittwoch mitteilte. An dem Verbundprojekt sind zudem die Universit\u00e4ten Oldenburg, Osnabr\u00fcck und Vechta, die Landkreise Ammerland und Diepholz, die Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz sowie das Torfwerk Moorkultur Ramsloh im Saterland beteiligt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium f\u00f6rdert das Vorhaben mit etwa 12,5 Millionen Euro aus dem Klima-Transformations-Fonds.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">F\u00fcr das Projekt sollen zwei bestehende Pilotfl\u00e4chen von insgesamt&nbsp;20 Hektar Fl\u00e4che in den moorreichen Landkreisen Ammerland und Diepholz optimiert und um vorerst sieben Hektar erweitert werden, hie\u00df es. Durch eine Analyse der Agrarstruktur sollen L\u00f6sungsans\u00e4tze f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige Umsetzung erarbeitet werden. Au\u00dferdem wollen die Beteiligten den Anbau von Torfmoos auf weiteren Fl\u00e4chen initiieren. Um die Vermarktung als Substrat zu erleichtern, werde ein G\u00fctezeichen f\u00fcr Torfmoos-Biomasse entwickelt.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Torfmoos w\u00e4chst den Angaben zufolge in nat\u00fcrlichen Hochmooren unter n\u00e4hrstoffarmen, nassen Bedingungen. Es speichert in seinen Zellen Wasser und kann als nachwachsender Rohstoff mit \u00e4hnlichen Eigenschaften wie der aus ihm gebildete Torf genutzt werden. Gut 80 Prozent der deutschen Hochmoore befinden sich in Niedersachsen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Die meisten Hochmoore w\u00fcrden jedoch derzeit noch entw\u00e4ssert und als Gr\u00fcnland genutzt. Au\u00dferdem werden deren Torfe als wichtigster Ausgangsstoff f\u00fcr gartenbauliche Substrate und Erden verwendet. Beim Abbau der Torfe werden zuvor gebundene Treibhausgase frei. Um dies zu stoppen, m\u00fcssten diese Moorfl\u00e4chen wiedervern\u00e4sst werden, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/forschungsprojekt-torfmoos-soll-torf-im-gartenbau-ersetzen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsprojekt: Torfmoos soll Torf im Gartenbau ersetzen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oldenburg\/Greifswald (epd). Der nachwachsende Rohstoff Torfmoos soll in den kommenden zehn Jahren in gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfstab Torf im Gartenbau ersetzen. Mit dem Modellvorhaben \u00abMoosland\u00bb sollen in Niedersachsen Torfmoose gezielt angebaut und verwertet werden, wie die Universit\u00e4t Greifswald am Mittwoch mitteilte. 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