{"id":3373,"date":"2015-12-16T12:05:00","date_gmt":"2015-12-16T11:05:00","guid":{"rendered":"http:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-warnt-vor-verschaerftem-hebammen-mangel\/"},"modified":"2015-12-16T12:05:00","modified_gmt":"2015-12-16T11:05:00","slug":"diakonie-warnt-vor-verschaerftem-hebammen-mangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christusnews.de\/site\/diakonie-warnt-vor-verschaerftem-hebammen-mangel\/","title":{"rendered":"Diakonie warnt vor versch\u00e4rftem Hebammen-Mangel"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Diakonie in Niedersachsen warnt vor einer zunehmend schlechteren Versorgung f\u00fcr schwangere Frauen und junge Familien. \u00abBesonders im l\u00e4ndlichen Raum haben Schwangere schon jetzt gro\u00dfe Probleme an Hebammen heranzukommen\u00bb, sagte Vorstandssprecher Christoph K\u00fcnkel am Mittwoch in Hannover. F\u00fcr die Betroffenen sei die Situation extrem belastend und f\u00fchre zu starkem Stress.<\/p>\n<p>Insgesamt habe es in den 50 Beratungsstellen der Diakonie im vergangenen Jahr rund 4.700 Schwangerenberatungen gegeben, sagte K\u00fcnkel. Zunehmend h\u00e4tten darin Frauen berichtet, dass sie auch nach der 20. Schwangerschaftswoche keine Hebamme finden konnten, um sie auf dem Weg zur Geburt zu betreuen. Dieser Mangel m\u00fcsse dringend behoben werden, forderte er.<\/p>\n<p>Durch die fehlende ambulante Unterst\u00fctzung f\u00fcr Schwangere und junge M\u00fctter werde auch das Gesundheitssystem zus\u00e4tzlich belastet, sagte die Vorsitzende des Hebammenverbandes Niedersachsen, Veronika Bujny. In dem Verband sind rund 2.000 Hebammen organisiert. Die Hebammen k\u00f6nnten praktische Hilfen geben und verunsicherte junge M\u00fctter beruhigen, sagte Bujny. Zudem k\u00f6nnten sie am Verhalten eines Babys einsch\u00e4tzen, ob es \u00e4rztliche Hilfe brauche. Falle diese Betreuung weg, f\u00fchre das automatisch zu volleren Wartezimmern in Ambulanzen, bei Gyn\u00e4kologen oder bei Kinder\u00e4rzten.<\/p>\n<p>F\u00fcr \u00c4rzte w\u00fcrden inzwischen besondere Anreize geschaffen, sich in der Fl\u00e4che niederzulassen. Solche Anreize gebe es f\u00fcr Hebammen nicht, kritisierte Bujny. Stattdessen arbeiteten Freiberuflerinnen sogar teils zu Bedingungen, die unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns l\u00e4gen. \u00abEs gibt schlicht keine den Anforderungen gerechte Verg\u00fctung. Das f\u00fchrt dazu, dass sich Kolleginnen aus dem Beruf zur\u00fcckziehen.\u00bb<\/p>\n<p>Der Verband wolle \u00abtrotz der desolaten Lage\u00bb weiter f\u00fcr das Berufsbild werben, sagte die zweite Vorsitzende Brigitte Salisch. Sie forderte mehr Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die Leistungen von Hebammen. F\u00fcr die meisten Kolleginnen sei die Arbeit eine Herzensangelegenheit. Der Beruf m\u00fcsse attraktiver werden, um mit mehr Hebammen dem Versorgungsauftrag gerecht werden zu k\u00f6nnen.<br \/>\nSource: Kirche-Oldenburg<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hannover (epd). Die Diakonie in Niedersachsen warnt vor einer zunehmend schlechteren Versorgung f\u00fcr schwangere Frauen und junge Familien. \u00abBesonders im l\u00e4ndlichen Raum haben Schwangere schon jetzt gro\u00dfe Probleme an Hebammen heranzukommen\u00bb, sagte Vorstandssprecher Christoph K\u00fcnkel am Mittwoch in Hannover. F\u00fcr die Betroffenen sei die Situation extrem belastend und f\u00fchre zu starkem Stress. Insgesamt habe es in den 50 Beratungsstellen der Diakonie im vergangenen Jahr rund 4.700 Schwangerenberatungen gegeben, sagte K\u00fcnkel. Zunehmend h\u00e4tten darin Frauen berichtet, dass sie auch nach der 20. Schwangerschaftswoche keine Hebamme finden konnten, um sie auf dem Weg zur Geburt zu betreuen. Dieser Mangel m\u00fcsse dringend behoben&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"false","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[44],"class_list":["post-3373","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kirche-oldenburg","tag-kirche-oldenburg"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3373","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3373"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3373\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3373"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3373"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/christusnews.de\/site\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3373"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}