{"id":26454,"date":"2024-02-09T14:41:00","date_gmt":"2024-02-09T13:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/rund-47-000-menschen-suchen-hilfe-bei-suchtberatungsstellen\/"},"modified":"2024-02-12T22:17:22","modified_gmt":"2024-02-12T21:17:22","slug":"rund-47-000-menschen-suchen-hilfe-bei-suchtberatungsstellen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/rund-47-000-menschen-suchen-hilfe-bei-suchtberatungsstellen\/","title":{"rendered":"Rund 47.000 Menschen suchen Hilfe bei Suchtberatungsstellen"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Hannover (epd). Rund 47.000 Menschen haben im Jahr 2022 Hilfe bei den 75 Suchtberatungsstellen in Niedersachsen gesucht. Das waren rund tausend Personen oder 2,8 Prozent mehr als als im Jahr davor, wie das Sozialministerium am Freitag in Hannover mitteilte. Die H\u00e4lfte der Klienten (50 Prozent) suchte dabei Rat wegen Alkoholproblemen. Andere kamen wegen Problemen mit Cannabis-Substanzen (19 Prozent), einer Abh\u00e4ngigkeit von Opioiden (12 Prozent) oder wegen einer Gl\u00fccksspiel-Sucht (4 Prozent). Die Anteile blieben im Vergleich mit den Vorjahren in etwa gleich.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Das Ministerium beruft sich dabei auf die aktuelle Statistik der Nieders\u00e4chsischen Landesstelle f\u00fcr Suchtfragen. Danach wurden mit 67 Prozent mehrheitlich M\u00e4nner beraten, betreut oder behandelt. Die Zahl der Klienten entspreche allerdings nur einem Bruchteil der Menschen, die eine Suchtst\u00f6rung aufweisen, hie\u00df es. Insgesamt seien landesweit rund 1,3 Millionen Menschen davon betroffen. Die weit verbreitete Stigmatisierung von Suchterkrankungen verhindere vielfach, dass Betroffene fr\u00fchzeitig den Kontakt zu einer Beratungsstelle aufn\u00e4hmen.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) hob besonders die Bedeutung der Pr\u00e4vention gegen die Suchtgefahren hervor. Sie sei wichtig, damit Menschen erst gar nicht in eine Sucht hineingerieten: \u00abNiedrigschwellige Hilfsangebote und digitale Programme k\u00f6nnen dazu beitragen, insbesondere Kinder und Jugendliche zu st\u00e4rken und so den Erstkonsum zu vermeiden.\u00bb Deshalb werde das Land die Suchtberatung und Suchtpr\u00e4vention weiter vollumf\u00e4nglich f\u00f6rdern.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der Vorsitzende der Landesstelle, Serdar Saris von der Parit\u00e4tischen Suchthilfe Niedersachsen, rechnete vor, dass jeder in die Suchtberatung investierte Euro der Gesellschaft 17 Euro an Folgekosten erspare. Die Beratung trage dazu bei, dass viele Klienten ihre Erwerbsf\u00e4higkeit behalten k\u00f6nnten. Die Landesstelle wird getragen von der Landesarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/rund-47000-menschen-suchen-hilfe-bei-suchtberatungsstellen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rund 47.000 Menschen suchen Hilfe bei Suchtberatungsstellen<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Rund 47.000 Menschen haben im Jahr 2022 Hilfe bei den 75 Suchtberatungsstellen in Niedersachsen gesucht. Das waren rund tausend Personen oder 2,8 Prozent mehr als als im Jahr davor, wie das Sozialministerium am Freitag in Hannover mitteilte. Die H\u00e4lfte der Klienten (50 Prozent) suchte dabei Rat wegen Alkoholproblemen. Andere kamen wegen Problemen mit Cannabis-Substanzen (19 Prozent), einer Abh\u00e4ngigkeit von Opioiden (12 Prozent) oder wegen einer Gl\u00fccksspiel-Sucht (4 Prozent). 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