{"id":2912,"date":"2015-09-08T15:23:00","date_gmt":"2015-09-08T13:23:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/ver-di-landesweiter-tarifvertrag-fuer-die-pflege-wird-wahrscheinlicher\/"},"modified":"2015-09-08T15:23:00","modified_gmt":"2015-09-08T13:23:00","slug":"ver-di-landesweiter-tarifvertrag-fuer-die-pflege-wird-wahrscheinlicher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/ver-di-landesweiter-tarifvertrag-fuer-die-pflege-wird-wahrscheinlicher\/","title":{"rendered":"Ver.di: Landesweiter Tarifvertrag f\u00fcr die Pflege wird wahrscheinlicher"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag f\u00fcr alle Verb\u00e4nde und Unternehmen in der Altenpflege in Niedersachsen r\u00fcckt nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di in greifbare N\u00e4he. Erstmals habe auch der Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband an den Tarifgespr\u00e4chen teilgenommen, sagte der Verhandlungsf\u00fchrer der Gewerkschaft, Joachim L\u00fcddecke, am Dienstag in Hannover dem Evangelischen Pressedienst (epd). Damit setzten sich nun fast alle gro\u00dfen Wohlfahrtsverb\u00e4nde zusammen mit ver.di f\u00fcr einen Tarifvertrag ein, der f\u00fcr alle 105.000 Pflegebesch\u00e4ftigten in Niedersachsen gelten soll. Bislang hat der Parit\u00e4tische keinen Tarifvertrag.<\/p>\n<p>L\u00fcddecke zufolge sitzen neben ver.di und dem Parit\u00e4tischen bereits die Diakonie, die Caritas und die Arbeiterwohlfahrt am Verhandlungstisch. Der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes werde an diesem Freitag entscheiden, ob er sich ebenfalls als letzter verbleibender gro\u00dfer Wohlfahrtsverband an den Verhandlungen beteiligen wollen. Eine Sprecherin des Parit\u00e4tischen unterstrich jedoch, dass ihr Verband derzeit nur eine Beobachterrolle einnehme.<\/p>\n<p>Die Wohlfahrtsverb\u00e4nde tragen in Niedersachsen laut ver.di knapp die H\u00e4lfte der Alten- und Pflegeheime. Die andere H\u00e4lfte befindet sich in privater Hand. W\u00e4hrend Diakonie und Caritas die Pflegekr\u00e4fte \u00fcberdurchschnittlich hoch bezahlen, liegen die Geh\u00e4lter insbesondere bei den Privaten meist deutlich niedriger.<\/p>\n<p>Ziel der Verhandlungen ist es, einen von den Wohlfahrtsverb\u00e4nden mit ver.di vereinbarten Tarifvertrag von der Landesregierung f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4ren lassen. Dann k\u00f6nnte kein Pflegeanbieter dieses Tarifniveau mit Billigl\u00f6hnen unterlaufen.<\/p>\n<p>Ein Tarifvertrag kann vom Land auf Antrag der Tarifparteien f\u00fcr allgemeinverbindlich erkl\u00e4rt werden, wenn ein \u00f6ffentliches Interesse daran besteht. Zust\u00e4ndig daf\u00fcr w\u00e4re auf Landesebene das Wirtschaftsministerium, das daf\u00fcr vom Bundesarbeitsministerium bevollm\u00e4chtigt werden kann.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Ein allgemeinverbindlicher Tarifvertrag f\u00fcr alle Verb\u00e4nde und Unternehmen in der Altenpflege in Niedersachsen r\u00fcckt nach Ansicht der Gewerkschaft ver.di in greifbare N\u00e4he. Erstmals habe auch der Parit\u00e4tische Wohlfahrtsverband an den Tarifgespr\u00e4chen teilgenommen, sagte der Verhandlungsf\u00fchrer der Gewerkschaft, Joachim L\u00fcddecke, am Dienstag in Hannover dem Evangelischen Pressedienst (epd). Damit setzten sich nun fast alle gro\u00dfen Wohlfahrtsverb\u00e4nde zusammen mit ver.di f\u00fcr einen Tarifvertrag ein, der f\u00fcr alle 105.000 Pflegebesch\u00e4ftigten in Niedersachsen gelten soll. Bislang hat der Parit\u00e4tische keinen Tarifvertrag. 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