{"id":28072,"date":"2026-02-09T13:19:00","date_gmt":"2026-02-09T12:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christusnews.de\/site\/konfi-cup-niedersachsen-mit-26-teams-und-rund-350-teilnehmenden\/"},"modified":"2026-02-11T22:17:26","modified_gmt":"2026-02-11T21:17:26","slug":"konfi-cup-niedersachsen-mit-26-teams-und-rund-350-teilnehmenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/konfi-cup-niedersachsen-mit-26-teams-und-rund-350-teilnehmenden\/","title":{"rendered":"Konfi-Cup Niedersachsen mit 26 Teams und rund 350 Teilnehmenden"},"content":{"rendered":"<h3>Mannschaft aus Wilhelmshaven holt zweiten Platz<\/h3>\n<p>&#8220;Ganz, ganz viel Spa\u00df &#8211; und m\u00f6ge der Beste gewinnen!&#8221; So hatte Fu\u00dfballprofi und Nationalspielerin Alexandra Popp in einem Video (<a href=\"https:\/\/www.evangelisch-in-niedersachsen.de\/damfiles\/default\/ev_konfoederation\/Aktuell\/2026\/02\/IMG_0956.mov-8416febf483107838c4bb4f24950f09d.mov\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer\">hier anklicken<\/a>) zum Konfi-Cup eingeladen. Knapp 350 fu\u00dfballbegeisterte Konfirmandinnen und Konfirmanden waren der Einladung gefolgt und traten am Samstag, 7. Februar, zum nieders\u00e4chsischen Konfi Cup in Hannover an. Nicht immer lief der Ball f\u00fcr alle rund &#8211; aber Spa\u00df am gemeinsamen Spiel hatten trotz vieler Gegentore fast alle. Und das Team aus Nordhorn durfte sogar mit einem gro\u00dfen silbernen Pokal nach Hause fahren.<\/p>\n<p>Gro\u00dfer Sieg und hohe Niederlage: Sie folgen manchmal erstaunlich schnell aufeinander. Von den 350 Jugendlichen, die am Samstag den nieders\u00e4chsischen Konfi Cup 2026 im Soccer Park Hannover-W\u00fclfel ausgespielt haben, wei\u00df das niemand besser als die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus der Kirchengemeinde Brockel, Kirchwalsede und Visselhoevede (kurz: BKV). 6:0 gewinnen sie ihr Spiel gegen Wunstorf, und werden doch im zweiten Match mit 1:3 von der Mannschaft der Kirchengemeinde Schladen auseinandergenommen. \u00dcber die Gr\u00fcnde kann Rabea L\u00fcdemann, die zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Emma das BKV-Team betreut, nur spekulieren: \u201eWir haben ein einziges Mal zusammen trainieren k\u00f6nnen\u201c, sagt die 20-J\u00e4hrige. Ob dabei zu viel Zeit f\u00fcr das Bemalen der pechschwarzen Trikots draufgegangen ist? Schick sehen sie auf jeden Fall aus.<\/p>\n<p>Am fehlenden Teamgeist k\u00f6nnen die wechselhaften Ergebnisse \u2013 am Ende wird es Platz 22 \u2013 auch nicht liegen: Torwart Tjark bleibt kurz liegen, nachdem er den Ball aus n\u00e4chster N\u00e4he heftig an den Kopf bekommen hat &#8211; sofort st\u00fcrmt ein ganzer Schwung von Spielerinnen und Spielern aufs Feld und versorgt den Keeper. Nach einem Schreckmoment geht es f\u00fcr ihn weiter, Mitspieler Conner schie\u00dft von der Strafraumkante, trifft aber nur die Bande links neben dem Tor. Als dann Lotta zum 3:0 einnetzt, jubeln alle BKVler kollektiv. Gewinnen oder verlieren? Turniersieg oder Vorrundenaus? F\u00fcr Rabea L\u00fcdemann ist etwas anderes viel wichtiger: \u201eSeinen Gegner mit Respekt behandeln &#8211; das kann man hier definitiv lernen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Drei Mannschaften aus oldenburgischer Kirche beteiligt<\/strong><br \/>Aus dem Bereich der oldenburgischen Kirche waren drei Mannschaften beim nieders\u00e4chsischen Konfi Cup in Hannover dabei: zwei Mannschaften der Ev.