{"id":3065,"date":"2015-10-09T16:59:00","date_gmt":"2015-10-09T14:59:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-oldenburg-stadt-richtet-stelle-fuer-fluechtlingsarbeit-ein\/"},"modified":"2015-10-09T16:59:00","modified_gmt":"2015-10-09T14:59:00","slug":"kreissynode-oldenburg-stadt-richtet-stelle-fuer-fluechtlingsarbeit-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/kreissynode-oldenburg-stadt-richtet-stelle-fuer-fluechtlingsarbeit-ein\/","title":{"rendered":"Kreissynode Oldenburg Stadt richtet Stelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsarbeit ein"},"content":{"rendered":"<p>Die 60 Synodalen der Ev.-luth. Kreissynode Oldenburg Stadt haben auf ihrer Tagung am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche (7.\/8. Oktober) beschlossen, eine halbe Stelle f\u00fcr die Arbeit mit und f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Migrantinnen und Migranten einzurichten. Diese Stelle soll mit einer Pfarrerin \/ einem Pfarrer oder einer Diakonin \/einem Diakon besetzt werden. Hierzu soll eine Arbeitsgruppe noch ein Konzept erarbeiten, so Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann. <\/p>\n<p>Am Mittwochabend hatten die Vertreterinnen und Vertreter der acht Kirchengemeinden in Oldenburg sich ausf\u00fchrlich \u00fcber die Situation von Fl\u00fcchtlingen in Oldenburg und die Arbeit von Diakonie und Gemeinden sowie die Planungen der Stadt informiert und ausgetauscht. Ziel und Auftrag der neuen Stelle ist der gezielte Auf- und Ausbau einer an den Bed\u00fcrfnissen von Fl\u00fcchtlingen orientierten Willkommenskultur in den Kirchengemeinden und Stadtteilen des Kirchenkreises.<\/p>\n<p>Laut Kreispfarrerin Hoffmann soll die Stelle f\u00fcr Fl\u00fcchtlingsarbeit auf den Kirchenkreis als Ganzen ausgerichtet sein, aber in einer Kirchengemeinde angesiedelt werden. Die Stelleninhaberin\/der Stelleninhaber soll in den Kirchengemeinden konkrete Projekte f\u00fcr und mit Fl\u00fcchtlingen anregen, diese in Zusammenarbeit mit den Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort planen und bei der Durchf\u00fchrung behilflich sein. Dar\u00fcber hinaus soll sie\/er Ehrenamtliche im Bereich der Arbeit mit und f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge schulen und in ihrer Arbeit begleiten sowie die Projekte der einzelnen Kirchengemeinden b\u00fcndeln und mit denen der anderen Initiativen in der Stadt vernetzen, um Doppelungen zu vermeiden, einen Austausch zu erm\u00f6glichen und effektive Arbeit f\u00fcr und mit Fl\u00fcchtlingen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Angedacht sei, dass Die Stelleninhaberin\/der Stelleninhaber langfristig t\u00e4tig ist, damit sich Kirchengemeinden als offene und gastfreundliche Orte auch f\u00fcr Fremde entwickeln k\u00f6nnten und die gro\u00dfe Bereitschaft f\u00fcr ehrenamtliches Engagement verstetigt werden k\u00f6nne, so Hoffmann.<\/p>\n<p>Die Kirchengemeinden verzeichneten weiterhin eine gro\u00dfe Nachfrage von Ehrenamtlichen, die nach M\u00f6glichkeiten suchen, geflohene Menschen zu unterst\u00fctzen, betonte Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann. Die Kommunalen Gemeinschaftsunterk\u00fcnfte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge l\u00e4gen teils in unmittelbarer N\u00e4he der Kirchen. \u201eDabei ist zu beobachten, dass in Oldenburg die gro\u00dfe Aufgabe, so viele Neuank\u00f6mmlinge in kurzer Zeit aufzunehmen, bisher sehr gut bew\u00e4ltigt wird. Die Stimmung in den Kommunalen Gemeinschaftsunterk\u00fcnfte ist dank der Betreiberin European Homecare und deren finanzieller Ausstattung durch die Stadt \u00fcberwiegend gut. Dank der gro\u00dfen Hilfsbereitschaft der Bev\u00f6lkerung sind die geflohenen Menschen mit allem Lebensnotwendigen versorgt. Ehrenamtliche bieten Fahrdienste und Ausfl\u00fcge f\u00fcr Familien in den Zoo an, geben Kleidung in den Kleiderkammern vor Ort aus, veranstalten Picknicknachmittage, begleiten zu \u00c4mtern oder \u00c4rzten. Alle Hilfsorganisationen sind gut vernetzt. Arbeitsgemeinschaften in den Stadtteilen, h\u00e4ufig von den Kirchengemeinden initiiert, sorgen f\u00fcr zus\u00e4tzliche Koordination der Unterst\u00fctzungsangebote f\u00fcr die Fl\u00fcchtlinge.