{"id":2856,"date":"2015-08-24T00:27:00","date_gmt":"2015-08-23T22:27:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/alles-im-gruenen-bereich-schoen-waers-ja\/"},"modified":"2015-08-24T00:27:00","modified_gmt":"2015-08-23T22:27:00","slug":"alles-im-gruenen-bereich-schoen-waers-ja","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/alles-im-gruenen-bereich-schoen-waers-ja\/","title":{"rendered":"\u201eAlles im gr\u00fcnen Bereich? &#8211; Sch\u00f6n w\u00e4r&#039;s ja!&quot;"},"content":{"rendered":"<p>\u201eAlles im gr\u00fcnen Bereich? &#8211; Sch\u00f6n w\u00e4r&#8217;s ja!&quot;, sagte Pastor Udo Dreyer, er hatte zum Gottesdienst in die Scheune der LandTageNord eingeladen. So wie es auf der Landwirtschaftsmesse darum ginge Landwirte und Verbraucher miteinander ins Gespr\u00e4ch zu bringen, solle dieser Gottesdienst ebenfalls dazu beitragen. <br \/>Etwa 140 Gottesdienstbesucher waren der Einladung gefolgt und fanden die Beitr\u00e4ge der Akteure sehr spannend und informativ. Dreyer betonte: \u201eGott hat uns diese Erde anvertraut, dass wir sie bebauen und bewahren. Wie k\u00f6nnen wir unter den heutigen Bedingungen diesen Sch\u00f6pfungsauftrag erf\u00fcllen \u2013 als Landwirte und Verbraucher \u2013 dazu h\u00f6ren wir heute Antworten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.&quot; <\/p>\n<p>Bianca Junker und Sandra Steinmann, zwei Frauen aus W\u00fcsting, zeigten in einem Dialog die Widerspr\u00fcche des g\u00fcnstigen Supermarkteinkaufs und des teureren Einkaufs. Wegen der niedrigen Milchpreise h\u00e4tten Bauern einen riesigen Misthaufen vor Superm\u00e4rkten abgeladen. Die niedrigen Preise, die Massentierhaltung, das sei nicht im gr\u00fcnen Bereich. Sicher sei, die Preisentwicklung der Lebensmittel, Anbau und Tierhaltung genau zu beurteilen sei ganz sch\u00f6n kompliziert. Auch sei das Verhalten der Verbraucher widerspr\u00fcchlich. Alle kauften gern g\u00fcnstig ein, seien jedoch gegen Massentierhaltung. Das Fazit: \u201eDie Verbraucher sind aufgefordert, sich mehr darauf zu besinnen, saisongem\u00e4\u00df und regional einzukaufen Damit unterst\u00fctzen wir nicht nur unsere heimischen Landwirte, wir tun der Umwelt sicherlich auch den gr\u00f6\u00dferen Gefallen.&quot; Wichtig der Hinweis auf die Macht der Verbraucher: \u201eVielen ist gar nicht bewusst, was wir Menschen in der Masse f\u00fcr eine Macht aus\u00fcben k\u00f6nnen und das ist ein guter Schritt, um wieder mehr in den gr\u00fcnen Bereich zu kommen.&quot;<\/p>\n<p>Was ist im gr\u00fcnen Bereich und was nicht &#8211; unterschiedlich \u00e4u\u00dferten sich dar\u00fcber Volker Kipping, Betreiber des Biohofes Grummersort und Wilfried Siems, Landwirt aus Oberhausen. Kipping sieht den Menschen als Mitspieler in der Natur. Im gr\u00fcnen Bereich ist f\u00fcr ihn, auf hohe Milchertr\u00e4ge zu verzichten, den K\u00fchen mit Weide und Heu zu f\u00fcttern und von der Milch K\u00e4se zu produzieren. Weiterhin stellte er die Vielfalt von zueinander passenden Pflanzen und die Bodenkultur mit vielen Organismen heraus. <\/p>\n<p>F\u00fcr Landwirt Siems ist alles im gr\u00fcnen Bereich, wenn er bewusst mit der Natur und mit moderner Technik arbeite. Der gr\u00fcne Bereich ist weiterhin f\u00fcr ihn, dass sich gegen\u00fcber fr\u00fcherer Jahre durch Boxenlaufstelle und Melkroboter die Lebensbedingungen f\u00fcr die Milchk\u00fche wesentlich verbessert h\u00e4tten. Die Bodenbeschaffenheit der Felder d\u00fcrften die Grenzwerte nicht \u00fcberschreiten, daher werde nicht zu viel ged\u00fcngt. \u00dcberhaupt nicht im gr\u00fcnen Bereich sei f\u00fcr ihn, dass Landwirtskinder \u201eaufgrund von unsachlichen Medienberichten von Mitsch\u00fclern als Tierqu\u00e4ler und Umweltzerst\u00f6rer beschimpft werden.&quot; Er lud ein, jederzeit seinen Hof zu besichtigen. <\/p>\n<p>\u201eLandwirtschaft bleibt ist und bleibt ein Spannungsfeld&quot;, fasste Udo Dreyer in seiner Predigt zusammen. \u201eWas ist im gr\u00fcnen Bereich und was nicht? Dar\u00fcber l\u00e4sst sich trefflich streiten.&quot; Manche Kritik an der Entwicklung sei berechtigt, doch lie\u00dfe der wirtschaftliche Rahmen immer weniger Spielr\u00e4ume. \u201eWir als Verbraucher entscheiden letztlich dar\u00fcber mit, was f\u00fcr eine Landwirtschaft wir wollen. Aus der Verantwortung f\u00fcr das Leben kommen wir alle nicht raus. Lebensmittel sind, egal in welcher Form und Zusammensetzung, gute Gaben Gottes.<br \/>\n<br \/>Es gibt sie nur, weil es das Wunder der Sch\u00f6pfung gibt, das wir Gott zu verdanken haben und Landwirten, die unsere Nahrungsmittel erzeugen. Sie sind wertvoll und sollen es bleiben. Daran sollten wir nach unseren M\u00f6glichkeiten beim Griff ins Einkaufsregal immer denken, damit wir im gr\u00fcnen Bereich bleiben. Leben findet gemeinsam statt, mit anderen Menschen, mit anderen Gesch\u00f6pfen und mit Gott. Wenn wir das erkennen und aus dieser Haltung leben \u2013 dann sind wir voll im gr\u00fcnen Bereich.&quot;<\/p>\n<p><i>B\u00e4rbel Romey<\/i><br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eAlles im gr\u00fcnen Bereich? &#8211; Sch\u00f6n w\u00e4r&#8217;s ja!&quot;, sagte Pastor Udo Dreyer, er hatte zum Gottesdienst in die Scheune der LandTageNord eingeladen. So wie es auf der Landwirtschaftsmesse darum ginge Landwirte und Verbraucher miteinander ins Gespr\u00e4ch zu bringen, solle dieser Gottesdienst ebenfalls dazu beitragen. Etwa 140 Gottesdienstbesucher waren der Einladung gefolgt und fanden die Beitr\u00e4ge der Akteure sehr spannend und informativ. Dreyer betonte: \u201eGott hat uns diese Erde anvertraut, dass wir sie bebauen und bewahren. Wie k\u00f6nnen wir unter den heutigen Bedingungen diesen Sch\u00f6pfungsauftrag erf\u00fcllen \u2013 als Landwirte und Verbraucher \u2013 dazu h\u00f6ren wir heute Antworten aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln.&quot;&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-2856","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2856","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2856"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2856\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2856"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2856"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2856"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}