-luth. Nordgemeinde Wilhelmshaven und ein Team der Ev.-luth. Kirchengemeinden Ganderkesee und Sch\u00f6nemoor. Eins der Teams aus Wilhelmshaven schaffte es bis ins Finale, unterlag dort aber der Mannschaft aus Nordhorn mit 0:2.<\/p>\n<p><strong>\u201eVor Gott sind wir alle gleich\u201c<\/strong><br \/>Sport-Pastor Peti Schmidt, der den Wettbewerb in Hannover seit vielen Jahren gemeinsam mit Diakonin Inga Rohoff aus dem Vorstand des Arbeitskreises Kirche und Sport der EKD organisiert, sieht das ganz \u00e4hnlich. \u201eVor Gott sind wir alle gleich\u201c, sagt er vor dem ersten Spiel. \u201eUnd wir treten hier auch alle gegen den gleichen Ball.\u201c Die Vielfalt der Farben, Trikots, Slogans und Spielstile ist ebenso gro\u00df wie die regionale Bandbreite: 26 Teams aus den Landeskirchen Hannover (18 Teams), Braunschweig (3 Teams), Oldenburg (3 Teams) und der Reformierten Kirche (2 Teams) haben sich mit insgesamt knapp 400 Beteiligten aufgemacht, um gemeinsam viel Spa\u00df und spannende Spiele zu erleben.<\/p>\n<p>Die Popkantor-Band spielt von Lobpreis bis zur DFB-Hymne \u201eV\u00f6llig losgel\u00f6st von der Erde\u201c den ganzen Vormittag den sportlichen Soundtrack zum Mitsingen und Genie\u00dfen. Und der Beauftragte der Landeskirche Hannovers f\u00fcr Kirche und Sport, Mirko Peisert, betet vor dem ersten Anpfiff des Tages mit den Jugendlichen: \u201eBewahre uns vor B\u00e4nderrissen und Bluterg\u00fcssen und segne uns mit Fair Play\u201c. Wettbewerb sei wichtig und cool, sagt Peisert. \u201eAber heute geht es vor allem um das Miteinander, nicht das Gegeneinander.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mega Spa\u00df mit dieser tollen Gruppe<\/strong><br \/>Jule Corleis ist f\u00fcr Wettbewerb definitiv zu haben. Die 13-J\u00e4hrige schie\u00dft in ihrer Freizeit Tennisb\u00e4lle \u00fcbers Netz und mit dem Luftgewehr auf Zielscheiben. Den Ball ins Tor trifft die Konfirmandin aus Harsefeld bei Stade bislang nicht &#8211; aber rechtzeitig zum Konfi Cup hat sie Fu\u00dfball in ihr Repertoire aufgenommen. Ihre Kirchengemeinde hat eine wechselhafte Historie bei dem Wettbewerb: 2018 gewann ein Team in Hannover und sp\u00e4ter auch beim Bundeswettbewerb in K\u00f6ln, 2025 wurde es dagegen etwa nur der entt\u00e4uschende 14. Platz. F\u00fcr den Anlauf in diesem Jahr ist Kaya Dupr\u00e9 als Trainerin am Start, die selbst in der Bezirksliga spielt. \u201eEs macht mir einfach mega Spa\u00df mit dieser tollen Gruppe\u201c, sagt die 14-J\u00e4hrige und Spielerin Jule f\u00e4llt ihr sofort ins Wort: \u201eSie hat uns erst heute Morgen das Dribbeln beigebracht!\u201c. Da muss Kaya dann doch grinsen.<\/p>\n<p>Und auf dem Platz? Harsefeld in den gr\u00fcnen Jerseys hat mit den kompakt stehenden Spielerinnen und Spielern aus Hannovers S\u00fcdstadt zun\u00e4chst gro\u00dfe M\u00fche. Nach einem schnellen Vorsto\u00df \u00fcber die linke Seite gelingt der gr\u00fcnen Nummer 11 mit seinen markanten lila Schuhen schlie\u00dflich ein Treffer, es folgt nur wenig sp\u00e4ter ein \u00fcberlegter Schuss zum 2:0 von Nummer 6. Nun kommen die Kickerinnen und Kicker aus Hannover kaum noch \u00fcber die Mittellinie, nach dem 3:0 wechselt Trainerin Kaya einmal komplett durch. \u201eHarse\u2026\u201c &#8211; \u201e\u2026feld!