\u201c<\/p>\n<p>Die Kreissynodalen h\u00e4tten sich davon \u00fcberzeugen k\u00f6nnen, \u201edass es bei einer auch nur ann\u00e4hernd gleichbleibenden Hilfsbereitschaft und Offenheit in der Bev\u00f6lkerung auch gelingen kann, die geflohenen Menschen, so sie denn bleiben wollen, zu integrieren und mit ihnen die Zukunft zu gestalten, auch wenn das nicht einfach ist und allen Beteiligten Anstrengung abverlangt\u201c, so Hoffmann. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Tagung der Kreissynode wurde dar\u00fcber hinaus Pastor J\u00fcrgen Philipps zum neuen Kreisjugendpfarrer des Kirchenkreises Oldenburg Stadt gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Tagung berichtete eine Arbeitsgruppe \u00fcber den Stand der Vorbereitung eines Tr\u00e4gerverbundes f\u00fcr die 21 evangelischen Kindertagesst\u00e4tten in Oldenburg. Dieser Prozess komme gut voran. Die Kreissynode habe betont, so Hoffmann, dass eine notwendige Voraussetzung f\u00fcr die dauerhafte Existenzf\u00e4higkeit evangelischer Kindertageseinrichtungen die kostendeckende F\u00f6rderung durch die Kommune saei. Die evangelische Kirche unterst\u00fctzt diese kommunale Aufgabe bereits mit zehn Prozent der Fachpersonalkosten, der Vorhaltung einer eigenen Fachberatungsstelle sowie ehrenamtlicher und hauptamtlicher Arbeit in den Gemeinden. <\/p>\n<p>Die Kreissynode verabschiedete auf ihrer Tagung auch den Haushaltsplan f\u00fcr das Jahr 2016 im Umfang von rund 1,486 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Am Mittwochabend, 7. Oktober, wurden im Er\u00f6ffnungsgottesdienst der Kreissynode in der Ansgari-Kirche in Oldenburg Pfarrerin Elke Andrae und Pfarrer J\u00fcrgen Walter in ihr neues Amt als Leitende der Telefonseelsorge Oldenburg eingef\u00fchrt. Die Einf\u00fchrung \u00fcbernahm Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann.<\/p>\n<p>Source: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 60 Synodalen der Ev.-luth. Kreissynode Oldenburg Stadt haben auf ihrer Tagung am Mittwoch und Donnerstag dieser Woche (7.\/8. Oktober) beschlossen, eine halbe Stelle f\u00fcr die Arbeit mit und f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge und Migrantinnen und Migranten einzurichten. Diese Stelle soll mit einer Pfarrerin \/ einem Pfarrer oder einer Diakonin \/einem Diakon besetzt werden. Hierzu soll eine Arbeitsgruppe noch ein Konzept erarbeiten, so Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann. Am Mittwochabend hatten die Vertreterinnen und Vertreter der acht Kirchengemeinden in Oldenburg sich ausf\u00fchrlich \u00fcber die Situation von Fl\u00fcchtlingen in Oldenburg und die Arbeit von Diakonie und Gemeinden sowie die Planungen der Stadt informiert und ausgetauscht&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-3065","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3065","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3065"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3065\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3065"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3065"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3065"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}