{"id":26643,"date":"2024-03-01T21:41:00","date_gmt":"2024-03-01T20:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/awi-expertin-kuestensysteme-in-keinem-guten-zustand\/"},"modified":"2024-03-03T22:17:51","modified_gmt":"2024-03-03T21:17:51","slug":"awi-expertin-kuestensysteme-in-keinem-guten-zustand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/awi-expertin-kuestensysteme-in-keinem-guten-zustand\/","title":{"rendered":"AWI-Expertin: K\u00fcstensysteme in keinem guten Zustand"},"content":{"rendered":"<p class=\"MsoPlainText\">Bremen (epd). Forschende des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) f\u00fcr&nbsp;Polar- und Meeresforschung warnen vor einer zunehmenden Belastung von&nbsp;Nord- und Ostsee. \u00abDie K\u00fcstensysteme sind in keinem guten Zustand\u00bb, sagte Sabine Horn, AWI-Expertin f\u00fcr die \u00d6kologie der K\u00fcsten, am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung zum \u00abEnd of Fish Day\u00bb im Bremer \u00dcbersee-Museum. Aktuell gebe es keine Balance zwischen \u00d6kologie und Ressourcen-Nutzung.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Das Bild von der unber\u00fchrten See stimme schon l\u00e4ngst nicht mehr, verdeutlichte Horn, die in der Wattenmeerstation des AWI auf Sylt arbeitet. \u00abDa ist ganz viel los da drau\u00dfen\u00bb, sagte die Wissenschaftlerin.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Konflikte entst\u00fcnden beispielsweise aufgrund unterschiedlicher und zunehmender Nutzungsinteressen wie Schifffahrt, Offshore-Windenergie, Rohstoffgewinnung, Erholung und Fischerei. Dazu belasteten Meeresverschmutzung und Klimawandel das System. Mit Blick auf die schwierige Lage der K\u00fcstenfischerei erg\u00e4nzte sie: \u00abWenn wir fischen wollen, brauchen wir ein intaktes \u00d6kosystem, sonst geht es nicht.\u00bb<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Uwe Sturm vom Arbeitskreis Fischerei an der Kieler F\u00f6rde sagte, die Lage der handwerklichen und auf Nachhaltigkeit ausgerichteten K\u00fcstenfischerei in Schleswig-Holstein sei unter anderem durch die industrielle Fischerei schlechter geworden. So seien 1990 von Schleswig-Holstein aus noch 209 Kutter in der Ostsee unterwegs gewesen, jetzt seien es nur noch 80: \u00abEs geht immer weiter bergab.\u00bb Mit Initiativen wie dem Portal \u00abFisch vom Kutter\u00bb versuche der Arbeitskreis gegenzusteuern.<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">&nbsp;<\/p>\n<p class=\"MsoPlainText\">Der 29. Februar markierte Umwelt- und Meeressch\u00fctzern zufolge in diesem Jahr den \u00abEnd of Fish Day\u00bb: Rechnerisch hat Deutschland zu diesem Stichtag die eigenen Fischreserven ersch\u00f6pft und ist auf Importe angewiesen &#8211; in diesem Jahr fr\u00fcher denn je. 2019 datierte der \u00abEnd of Fish Day\u00bb noch f\u00fcnf Wochen sp\u00e4ter auf dem 5. April. 2024 liege in Deutschland der Selbstversorgungsgrad mit Fisch und Fischerzeugnissen bei nur noch 16 Prozent, hie\u00df es. Die Berechnungen fu\u00dfen auf aktuellen Daten des Bundesinstituts f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung.<\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/\/aktuell\/news-niedersachsen\/artikel\/awi-expertin-kuestensysteme-in-keinem-guten-zustand\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AWI-Expertin: K\u00fcstensysteme in keinem guten Zustand<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen (epd). 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