\u201c singt eine eigens an diesem Samstag angereiste Fangruppe hinter dem Tor beharrlich. Noch zwei Treffer, ein Gegentor kurz vor Schluss &#8211; dann steht der 5:1-Sieg fest. Dass es der letzte des Tages bleibt &#8211; die gute Laune wird es am Ende nicht tr\u00fcben.<\/p>\n<p><strong>Kirche ist gr\u00f6\u00dfer als die eigene Gemeinde<\/strong><br \/>Einen Platz weiter hat das Konfi-Cup-Team aus Weyhe im Landkreis Diepholz extra schicke rote Trikots dabei, dennoch geht das erste Spiel mit 0:1 knapp verloren. Teambetreuerin Annika Behr hat ohnehin h\u00f6here Ziele an diesem Tag: \u201eF\u00fcr mich ist es ein riesiger Gewinn, wenn die Jugendlichen erleben, dass Kirche gr\u00f6\u00dfer ist als die eigene Gemeinde. Einige merken hier gerade, dass sie Teil einer riesigen Gemeinschaft sind.\u201c Die 26-j\u00e4hrige Studentin der Religionsp\u00e4dagogik begleitet die Konfirmandinnen und Konfirmanden nicht nur zum Fu\u00dfball, sondern sorgt auch alle zwei Wochen f\u00fcr spannende Einblicke in die Welt des Glaubens. \u201eWir gehen mit ihnen auch mal ins Hospiz oder organisieren eine \u00dcbernachtung in der Kirche\u201c, sagt Behr. Sehr offensive Wege geht Weyhe auch im Spiel gegen L\u00fcneburg: Schon fr\u00fch f\u00e4llt das 1:0, auch der n\u00e4chste Treffer gelingt mit einer schnellen Aktion von der linken Ecke. Alle drei Weyher M\u00e4dchen st\u00fcrmen zeitweise gemeinsam, 5:0 steht es am Ende.<\/p>\n<p>Ganz ohne Niederlagen kommt eine Mannschaft aus, die in elegantem lila antritt. 23 Tore in der Vorrunde, 5:2 im Halbfinale gegen Bugenhagen und ein souver\u00e4ner 2:0-Sieg im Finale gegen Wilhelmshaven: Das Team aus Nordhorn gewinnt schlie\u00dflich \u00fcberlegen das Turnier. \u201eKlar im Spiel, Teamgeist zum Sieg, das ist unser Stil\u201c &#8211; ein selbst gestaltetes Plakat macht das Motto der weit angereisten Jugendlichen deutlich. Am Ende eines langen Tages recken sie gl\u00fccklich den gro\u00dfen Pokal in die H\u00f6he, gewinnen Freikarten f\u00fcr ein Frauen-Bundesligaspiel des VfL Wolfsburg &#8211; und vertreten ihre Landeskirche am 14. Mai in K\u00f6ln beim bundesweiten Finalturnier der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Zumindest f\u00fcr das Konfi-Team aus Nordhorn startet das Fu\u00dfball-WM-Jahr 2026 maximal erfolgreich.<\/p>\n<p><i>Ein Beitrag von Alexander Nortrup \/ Evangelische Medienarbeit, Hannover.<\/i><\/p>\n<p>Kirche-Oldenburg<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.kirche-oldenburg.de\/aktuelles\/detail\/konfi-cup-niedersachsen-mit-26-teams-und-rund-350-teilnehmenden\" target=\"_blank\">Konfi-Cup Niedersachsen mit 26 Teams und rund 350 Teilnehmenden<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mannschaft aus Wilhelmshaven holt zweiten Platz &#8220;Ganz, ganz viel Spa\u00df &#8211; und m\u00f6ge der Beste gewinnen!&#8221; So hatte Fu\u00dfballprofi und Nationalspielerin Alexandra Popp in einem Video (hier anklicken) zum Konfi-Cup eingeladen. Knapp 350 fu\u00dfballbegeisterte Konfirmandinnen und Konfirmanden waren der Einladung gefolgt und traten am Samstag, 7. Februar, zum nieders\u00e4chsischen Konfi Cup in Hannover an. 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